Armer Schlagerstar

Schlager: Prügel-Drama um Sängerin Michelle macht Fans Angst

  • vonMatthias Hoffmann
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Schlager: Prügel-Drama um Michelle (Tanja Hewer) - wie viel muss sie noch ertragen?

  • Michelle kam als Tanja Hewer zur Welt
  • Heute ist sie eine der beliebtesten Sängerinnen im Schlager
  • Dabei sah in es in ihrem Leben oft alles andere als rosig aus

Villingen - Michelle (47) ist einer der schillerndsten Sterne am deutschen Schlagerhimmel. Ein Prügel-Drama wirft einen dunklen Schatten über die schöne Sängerin. Fans fragen sich schon lange: Wie viel muss sie noch ertragen? extratipp.com* berichtet darüber. Derweil sorgt ein Liebes-Drama bei Michelle und Tochter Marie-Louise für Gesprächsstoff bei den Schlagerfans - jetzt packt Matthias Reim aus, berichtet extratipp.com*.

Schlagersängerin Michelle: „Meine Kindheit war die Hölle“

Auch ein Rücken kann entzücken: Schlagersängerin Michelle.

„Wer Liebe lebt, wird unsterblich sein“ - die Zeile stammt aus dem gleichnamigen Song von Schlagersängerin Michelle (Die größten deutschen Schlagersänger aller Zeiten*). Die 47-Jährige kam am 15. Februar 1972 als Tanja Hewer zur Welt. „Meine Kindheit war die Hölle“, sagte die nur 1,52 Meter kleine Frau einmal. Michelle wuchs mit zwei Geschwistern auf. Der Vater, ein Lkw-Fahrer, war ständig unterwegs. Die Mutter ohne Beschäftigung. Beide tranken und betrogen einander. Einmal kam der Vater unerwartet nach Hause und traf auf einen Liebhaber. Er prügelte den Konkurrenten vor den Augen der Kinder blutig - es sollte nicht das einzige Prügel-Drama in Michelles noch jungem Leben bleiben.

Schließlich ließen sich die Eltern scheiden, der Schlagerstar (Die Künstlernamen der Schlagerstars und ihre echten Namen*) blieb bei der alkoholkranken Mutter. Diese lebte über einer Kneipe, in der die Mutter Stammgast war. Regelmäßig brachte sie fremde Männer mit in die Wohnung. Michelle kam in eine Pflegefamilie, in der bereits zwölf Kinder lebten. Dort gingen die Gewaltexzesse weiter. 

14 Alben brachte Schlagerstar Michelle auf den Markt

Mit 14 Jahren begann Tanja Hewer zu singen. Wenig später wurde sie von Kristina Bach (57) entdeckt, selbst Schlagersängerin. Die Texterin des Mega-Hits „Atemlos durch die Nacht“ nahm die junge Frau unter ihre Fittiche - ab da ging es bergauf. Bei einem bundesweiten Schlagerfest (Das sind die größten Schlagershows im deutschen Fernsehen*) holte Michelle den zweiten Platz, bei der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1997 wurde sie Dritte. 

Acht Jahre später machte sie es besser: Michelle setzte sich gegen ein eher schwach besetztes Teilnehmerfeld - unter anderen traten der „Big Brother“-Kandidat Zlatko Trpkovski (44) und Modezar Rudolph Moshammer (†64) an - durch. Mit ihrem Song „Wer Liebe lebt“ wurde sie beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen respektable Achte. In ihrer Karriere brachte Michelle 14 Alben auf den Markt. „Leben!“ kletterte immerhin auf Platz drei der deutschen Charts. 

Michelle flüchtete sich in die heile Schlagerwelt

Ihre schwere Kindheit hat Michelle geprägt. Und so ist es wohl kein Zufall, dass sich die schöne Sängerin in die heile Welt des Schlagers flüchtete. Michelle hatte lange gesundheitliche Probleme, darunter einen leichten Schlaganfall im Jahr 2003. Die 47-Jährige litt lange unter Depressionen und unternahm sogar einen Suizidversuch. Viele Fans fragen sich schon lange: Wie viel muss sie nach gesundheitlichen Problemen und Prügel noch ertragen?

Haben ein gemeinsames Kind: Michelle und Matthias Reim.

Denn auch abseits des Rampenlichts lief es nicht immer gut. 2008 meldete der Schlagerstar Privatinsolvenz an. Zweimal war die Villingerin verheiratet, hat drei Kinder von drei Männern. Einer von ihnen ist Schlagerkollege Matthias Reim (62).

Die Schlagersängerin Michelle ist nicht mehr wiederzuerkennen - auf einem Konzert in Bad Kreuznach zeigt sie sich mit langen und dunklen Haaren.

Lesen Sie mehr zum Thema Schlager bei extratipp.com*Alkohol-Drama um Tony Marshalls Hit „Schöne Maid“.

Schlagerstar Florian Silbereisen fragt Roland Kaisers Tochter aus* - und die verplappert sich tatsächlich.

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Rubriklistenbild: © Martin Black, dpa 

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