Frankfurt Flughafen: Kofferchaos - für Familie endet das im Urlaubs-Desaster

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Das Chaos am Frankfurter Flughafen sorgte bei einer Familie für einen versauten Urlaub.

Das Kofferchaos hielt am Frankfurter Flughafen am vergangenen Samstag ganze acht Stunden an. Für eine Familie endete dies im Desaster.

Frankfurt - Die Herbstferien haben für viele Reisende am vergangenen Samstag mit einem krassen Chaos begonnen. Unter den Leidtragenden: Eine Familie, die noch den ganzen kommenden Urlaub mit den Konsequenzen leben mussten. Stundenlang war am 28. Oktober die Gepäck-Förderanlage wegen eines technischen Defekts am Frankfurter Flughafen ausgefallen. Über den Vorfall berichtet extratipp.com.

Frankfurt Flughafen: Familie fliegt in den Urlaub - doch zwei Koffer bleiben zurück

Rund 30.000 Gepäckstücke blieben zum Auftakt der Herbstferien bis zum Samstagabend liegen. Die Koffer sollten den Reisenden innerhalb von 24 bis 48 Stunden gebracht werden - doch bei der Familie de Meo aus Nidda dauerte das Ganze deutlich länger. Ganze sechs Tage mussten Alexander de Meo (42), seine Frau und sein Sohn auf die Koffer warten. Die Familie wollte am Samstagmittag nach Tunis fliegen, um dort Verwandte zu besuchen. Gemeinsam hatte die dreiköpfige Familie auch drei Koffer aufgegeben. Jedoch flog nur einer der drei Koffer mit der Familie nach Tunis - die anderen zwei blieben wegen des Kofferchaos am Frankfurter Flughafen zurück.

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In dem Koffer waren nur Klamotten von ihm und seiner Frau. "Für meinen Sohn haben wir gar nichts", sagt der 42-Jährige gegenüber bild.de. Für den neunjährigen Sohn kauften die Eltern im Urlaub dann nur das Nötigste ein - immer mit der Hoffnung, die anderen Gepäckstücke würden innerhalb der versprochenen 48 Stunden vom Frankfurter Flughafen nach Tunis geflogen werden. Irgendwann machte sich jedoch langsam die Panik breit, als immer noch keine Koffer in Tunis angekommen waren. Am Donnerstag sollte es mit dem Flugzeug weiter nach Djerba gehen. Alexander de Meo fuhr in seinem Urlaub also mehrmals zum Flughafen in Tunis und wartete, bis das Gepäck von Maschinen aus Frankfurt ausgeladen wurde. "Das Krisenmanagement von Fraport ist ganz ganz schwach. Technik kann ja kaputtgehen, aber das kann doch nicht sein, dass man so lange braucht, um einen Ausfall aufzuarbeiten", findet der 42-Jährige, der mit bild.de gesprochen hat. 

Flughafen Frankfurt: Urlaub von Familie dank Kofferchaos völlig versaut

Als der Familienvater am vergangenen Mittwoch wieder am Flughafen in Tunis wartete, kam endlich ein Koffer an. Jedoch nur einer. Der dritte Koffer, in dem die Klamotten seines Sohnes waren, fehlte immer noch. Mit nur zwei Gepäckstücken fliegt die Familie aus Nidda also am Donnerstag nach Tunis. Ob die Familie den fehlenden Koffer je wiedersieht? Unklar. Laut dem Frankfurter Flughafen liegt die Zuständigkeit nicht mehr bei Fraport, da alle Koffer am Mittwoch losgeschickt wurden. Ebenfalls Frankfurt: Frau gewürgt, gebissen und abgeleckt - entsetzlich, welchen Beruf der Täter haben soll.

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