Es gibt ein Mittel gegen den Betrug

Von Oliver Haas

Es wäre zu einfach, dem Internet die Schuld daran zu geben, dass überall Schindluder mit gefälschten Dokumenten betrieben wird. Zweifelsohne sind die Schilderungen von Fälscher-Experte Peter Hessel schockierend. Gefälscht wird in großem und kleinem Stil.

Ob organisiertes Verbrechen, wie der Fall mit 52 gefälschten Ausweisen oder der Bahnfahrer, der sich seine Monatskarte mit dem Tintenstrahldrucker ergaunert. Der Fälscher findet Anleitung und Material mit einem Klick. Aber: Trotz Internet-Hilfe können viele Betrügereien durch aufmerksame Menschen hinterm Schalter entlarvt werden. So war es auch im Fall der 52 falschen Pässe. Darin liegt der wirksamste Konter gegen Fälscher. Denn Fälscher gehen stets den Weg des geringsten Widerstandes und suchen sich die Mitarbeiter aus, die Dokumente offensichtlich schlampig prüfen. Deshalb sollten Angestellte besser sensibilisiert und geschult werden.

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