Sicherheitspersonal legt Arbeit nieder

Frankfurter Flughafen: Streik am Dienstag

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Am Frankfurter Flughafen drohen am Dienstag zahlreiche Flugausfälle.

Frankfurt - Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main müssen Passagiere am Dienstag mit zahlreichen Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi rief das Sicherheitspersonal im laufenden Tarifkonflikt zu einem fast ganztägigen Warnstreik auf.

Die Sicherheitsleute sollen die Arbeit von 2 bis 20 Uhr niederlegen, kündigte die Gewerkschaft am Freitag in Berlin an. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Es sei "außerdem nicht auszuschließen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden", hieß es bei Verdi. Die Gewerkschaft begründete die Aktion damit, dass die Arbeitgeber für die rund 23 000 Beschäftigten der Branche "noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt" hätten.

Erst am Donnerstag hatte ein Warnstreik an drei Airports Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart zu Hunderten Flugstreichungen geführt. Drei Tage zuvor waren das Flugsicherheitspersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld in den Ausstand gegangen.

Bilder: Winterdienst von Flughafen und Bahn ist gerüstet

Schienenpflegezug der Bahn
Frank Melzow, SPS-Bediener, beobachtet am Frankfurter Westbahnhof die Hochdruckdüsen eines Schienenpflegesystem (SPS)-Fahrzeugs der Deutschen Bahn.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Ein Schienenreinigungsfahrzeug der Deutschen Bahn steht auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Frank Melzow beobachtet am Frankfurter Westbahnhof die Hochdruckdüsen eines Schienenpflegesystem (SPS)-Fahrzeugs der Deutschen Bahn. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Herbstlaub hat sich auf einem Gleis am Frankfurter Westbahnhof gesammelt. Spezialfahrzeuge sind im Oktober und November bundesweit am Tag und in der Nacht unterwegs, um die Schienen von gefährlichem Schmierfilm zu befreien, der unter anderem durch Laub entsteht. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Wasser wird mithilfe von Hochdruckdrüsen auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs auf eine Schiene gespritzt.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Markus Schubert, Referent für Fahrwegpflege bei der Deutschen Bahn, am Frankfurter Westbahnhof. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Mithilfe von Hochdruckdrüsen wird auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs Wasser auf eine Schiene gespritzt.  © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Ein Mitarbeiter der Fraport AG fährt mit einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens.  © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Andreas Kristel, Mitarbeiter der Fraport AG, in einer sogenannten Schneeschleuder am Frankfurter Flughafen. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Schneeschleuder (von links), Kehrmaschine und Kehrblasmaschine der Fraport AG stehen auf dem Gelände des Flughafens. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Mitarbeiter der Fraport AG fahren mit einer Kehrmaschine (links) und einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Eine sogenannte Schneeschleuder der Fraport AG steht auf dem Gelände des Flughafens. Die Räummaschine fräst den Schnee von den Start- und Landebahnen und wirft ihn in hohem Bogen auf die Randflächen. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Ein Mitarbeiter der Fraport AG fährt mit einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens.  © dpa

Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher stellte fest, die Arbeitgeber hätten nach den vorhergehenden Warnstreiks die Möglichkeit gehabt, ein verbessertes Angebot vorzulegen, dazu aber keine Bereitschaft signalisiert. Die hohe Streikbereitschaft der Beschäftigten unterstreiche, dass sie bereit seien, für ihre Forderungen einzutreten.

Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe in der jüngsten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 sein Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnangleichung für ostdeutsche Bundesländer solle erst nach fünf Jahren beendet sein.

Die Gewerkschaft fordere jedoch eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto, betonte Verdi. Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber beläuft sich auf eine Erhöhung von rund 40 Cent. Auf dieser Grundlage sei ein Tarifkompromiss nicht möglich, sagte Roscher. Die Verhandlungen werden am 23. Januar in Berlin fortgesetzt. (dpa)

Quelle: op-online.de

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