Feuerdrama

Frankfurt: S-Bahn-Surfer brennt lichterloh - Augenzeuge schildert schreckliche Details

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Ein Mann hat in Frankfurt Feuer gefangen, weil er mit der Oberleitung einer S-Bahn in Kontakt kam.

In Frankfurt fährt eine S-Bahn ein - plötzlich fällt ein brennender Mann vom Zug. Jetzt packt ein Augenzeuge aus und schildert das Grauen.

Update vom 24. September: Es war eine surreale Szene. In Frankfurt ist ein brennender Mann von einer S-Bahn gesprungen. Der 21-Jährige war zuvor am Hauptbahnhof auf die S9 geklettert, erlitt mindestens einen 15.000-Volt-Stromschlag. Jetzt packt ein Augenzeuge aus, schildert das Grauen.

Gegenüber bild.de erzählt Jens B. (45), wie er am Sonntagmorgen an der S-Bahn-Station "Taunusanlage" in Frankfurt stand. Als die S9 (Fahrtrichtung Hanau) gegen 6.30 Uhr einfuhr, passierte es. Jens B.: "Es tat plötzlich einen Schlag, ich sah einen blauen Blitz. Die Oberleitung wackelte und ich dachte, die Bahn hätte das Kabel abgerissen." Sein erster Gedanke: Den Sicherheitsdienst verständigen. Doch dann habe er ein paar weiße Sneaker vom Dach baumeln sehen. Der Augenzeuge erzählt: "Ich sah etwas qualmen und brennen, realisierte, dass es ein Mann war und schrie: Der brennt, der brennt!"

In der Frankfurter S-Bahn saßen zwei Kontrolleure, diese seien hinausgestürmt. Plötzlich fiel der S-Bahn-Surfer vom dann - brennend! Jens B. reagierte geistesgegenwärtig: Er zog die Notbremse des Zuges und griff nach einem Feuerlöscher. Damit löschte er den Mann aus der Dominikanischen Republik ab - und rettete ihm damit vermutlich das Leben. B. - selbst ausgebildeter Rettungssanitäter - hatte eine Schere dabei, schnitt dem Schwerstverletzten die Kleidung vom Körper. "Der Mann war ansprechbar, sagte, dass ihm heiß sei, er abgekühlt werden wollte. Er stand unter Schock, sprang noch mal auf, aber ich legte ihn wieder hin, bis die Rettung kam", so der Ersthelfer.

Das Opfer liegt nach wie vor im künstlichen Koma, der Zustand ist kritisch. Sein Körper ist großflächig verbrannt, die Verletzungen sind von der schlimmsten Sorte (3. Grades). Was der Mann in Frankfurt gemacht hat und vor allem wieso er auf die S-Bahn aufgesprungen ist, ist jetzt Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Frankfurt: Mann brennt lichterloh - schwerstverletzt im Koma

Ursprüngliche Meldung: Frankfurt - Horror-Unfall am frühen Sonntagmorgen: Eine S-Bahn fährt in die Station "Taunusanlage" in Frankfurt ein -plötzlich fällt ein brennender Mann vom Zug. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Bahn fährt in Frankfurt ein - plötzlich fällt brennender Mann vom Zug

Die Geschichte klingt unglaublich: Kontrolleure sitzen gegen 6.30 Uhr in der S-Bahn der Linie 9. Beim Verlassen des Hauptbahnhofs Frankfurt hören die Männer einen dumpfen Schlag, denken sich jedoch zunächst nichts dabei. Beim Einfahren in die Haltestelle "Taunusanlage" wiederholt sich das Geräusch. Die Männer gehen aus dem Zug, um nachzusehen - als plötzlich ein lichterloh brennender Mann vom Dach fällt. 

Frankfurt: 15.000 Volt schießen durch Körper des 21-Jährigen

Was war geschehen? Der 21-Jährige war am Hauptbahnhof Frankfurt auf die S9 geklettert. Ob der Mann aus der Dominikanischen Republik ein S-Bahn-Surfer ist oder einfach Geld sparen wollte, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. Klar ist: Er kam mit der Oberleitung in Kontakt, womöglich sogar zweimal. Unglaubliche 15.000 Volt schossen durch seinen Körper. 

Brennender Bahn-Surfer rennt Rettern in Franfurt davon

In der "Taunusanlage" fiel der Mann dann von der Bahn. Krass: Als er die Kontrolleure sah, rannte er brennend weg. Helfer konnten ihn einholen und ablöschen. Ein Notarzt eilte herbei, stellte noch am Unfallort fest, dass der Körper des 21-Jährigen zu mehr als einem Viertel verbrannt ist. Die Verletzungen sind dritten Grades, das ist die schwerste Kategorie bei Verbrennungen. Der Verletzte kam in eine Spezialklinik in der Nähe von Frankfurt. 

Video vom Hauptbahnhof Frankfurt zeigt irre Bahn-Kletterei

Dort wurde in ein künstliches Koma versetzt, der Schmerzen wegen. Beim Sturz von der S9 zog er sich außerdem noch mehrere Knochenbrüche zu. Warum der junge Mann in Frankfurt auf die Bahn kletterte, was durch Videoaufzeichnungen zweifelsfrei zu belegen ist, wird er gefragt werden, sobald er wieder ansprechbar ist. Karsten Eberhardt von der Bundespolizei sagte gegenüber extratipp.com*: "So etwas habe ich in 28 Jahren bei der Bundespolizei nicht erlebt."

Warum musste der zehnjährige Mihai in Frankfurt sterben? Die verzweifelten Eltern kämpfen mit der Ungewissheit und greifen in Hessen zu ungewöhnlicher Maßnahme.

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*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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