26-Jähriger funktioniert Schlaf- und Wohnzimmer um

Polizei sucht Smartphone - und findet Cannabisplantage

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Die Polizei hat in der Wohnung unter anderem 632 Gramm bereits abgeerntetes Marihuana sichergestellt.

Frankfurt - Beim Betreten der Wohnung eines 26-Jährigen in Preungesheim, einen Durchsuchungsbeschluss in den Händen, staunen Polizeibeamte nicht schlecht: 47 Cannabispflanzen wachsen da in Schlaf- und Wohnzimmer, aber auch bereits abgeerntetes Marihuana und eine Schreckschusswaffe stellen die Polizisten sicher.

Eigentlich sind sie mit einem Durchsuchungsbeschluss gekommen, um ein unterschlagenes iPhoneX sicherzustellen. Doch schon beim Betreten der Wohnung steigt den Polizisten der Geruch von Marihuana in die Nase. Kein Wunder, schließlich hat sich der 26-jährige Verdächtige in seiner Wohnung eine großzügige Cannabisplantage eingerichtet, wie die Polizei berichtet. Sowohl das Schlaf- als auch das Wohnzimmer hat er dazu zweckentfremdet - da wachsen nun insgesamt 47 Pflanzen, bis zu einem halben Meter hoch.

Darüber hinaus finden die Beamten auch entsprechendes Equipment zur Aufzucht und Portionierung des Betäubungsmittels, rund 630 Gramm bereits abgeerntetes Marihuana, sowie ein Pfefferspray und eine Schreckschusswaffe.

Doch als reichten diese Beweismittel in der Wohnung noch nicht aus, werden die Polizisten noch an weiterer Stelle fündig: Wie sich nämlich herausstellt, besitzt der junge Mann auch ein Gartengrundstück. Dort entdecken die Beamten ein derzeit leerstehendes Zelt mit Blumenerde für Cannabispflanzen sowie entsprechenden Equipment, und in der Gartenlaube außerdem ein Knicklaufluftgewehr, einen Schlagstock sowie weiteres loses Marihuana.

Uruguay startet Marihuana-Verkauf in Apotheken

Der Uruguayer hat sich zwei Beutel mit legalem Marihuana gekauft. Foto: Foto: Matilde Campodonico
Der Uruguayer hat sich zwei Beutel mit legalem Marihuana gekauft. Foto: Foto: Matilde Campodonico © Matilde Campodonico
Einwohner der Stadt Montevideo warten vor einer Apotheke, um legal Marihuana zu kaufen. Foto: Matilde Campodonico
Einwohner der Stadt Montevideo warten vor einer Apotheke, um legal Marihuana zu kaufen. Foto: Matilde Campodonico © Matilde Campodonico
Ein Mann identifiziert sich mit seinem Fingerabdruck in einer Apotheke in Montevideo. Foto: Matilde Campodonico
Ein Mann identifiziert sich mit seinem Fingerabdruck in einer Apotheke in Montevideo. Foto: Matilde Campodonico © Matilde Campodonico
Weltpremiere in Montevideo: Eine Frau zeigt ihr soeben in einer Apotheke gekauftes Päckchen Marihuana. Als erster Staat organisiert Uruguay sowohl den Anbau als auch den legalen Verkauf der Droge. Pablo Abarenga Foto: Pablo Abarenga
Weltpremiere in Montevideo: Eine Frau zeigt ihr soeben in einer Apotheke gekauftes Päckchen Marihuana. Als erster Staat organisiert Uruguay sowohl den Anbau als auch den legalen Verkauf der Droge. Pablo Abarenga Foto: Pablo Abarenga © Pablo Abarenga
Im Auftrag des Staates: Cannabis-Produktion des Unternehmens International Cannabis Corp in Libertad, Uruguay. Foto: ICC
Im Auftrag des Staates: Cannabis-Produktion des Unternehmens International Cannabis Corp in Libertad, Uruguay. Foto: ICC © -
In Uruguay können zwei Sorten Marihuana in Mengen von maximal zehn Gramm die Woche gekauft werden. Foto: Matilde Campodonico
In Uruguay können zwei Sorten Marihuana in Mengen von maximal zehn Gramm die Woche gekauft werden. Foto: Matilde Campodonico © Matilde Campodonico

Das Smartphone, nach dem die Beamten eigentlich gesucht hatten, stellen sie ebenfalls sicher; der 26-Jährige wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. (nl)

Quelle: op-online.de

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