Drama in See

USA: Mann sperrt Hund in Käfig - und wirft Vierbeiner zum Sterben in See

Was diese Hündin aus Illinois (USA) durchstehen musste, ist brutal: Sie wurde in einen Käfig gesperrt und anschließend in einen See geworfen. Doch die Geschichte hat ein Happy End.

  • Hündin ist in Käfig gesperrt worden
  • Anschließend wird sie in einen See geworfen
  • Ein Fischer findet die Hündin und kann sie retten

Illinois - Immer wieder gibt es Meldungen von Tierquälern, die ihren Tieren schreckliches antun. Ein besonders schlimmer Vorfall ereignete sich im US-Bundesstaat Illinois, wie extratipp.com* berichtet.

Eine kleine Hündin wurde zunächst in einen winzigen Käfig gesperrt und anschließend in einen See geworfen, damit sie stirbt. Ein ortsansässiger Fischer entdeckte die Hündin im See und konnte sie retten.

Illinois: Fischer rettet in See geworfenen Hund das Leben

Gegen 15 Uhr Ortszeit hat ein Fischer den Hund im Wasser treiben sehen und schnell gehandelt. Er watete  etwa 20 Meter ins Wasser und holte den Käfig mit der Hündin aus dem Wasser. Daraufhin fuhr er zunächst zu sich nach Hause, um sie in eine Decke zu wickeln und brachte sie danach in eine örtliche Tierklinik.

Wie der Fischer namens Bryant Fritz gegenüber news-gazette.com  berichtete, sei der Kopf des Hundes noch über Wasser gewesen, der Rest des Körpers aber untergetaucht. Aufgrund des erschöpften Zustands der Hündin sagte Fritz: „Sie musste über Stunden im Wasser gewesen sein“. 

Illinois: Drama in See: Hund kann gerettet werden

Nur dank des schnellen Handels des Fischers konnte der Hündin in der Tierklinik der Universität Illinois geholfen werden. Die Hündin war stark unterkühlt und hatte einige Wunden. Tierärzte fingen sofort mit der Behandlung an und der Hündin geht es mittlerweile besser. Die Ärzte gehen davon aus, dass sie zumindest körperlich wieder ganz gesund wird. Über den psychischen Zustand des Hundes ist nichts bekannt. Allerdings wird davon ausgegangen, dass die Hündin bereits zuvor misshandelt wurde, weil an einigen Stellen Fell fehlt.

Illinois: Polizei auf der Suche nach Besitzer des Hundes

Die Polizei beschäftigt sich aktuell mit der Suche nach dem Besitzer des Tieres. Ob dieser selbst die Hündin in den See geworfen hat oder jemand anders für die Tat verantwortlich ist, ist aktuell nicht bekannt. Mittlerweile haben bereits zahlreiche Menschen ein Angebot zur Adoption des Tieres gegeben. Sobald die Hündin wieder ganz gesund ist, wird sie ein neues zu Hause bekommen. Der Retter des Hundes Fritz hofft, dass er selber die Hündin adoptieren darf, weil er möchte, dass sie ein Teil seines Lebens wird.

Illinois: Hund in See geworfen: Reaktionen auf Twitter deutlich

Auf Twitter wurde über die Tat gepostet und viele Menschen teilten ihr Mitgefühl mit der kleinen Hündin. Eine Nutzerin schrieb: „Ich bin so wütend und aufgeregt darüber, dass jemand so etwas einem kleinen Tier antut!“ Andere hoffen, dass der Besitzer möglichst schnell gefunden wird und angemessen bestraft wird. Eine Frau geht so weit und sagt, dass Menschen es nicht verdient hätten auf der Erde zu leben, weil sie nichts anderes tun, als Tieren zu schaden.

Nachrichten von brutalen Tierquälereien gibt es immer wieder. In Asien hat eineFrau ihrem Hund immer wieder eine brennende Zigarette ins Auge gedrückt.

Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu schrecklichen Angriffen auf Tiere. So Beispielsweise in Kassel, wo eine Stute brutal im Genitalbereich verletzt wurde.  

*extratipp.com* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Sven Hoppe dpa (Fotomontage)

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