Kein Notfallflugplan

Frankfurt Flughafen: Herrscht bald Chaos am Airport? Alles Wichtige zu Lufthansa-Streik am Sonntag

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Am Sonntag droht Chaos am Frankfurter Flughafen. Alle Infos über den Lufthansa-Streik.

Die Gewerkschaft UFO hat zu Warnstreiks bei der Lufthansa aufgerufen. Betroffen ist dabei auch der Frankfurter Flughafen - alle Informationen zu dem Streik am Sonntag. 

  • Die Flugbegleitergewerkschaft UFO ruft Kabinenpersonal am Sonntag zum Streik auf
  • Betroffen ist die Lufthansa
  • Die Arbeit soll auch am Frankfurter Flughafen niedergelegt werden

Frankfurt - Der Konflikt zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) spitzt sich zu. Die Gewerkschaft ruft alle Kabinenbeschäftigten in Frankfurt und München dazu auf, am Sonntag (20. Oktober) zwischen 6 und 11 Uhr die Arbeit niederzulegen. Weitere Streikaufrufe gegen die anderen fünf Airlines des Konzerns seien jederzeit möglich. Über den Streik bei der Lufthansa am Frankfurter Flughafen berichtet extratipp.com*.

Streik bei der Lufthansa am Frankfurter Flughafen: UFO fordert 1,8 Prozent mehr Lohn

Mit dem Streikaufruf reagiert die Gewerkschaft auf das abschließende Scheitern der Tarifverhandlungen. UFO hatte von der Lufthansa eine Lohnerhöhung um 1,8 Prozent für ein halbes Jahr gefordert. Der Konzern berief sich jedoch darauf, dass der jetzige UFO-Vorstand nicht dazu befugt ist, Tarifverträge zu kündigen. Er sei nicht satzungsgemäß ins Amt gekommen. Lufthansa prüft rechtliche Schritte gegen die Streiks in Frankfurt und München. Der Flughafen in Frankfurt ist der größte Airport in ganz Deutschland - was Einiges an Chaos mit sich bringen dürfte.

Lufthansa habe der UFO bereits mitgeteilt, dass es keinen Notfallflugplan geben werde. Das Unternehmen spiele „Russisch Roulette mit den Reisenden“, sagt der stellvertretenden UFO-Vorsitzenden Daniel Flohr dazu in einer Videobotschaft im Vorfeld der Streiks am Flughafen Frankfurt und München. 

UFO kritisiert Verhalten der Lufthansa vor Streiks am Flughafen Frankfurt und München

„Das Unternehmen spekuliert anscheinend darauf, genügend Streikbrecher zu finden, die bereit sind, auf ihr Streikrecht zu verzichten. Das Risiko von kurzfristigen Streichungen, falls dies misslingt, ist den Kunden gegenüber völlig unverantwortlich“, so Flohr in einer Pressemitteilung über den Streik bei der Lufthansa. Derweil hat der Zoll am Frankfurter Flughafen eine Frau mit sehr viel Bargeld erwischt - ihr Versteck war unfassbar.

UFO unterstellt der Lufthansa, sie durch Verhandlungen mit der Konkurrenz-Gewerkschaft Verdi ausbooten zu wollen. „Hier werden Tarifgeschenke verteilt, um die unbequeme UFO, die seit Jahren der Dorn im Auge eines Aufsichtsrates ist und im Vorstand ist, loszuwerden“, so Flohr. Verdi bezeichnet er als Steigbügelhalter bei dem Versuch der Lufthansa, sich der UFO zu entledigen.

Lufthansa-Streik am Frankfurter Flughafen: Das sollten Reisende beachten

Die Gewerkschaft empfiehlt den Kunden aller Lufthansa-Konzernairlines, sich regelmäßig auf der UFO-Webseite über aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen der Streiks am Flughafen Frankfurt und München zu informieren.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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