Schlagerlegende verschickt

Schlager: Freddy Quinn (88) - nun kommt dunkelstes Jugend-Geheimnis ans Licht

Schlagerlegende Freddy Quinn (88) - jetzt wurde ein dunkles Geheimnis aus seiner Jugend gelüftet.

  • Freddy Quinn ist einer der berühmtesten Schlagersänger
  • Mehr als 60 Millionen Tonträger hat der Österreicher verkauft
  • Jetzt kommt ein dunkles Geheimnis aus seiner Jugend ans Licht

Hamburg - Die Hafenstadt Hamburg ist ein bisschen wie der FC Bayern München: Entweder man liebt sie - oder man hasst sie. Schuld daran ist vor allem das viel zitierte hanseatische Wetter: Regen, Regen, Regen. Einer, dem das seit Jahrzehnten egal ist, ist Schlagersänger und Schauspieler Freddy Quinn (88). Jetzt wurde ein dunkles Geheimnis aus der Jugend des Wahl-Hamburgers gelüftet, wie extratipp.com* berichtet.

Geburtsort von Schlagerstar Freddy Quinn umstritten

Ahoi, Herr Kapitän. Freddy Quinn sang viel über Sehnsucht und Heimweh.

Ein Mann, ein Mythos: Freddy Quinn. Zwar ist bekannt, wann Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl zur Welt kam, nämlich am 27. September 1931. Doch der Geburtsort ist umstritten. Manche Quellen nennen Wien, andere Niederfladnitz oder Pula. Der Österreicher zog früh mit seinem Vater in die USA, lernte dort die Sprache und ein außergewöhnliches Instrument: Das Bugle. Das ist eine Trompetenart, bekannt aus vielen US-Western. Später kamen noch Saxofon, Klavier und Gitarre hinzu. Als der Mutter das Sorgerecht zugesprochen wurde, ging es für den späteren Schlagersänger (Die größten deutschen Schlagersänger aller Zeiten*) zurück nach Europa. Derweil sprechen Fans auch über eine Aussage des Schlagerduos Amigos zum Coronavirus, berichtet extratipp.com*.

Die Weite und das Abenteuer waren Freddy Quinns stete Begleiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab er sich US-Soldaten gegenüber - seinem guten Englisch sei Dank - als Amerikaner aus. Der gerade einmal 14-Jährige kam auf einem Militärtransport zurück in die Staaten. Dort musste er feststellen, dass der leibliche Vater der heutigen Schlagerlegende (Die Künstlernamen der Schlagerstars und ihre echten Namen*) bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Derweil berichtet extratipp.com*, was Fans der verstorbenen Hildegard Knef bis heute übel nehmen.

Freddy Quinns Schlager handeln von Sehnsucht und Heimweh

Die undatierte Aufnahme zeigt Frauenschwarm und Abenteurer Freddy Quinn.

Freddy Quinn wurde zurückgeschickt, es folgte ein Jahr Aufenthalt in einem Heim für schwer erziehbare Kinder. Der Grund: Probleme mit seinen Papieren. Der Minderjährige trampte im Anschluss alleine durch mehrere Länder, eignete sich ein enormes Sprachwissen an. Kurios: Der Schlagermusiker (Das sind die größten Schlagershows im deutschen Fernsehen*) zog auch mit verschiedenen Wanderzirkussen mit, lernte dort akrobatische Kunststücke. Um Geld zu verdienen, spielte er in Nordafrika vor Fremdenlegionären, davon viele mit deutschen Wurzeln. Seine Songs, die oft von Sehnsucht und Heimweh handelten, kamen bei den oftmals traumatisierten Kämpfern sehr gut an.

Wenig später folgte Freddy Quinns Entdeckung, natürlich in seiner Wahlheimat Hamburg. Damit begann eine steile Schlagerkarriere. Der österreichische Schlagersänger und Schauspieler verkaufte im Laufe seiner langen Karriere mehr als 60 Millionen Tonträger. Sein größter Hit ist zweifelsohne der Schlager „Heimweh (Dort, wo die Blumen blüh‘n)“, ein Cover von Dean Martins „Memories Are Made of This“. Doch auch mit „La Paloma“, „Junge, komm bald wieder“ und „Hundert Mann und ein Befehl“ traf er den Zahn der Zeit.

Schlagersänger Freddy Quinn: Von den Nazis verschickt

Freddy Quinn, hier im Jahr 2006, prägte den deutschen Schlager. 

Inzwischen wurde auch ein dunkles Geheimnis aus der Jugend von Freddy Quinn gelüftet. Wir erinnern uns: Der Schlagerstar wuchs in Österreich auf, das im März 1938 von Nazi-Deutschland an das Reich angeschlossen wurde. Was nicht mal viele treue Fans von Freddy Quinn wissen: Er kam nach seiner ersten Rückkehr nach Österreich mit der sogenannten Kinderlandverschickung der Nazis nach Ungarn, erlebte dort das Ende des Zweiten Weltkriegs. Bei der KLV handelte es sich um eine hunderttausendfach angewandte Methode der Nationalsozialisten, um Schulkinder und Mütter mit Kindern aus dem zerbombten Reich in weniger gefährdeten Gebieten unterzubringen. 

Die Fans fragen sich: Ist Kerstin Ott etwa verschwunden? Nun packt ein enger Vertrauter der Schlager-Sängerin aus*.

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Rubriklistenbild: © Georg Spring, Matthias Röder (beide dpa)

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