Festnahme durch Polizei

Dieb schleicht sich als Putzmann getarnt in Bürohaus

Frankfurt - Als angeblicher Putzmann hat sich ein Dieb in ein Frankfurter Bürohaus geschlichen. Doch erfolgreich ist er nicht.

Am Empfang des Hauses behauptete der Mann, er gehöre zur Putzkolonne, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Nachdem er in die Büros gelangt war, stahl er eine Geldbörse mit 150 Euro Bargeld. Ein anderer Putzmann beobachtete seinen vermeintlichen Kollegen bei dem Diebstahl am Donnerstag und alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen den 43-Jährigen fest und gaben die Geldbörse ihrer Eigentümerin zurück. (dpa)

Sind Münzen wirklich Bakterienschleudern?

Das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" hat die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen. Die Experten erklären, was wirklich stimmt.  © picture alliance / dpa
1.) In der Tiefkühltruhe sterben Bakterien: falsch! Bei -18° stellen Bakterien die eigenen Lebensprozesse ein und können sich nicht mehr vermehren - sie sind aber nicht tot. Sobald das Lebensmittel auftaut, fangen Bakterien wieder an zu arbeiten. Bei Zimmertemperatur verdoppelt sich dann die Anzahl der Bakterien alle 20 Minuten.  © picture alliance / dpa
2.) Münzen und Geldscheine sind Bakterienschleudern: falsch! Tests beweisen: Das in Münzen enthaltene Kupfer tötet Bakterien ab. Auf Geldscheinen finden sich nur sehr geringe Mengen an Bakterien, da dort keine guten Lebensbedingungen geboten sind.  © picture alliance / dpa
3.) Alle Bakterien schaden dem Menschen: falsch! Im Gegenteil: Der Mensch braucht Bakterien zum Leben. In unserem Darm und auf unserer Haut befinden sind mehrere Milliarden Mikroorganismen, nur die wenigstens davon sind Krankheitserreger.  © picture alliance / dpa
4.) Zerkratzte Teflonpfannen sind krebserregend: falsch! Zerkratzte Teflonpfannen sind erst ab 260°C schädlich. Erst dann gibt die Beschichtung namens Polytetrafluorethylen giftige Dämpfe ab. Solche Temperaturen erreicht man nur durch gezielte Überhitzung und sollten nur bei gusseisernen Pfannen angewendet werden.  © picture alliance / dpa
5.) Schneidebretter sind Bakterienschleudern: falsch! Wenn man sie intensiv reinigt, kann man Holz- als auch Plastikbretter ohne Bedenken nutzen. Holz hat wegen der Harze und den ätherischen Ölen keimtötende Eigenschaften, bestimmte Holzarten enthalten außerdem die keimtötende Gerbsäure. Außerdem trocknet Holz schnell, was Bakterien zusätzlich abtötet. Plastikbretter kann man in die Spülmaschine geben, wo Temperaturen um die 60°C die Bakterien abtöten.  © picture alliance / dpa
6.) Essigreiniger ist ein Universalreiniger: falsch!  Für bestimmte Natursteine (z.B. Granit, Mamor), Armaturen und Gummidichtungen ist Essigreiniger nicht geeignet, weil er zu scharf ist. Gleiches gilt für Holzparkett, da die Säure Fugen und Holz angreift.  © picture alliance / dpa
7.) Die Toilette ist der schmutzigste Ort im Haus: falsch! Eine viel größere Bakterienquelle ist der Kühlschrank oder der Spüllappen. Der Toilettensitz ist trocken und kühl, Bakterien aber bevorzugen feuchte und warme Bereiche.  © picture alliance / dpa
8.) Duschhandtücher kann man ohne Bedenken mehrmals nutzen: falsch! Feuchte Handtücher bieten Bakterien einen idealen Lebensraum. Hinzu kommt, dass Füße nach dem Duschen nicht immer so sauber sind wie der Oberkörper, so bleibt doch mancher Schmutz und Hautschuppen in den Handtüchern zurück, die Bakterien als Nahrung dienen.  © picture alliance / dpa
9.) In der Küche reicht ein Handtuch für Geschirr und Hände: falsch! Man sollte auf jeden Fall zwei verschiedene Tücher für Geschirr und Hände benutzen. Besonders auf den Händen können sich Darm-Keime befinden, die keinesfalls auf Geschirr und somit ins Essen gelangen sollten. Hand- wie auch Geschirrhandtücher sollten nicht länger als ein paar Tage genutzt werden, um die Ansammlung von Keimen zu vermeiden.  © picture-alliance/ dpa
10.) Mit den neuen Waschmitteln wird die Wäsche schon bei 15°C rein: falsch! Heutzutage waschen Maschinen bei niedrigen Temperaturen sehr viel gründlicher als früher. Hygienischer wäre es dennoch bei 60°C zu waschen, besonders wenn die Wäsche stark verschmutzt ist. Denn Keime verteilen sich während des Waschgangs in der gesamten Trommel. Bei 60°C und mit einem Vollwaschmittel werden Keime und andere Bakterien abgetötet.  © picture alliance / dpa

Quelle: op-online.de

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