Berühmte Automesse

Frankfurt: Mann diskriminiert Homosexuellen - Reaktion der Frau unbezahlbar

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IAA-Skandal in Frankfurt?

IAA-Skandal in Frankfurt: Ein Manager beschimpft einen homosexuellen Mann - die Reaktion einer Frau ist wirklich unbezahlbar!

Frankfurt - Gab es einen handfesten Skandal im Umfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt? Ein Mann soll einen Homosexuellen beschimpft haben - die Reaktion einer anwesenden Frau ist unbezahlbar. Über den Vorfall berichtet extratipp.com* exklusiv.

IAA-Skandal in Frankfurt: Manager beschimpft Homosexuellen

Die IAA ist eine der größten Automessen der Welt. Alle zwei Jahre findet sie in Frankfurt statt. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung bereits 1897, damals noch in Berlin. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und einigem Hin und Her ging 1991 dauerhaft in die Mainmetropole. Im Laufe der Jahrzehnte mauserte sich die IAA zum absoluten Publikumsmagneten. 2017 zählte man 810.000 Besucher. Die Messe ist jeweils im September gerader Jahreszahlen als Pkw-Schau in Frankfurt. Die diesjährige IAA hatten viele Autohersteller ausgelassen oder auf wesentlich kleinere Messeflächen gesetzt. Der Grund: Sparmaßnahmen. Auch nutzten Klimaaktivisten die Show für ihren Protest, mehrere Tausend Menschen zogen bei einer Demo durch die Stadt.

IAA-Skandal in Frankfurt: Reaktion einer anwesenden Frau ist unbezahlbar

Während der IAA 2019 (12. bis 22. September) könnte es zu einem handfesten Skandal gekommen sein. Bei der App Jodel - einem sozialen Netzwerk, das vor allem auf lokale Inhalte setzt - hatte ein Mann anonym folgenden Vorfall geschildert: "Ich arbeite in einem Hotel in Frankfurt. Heute Abend wollte ein Gast bei mir einchecken. Als er meinen Pride Pin [ein Bekenntnis zur Homosexualität] sah, ging er zu meiner Kollegin." Dort soll der Besucher gesagt haben, er wolle "nicht bei einer Schwuchtel einchecken". Die Reaktion der Frau - sofern die Geschichte stimmt - ist absolut unbezahlbar. Laut der App-Meldung habe diese wie folgt reagiert: Die Buchung des Gastes sei mit sofortiger Wirkung storniert. Außerdem wünsche sie ihm viel Spaß, während der IAA noch ein Zimmer zu finden - die Stadt Frankfurt ist zu Messezeiten immer komplett ausgebucht.

IAA-Skandal in Frankfurt: Gast erhält Hausverbot

Doch damit nicht genug. Das Frankfurter Hotel wolle dem Gast seinen Status entziehen sowie ein Hausverbot aussprechen. Außerdem werde der Arbeitgeber des Gastes informiert und sich über sein homophobes Verhalten beschwert. Glaubt man der Schilderung, so könnte es sich bei dem Schwulenhasser um einen hochrangigen Manager gehandelt haben. Dafür spricht, dass der Mann den höchsten Status im Mitgliederprogramm des Hotels gehabt haben soll. 

Nachprüfen lässt sich die Story nicht, denn die App ist anonym. Nutzer bewerten die Jodel, je mehr positive Rückmeldunge, desto vertrauenswürdiger schätzen die User die Geschichte ein. Mitteilungen, die besonders vielen Menschen gefallen, spielen die Betreiber auch in anderen sozialen Medien aus. So auch den Frankfurter IAA-Jodel. Diesen hat Jodel bei Instagram hochgeladen. Über die Dauer der IAA 2019 in Frankfurt hat das Bild fast 40.000 Likes gesammelt. Auch andere Seiten haben das Bild geteilt. 

Ein Video auf Facebook zeigt eine brutale Massenschlägerei in der Reinhardstraße in Bad Nauheim bei Frankfurt. Die Aufnahmen aus Hessen hinterlassen ein Rätsel.

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*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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