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Frankfurt: Schock im Bahnhofsviertel: Toter Mann in Moselstraße entdeckt

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In Frankfurt hat es eine versuchte Tötung im Bahnhofsviertel gegeben.

Schock im Frankfurter Bahnhofsviertel: Toter Mann in Moselstraße entdeckt.

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel in Frankfurt ist deutschlandweit als Drogenviertel bekannt. Gewalt und Beschaffungskriminalität gehören hier zum Alltag, wie extratipp.com* berichtet.

Jetzt gerät das Bahnhofsviertel in Frankfurt erneut in den Fokus der Polizei: Am Dienstagabend hat es in der Moselstraße eine versuchte Tötung gegeben. Am Dienstagabend geriet ein 37-jähriger Mann aus Mespelbrunn in Bayern (Landkreis Aschaffenburg), der mit seiner Freundin (42) durch die Moselstraße lief, in Streit mit drei Männern. Wie das Polizeipräsidium Frankfurt offiziell mitteilt, kam es dabei bereits zu ersten Handgreiflichkeiten zwischen der Gruppe und dem Bayern.

Frankfurt Bahnhofsviertel: Versuchte Tötung in Moselstraße! Bayer mit Freundin wird zum Opfer

Der Mann flüchtete mit seiner Freundin einen Internetshop in der Nähe. Doch als das Paar zur Ruhe kam, bemerkte der 37-Jährige, dass sein Smartphone weg war. Auch der Schlüsselbund des Mannes aus dem Landkreis Aschaffenburg war verschollen. Der 37-Jährige entschloss sich, die Männer im Bahnhofsviertel erneut aufzusuchen und anzusprechen: Mit fatalen Folgen! „Die griffen ihn sofort wieder an und fügten ihm dabei mehrere Messerstiche im Oberkörper zu. Anschließend schlugen sie auch auf die Begleiterin ein und nahmen ihr Schmuck und Handy weg“, so die Polizei Frankfurt. Wie ein Pressesprecher der Polizei Frankfurt am Donnerstag auf extratipp.com*-Anfrage sagte, haben die Täter das Handy und den Schlüsselbund mitgenommen.

Frankfurt Bahnhofsviertel: Versuchte Tötung in Moselstraße! Polizei jagt diese Männer

Die drei Männer stachen auf den Mann aus Bayern mit einem Messer ein. Der Mann musste sofort ins Krankenhaus, schwebt aber nach Angaben der Polizei Frankfurt nicht in Lebensgefahr. Von den drei Männern fehlt jede Spur, deswegen veröffentlicht die Polizei Frankfurt diese Täterbeschreibung:

  • Täter 1 ist männlich, er ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, vermutlich Rumäne oder Bulgare. Der Mann trug ein schwarzes Oberteil, graue Shorts und dunkle Schuhe.
  • Täter 2 ist Männlich, er ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, vermutlich Rumäne oder Bulgare. Er war bekleidet mit einem weißen T-Shirt, grauen Shorts und weißen Schuhen.
  • Täter 3 ist auch männlich, zwischen 20 und 25 Jahren alt, vermutlich Rumäne oder Bulgare mit dunklen kurzen Haaren. Der Gesuchte trug eine zerrissene Jeans, weiße Turnschuhe und eine schwarz/weiße Jacke mit weißen Ärmeln und schwarzen Streifen in Höhe der Ellbogen.

Wer Angaben zur Messerstecherei in der Frankfurter Moselstraße machen kann, wendet sich direkt an die Polizei Frankfurt unter 069 / 755-51199. 

Frankfurter Bahnhofsviertel: Größte Razzia ever

Im August letzten Jahres sorgte das Bahnhofsviertel in Frankfurt bundesweit für Schlagzeilen: Die Polizei führte eine gigantische Razzia mit 470 Beamten durch. Im Visier der Beamten war damals die Drogenszene. Kontrolliert wurden Dealer, Bordelle und Bars. Es war die größte Aktion dieser Art, die es bis dato jemals gegeben hatte, wie ein Polizeisprecher damals mitteilte. Bei der Razzia 2018 im Bahnhofsviertel wurden insgesamt 657 Personen, zwei Bordelle, sieben Bars und Spielotheken in der Taunus-, Mosel- und Elbestraße überprüft. 

Das Ergebnis der großangelegten Razzia: 27 Strafanzeigen, unter anderem wegen 16 Rauschgiftdelikten, davon acht wegen Drogenhandels. Die Polizei nahm damals sechs Personen fest, die sich illegal in Deutschland aufhielten.

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*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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