Verschollenes Mädchen aus England

Vermisste Maddie McCann: 13-Jährige gibt den verzweifelten Eltern neue Hoffnung

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Eine 13-Jährige gibt neue Hoffnung im Fall Maddie.

Die Eltern der vermissten Maddie McCann geben den Glauben an ein Wiedersehen nicht auf. Jetzt macht eine 13-Jährige neue Hoffnung

London - Am 3. Mai wird Madeleine, genannt Maddie, McCann seit zwölf Jahren als vermisst gemeldet sein – falls ihr Schicksal nicht eine überraschende Wendung nimmt. Und darauf hoffen ihre Eltern noch immer! 2007 verschwand die damals Dreijährige aus einer Ferienwohnung in Praia da Luz an der portugiesischen Algarve-Küste. Ihre Eltern hatte sie während eines Abendessens mit Bekannten in einem nahen Restaurant unbeaufsichtigt gelassen. Ihre zwei älteren Geschwister hielten sich auch in der Wohnung auf. 

Die Eltern der verschwundenen Maddie McCann: Kate und Gerry.

Seit 2011 ermittelt die britische Polizei in dem Fall. Die portugiesische Justiz hatte ihre Ermittlungen 2008 eingestellt, nahm sie im Oktober 2013 aber wegen neuer Indizien aber wieder auf. Erst im März 2018 bewilligte die Polizei wegen einer neuen heißen Spur neues Geld für die Suche im Fall Maddie. Im Sommer 2018 kam heraus, dass die britische Polizei etwa vier Jahre lang eine Spur verfolgt, die nirgends hinführte (eine Phantomzeichnung, die als „Tannermann“ bekannt wurde). 

Fall Maddie: 13-Jährige aus USA gibt Eltern und Behörden Hoffnung 

Mancher fragte damals, ob die Ermittler ihren Irrtum nicht früher hätten bemerken können und zu viel Zeit verschwendet hätten. Im September 2018 war klar, dass das britische Innenministerium im Fall Maddie nicht aufgeben will und weitere Gelder für die Fahndung bewilligt hat. Im Dezember 2018 betonte die Polizeipräsidentin Cressida Dick, dass die Fahndung weitergehen werde. „Ich verstehe, dass manche Menschen dies anders sehen“, zitiert „The Sun“ damals die Polizeichefin. „Aber ich denke, dass es richtig ist, dass wir weitermachen sollten, bis es ein Ergebnis gibt.“ Das letzte angebliche Lebenszeichen, ein Tinder-Profil von Maddie, stellte sich als Fake heraus. 

Eine Kerze und ein Foto erinnern in Portugal an die verschwundene Maddie McCann.

Aber die Suche nach der vermissten Maddie dauert nun schon Jahre. Aus einem Fall aus den USA schöpfen ihre Eltern Kate und Gerry immer wieder Hoffnung. Zum Jahresanfang war die US-Teenagerin Jayme Closs (13) nach Monaten ihrem Entführer entkommen. Auf ihrer Webseite posteten Maddies Eltern damals: „Was für gute Nachrichten. Jayme ist eines der Beispiele dafür, dass wir nie die Hoffnung verlieren und die Suche nie aufgeben“, berichtet thesun.co.uk.

Fall Maddie: Zwölf Millionen Euro für die Fahndung - bisher

Die Fahndung nach der kleinen Maddie hat bislang zwölf Millionen Euro gekostet, rechnet das Blatt vor. Auf dem “Official Find Madeleine Campaign”-Facebook-Profil (auf deutsch: Offizielle Findet-Madeleine-Kampagne) am 27. Januar dieser Post: „Danke an euch alle, dass ihr unsere Hoffnung aufrecht erhaltet.“

Dazu eine pastellfarbene Malerei eines Engels, dessen Gesicht von seinem langen blonden Haar verdeckt wird. Die Figur hält ein perlmuttartig glänzendes Herz in den Händen. Ein Nutzer kommentiert darunter: „Hoffentlich vergessen Kate und Gerry niemals, dass trotz des Trollens und des Hasses, den sie unverdient tagtäglich erfahren... dass ihr kleines Mädchen eine Armee an Unterstützern hat, die niemals die Hoffnung aufgeben.“

Fall Maddie: Bezahlen die Eltern bald Privatdetektive?

Die verschwundene Maddie McCann auf einer undatierten Aufnahme.

„The Sun” berichtet außerdem, die Eltern der vermissten Maddie hätten 100.000 britische Pfund zurückgelegt. Dieses Geld sei für eine mögliche Fahndung mit Hilfe von Privatdetektiven gedacht. 

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