Leichenfund in Kenia

Mann jahrelang vermisst - nach Leichenfund folgt Schock auf Beerdigung

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Ein Mann ist in Kenia bei seiner eigenen Beerigung aufgetaucht.

In Kenia taucht eine Leiche auf, Angehörige erkennen einen Vermissten. Bei der Beerdigung erleben alle Beteiligten einen riesigen Schock.

Home Bay County (Kenia) - Nach jahrelanger Suche wurde in Kenia eine Leiche gefunden. Angehörige identifizierten Kennedy Olwa, der seit 20 Jahren als vermisst galt. Sie organisierten eine Beerdigung, veröffentlichten ihre Bestattungsankündigungen im Radio. Was dann folgte, war wie der Daily Monitor berichtete, für alle gekommenen Gäste ein riesiger Schock.

Leiche in Kenia: Angehörige bereiteten Beerdigung sofort vor

Besagter Kennedy Olwa soll Kenia vor knapp 20 Jahren verlassen haben und in eine Stadt namens Mbita (ebenfalls Kenia) gefahren sein, wo er als Fischer tätig war. Später zog es den Kenianer an den Strand von Alum am Victoriasee im nördlichen Rachuonyo. Dem Beamten Joseph Ndege zufolge wurde Olwas Familie darüber informiert, dass ihr Sohn an einer Krankheit gestorben war. Aufgrund der langen Ungewissheit, die die Familie 20 Jahre lang ausgehalten hatte, glaubten sie dies wohl. 

„Die Familie hat keine Zeit verschwendet. Sie begann sofort Bestattungsarrangement zu treffen. Andere Familienmitglieder wurden in die Leichenhalle geschickt und bestätigten, dass der Mann ihr Angehöriger war“, sagte Joseph Ndege weiter. Sie gaben beträchtliche Summen an Geld aus, um Essen für die Gäste und andere Bestattungskosten aufzubringen. 

Leiche in Kenia: Angeblich Toter taucht bei eigener Beerdigung auf

Der Aufwand, den die Familie für die Beerdigung betrieb, war offenbar so groß, dass der angebliche Tote sogar selbst von seinem Tod erfuhr. Als Kennedy Olwa am Strand von Alum gerade beim Fischen war, hörte er durch Zufall eine der Bestattungsankündigungen im Radio, die besagte, dass er selbst an einer unbekannten Krankheit gestorben sein soll. Er griff daraufhin zum Telefon und rief seine Familie an. Er wollte sie wissen lassen, dass es ihm gut gehe und es sich bei der Leiche um eine Verwechslung handeln müsse. Dies berichtete auch der Beamte Joseph Ndege: „Er hat seine Verwandten zu Hause angerufen, um die Pläne zu stoppen.“

Doch auch der Anruf sollte nichts nützen. Die Angehörigen in Kenia, wo kürzlich ein seltener schwarzer Panther gesichtet wurde, interessierten sich herzlich wenig dafür und trafen weiterhin Vorbereitungen für die Beerdigung. Schließlich hatten sie seit knapp 20 Jahren nichts von Kennedy Olwa gehört. Dennoch fuhren am Samstagmorgen einige Angehörige nach Alum, um den Anruf zu überprüfen. Sie staunten nicht schlecht, als sie dort Kennedy Olwa tatsächlich lebendig vorfanden. Mit ihm zusammen fuhren sie zurück in die Heimatstadt, wo die Beerdigungszeremonie und Reden anlässlich der Leiche bereits in vollem Gang waren. 

Beerdigung in Kenia: Wer ist die Leiche tatsächlich?  

Die Zeremonie war gerade an dem Punkt angelangt, an dem der Sarg mit dem Toten beerdigt werden sollte. In diesem Moment tauchten die Beteiligten mit Olwa auf dessen Beerdigung auf und sorgten für den Schock der trauernden Gäste und Angehörigen. Olwa versicherte seinen Angehörigen, dass er am Leben sei und sie sich nicht mehr um ihn sorgen müssten.  

Die Polizei steht nun allerdings vor einem großen Rätsel: Wenn nicht Olwa die Leiche im Sarg ist, wer ist dann der Tote? Notgedrungen wurde sie vorerst von der Beerdigung direkt zurück ins Leichenschauhaus gebracht.

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