Frankfurt: Männer vergewaltigen 22-Jährige - jetzt ist das Urteil gefallen

+
Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen wurde eine 22-Jähriger von mehreren Männern vergewaltigt.

Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen wurde eine 22-jährige Frau von mehreren Männern vergewaltigt. Die Details der Tat sorgen für Entsetzen. Die Täter wurden nun verurteilt.

  • Eine 22-Jährige lädt drei Männer zu sich ein
  • Sie wird zum Opfer einer grausamen Gruppenvergewaltigung
  • Die Beschuldigten gesehen Tat vor Gericht in Frankfurt
  • Das Urteil ist am Mittwoch gefallen

Update vom 23. Oktober: Im Falle der vergewaltigten 22-Jährigen ist in Frankfurt am Mittwoch ein Urteil gefallen. Einer der Täter wurde zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, ein anderer zu zwei Jahren und vier Monaten. Der dritte Mann, der vergangenes Jahr die Frau mit seinen zwei Mittätern vergewaltigt hatte, wurde mit einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt. 

Erstbericht: Grausame Gruppenvergewaltigung von 22-Jähriger - "Es war..."

Frankfurt - Es müssen schlimme Qualen gewesen sein, die eine 22-Jährige in ihrer Wohnung in Frankfurt durchlebt hat. Im Februar vergangenen Jahres wurde die junge Frau von drei Männern in ihrem Zuhause vergewaltigt. Vor Gericht zeigen sich die Peiniger geständig. Über den Vorfall aus Sachsenhausen berichtet extratipp.com*.

Frankfurt: Drei mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht

Am 16. Oktober 2019 standen drei Männer vor dem Landgericht in Frankfurt. Den 24, 26 und 30 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, eine 22-Jährige im Februar des vergangenen Jahres brutal vergewaltigt zu haben. Das 22-jährige Opfer soll mit ihren drei Peinigern den Abend in einer Frankfurter Disco verbracht haben. Es sein ein feucht-fröhlicher Abend gewesen. Nach der Feierei soll die 22-Jährige die drei Männer noch in ihre Wohnung in Sachsenhausen eingeladen haben. Sie habe dem Trio zuvor klargemacht, dass es nicht zu Geschlechtsverkehr kommen würde. Doch das Vertrauen der Frau sollen die drei Männer schamlos ausgenutzt haben.

Brutale Gruppenvergewaltigung in Frankfurt: "Es war Blödsinn, ..."

"Es war Blödsinn, was wir da gemacht haben", sagte einer der Angeklagten am Mittwoch vor Gericht in Frankfurt. Auch die beiden anderen Männer sollen sich bei ihrem Opfer entschuldigt und die grausame Tat gestanden haben. "Blödsinn" sei es gewesen, die 22-Jährige in ihrer Wohnung mehrfach hintereinander vergewaltigt und sexuell genötigt zu haben. Nachdem die drei Männer die Wohnung ihres Opfers verlassen hatten, vertraute sich die 22-Jährige einer Freundin an und berichtete ihr von der Gruppenvergewaltigung. Kurze Zeit später ging sie zur Polizei in Frankfurt und brachte die Vergewaltigung zur Anzeige. Vor Gericht erhielt das Opfer, das als Nebenklägerin auftritt, am vergangenen Mittwoch Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro.  

Frankfurt: Details zu Angeklagten nach Gruppenvergewaltigung in Sachsenhausen

In der Print-Ausgabe der "Frankfurter Neuen Presse" sollen laut fnp.de* auch Details zu den Angeklagten genannt werden. Demnach arbeite einer der Männer derzeit an seinem Aufstieg zum Filialleiter eines Supermarktes, die beiden anderen sollen in der Gastronomie tätig sein. Vor Gericht gaben die Männer laut dem Bericht an, ein enges Verhältnis zu ihren Familien zu haben. Die Beziehungen von zwei der Angeklagten sei nach der Gruppenvergewaltigung in Sachsenhausen in die Brüche gegangen. Der Mann, der in einem Supermarkt arbeitet, verheimlicht die Tat und deren Folgen bis heute vor seiner Freundin. 

Ein Urteil in dem Fall ist bis noch nicht gefallen. Aufgrund der umfassenden Geständnisse könnte dies aber bald folgen. 

In Frankfurt ist eine Frau kurz nach der Geburt ihres Sohnes und dem vorhergegangenem Kaiserschnitt gestorben. Nun stehen drei Ärztinnen vor Gericht.

Passend: Warum musste der zehnjährige Mihai in Frankfurt sterben? Die verzweifelten Eltern kämpfen mit der Ungewissheit und greifen in Hessen zu ungewöhnlicher Maßnahme.

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare