Heftiger Shitstorm

Großer Ärger bei Lena Meyer-Landrut: Deswegen hat L’Oréal jetzt ihr Video gelöscht

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Großer Ärger um Lena Meyer-Landrut und eine Lidschattenpalette. 

Lena Meyer-Landrut zeigt in einem neuen Video zusammen mit L’Oréal Paris wie man sich "richtig" schminkt - der Name der Lidschatten-Palette sorgte aber für so einen Shitstorm, das L’Oréal das Video nun löschte. 

Düsseldorf - Es hätte ein Werbevideo wie jedes andere von Lena Meyer-Landrut (27) sein können - doch ihre neueste Kooperation mit dem Kosmetikhersteller L’Oréal Paris sorgte für Empörung und Hass. Ihre Schminkanleitung auf YouTube brachte in kürzester Zeit tausende von Usern gegen sie auf. Sucht man das Video, merkt man schnell: L’Oréal hat es bereits gelöscht. 

Lena Meyer-Landruts neue Kampagne mit L’Oréal kam bei vielen alles andere als gut an. 

Das Video mit Lena Meyer-Landrut wurde von L’Oréal bereits im Juni hochgeladen - was die Zuschauer zu sehen bekommen: Wie man sich laut L’Oréal und Lena den richtigen "Statement Look Feminist" schminken kann.

Das Video soll erklären, wie sich Feministinnen auch wie solche schminken sollten. 

Lena Meyer-Landrut und L’Oréal erklären: So schminken sich Feministen 

Neben der Lidschatten-Palette "Feminist" gibt es auch noch drei andere Ausführungen, wie Lena erklärt: Den Optimist, den Stylist und den Nudist. Doch sie hatte Lust auf den Feministen-Look - ganz einfach weil sie Farben "super, super cool" findet. In der Video-Beschreibung gibt es auch gleich noch die Frage hinterher: "Welcher Typ seid ihr? Optimist, Stylist oder Feminist?"

Lena findet die feministischen Farben cool - und die Zuschauer rasten aus. 

Bei vielen Zuschauern stoßen die Frage über den jeweiligen Typ, Lena Meyer-Landruts Haltung in dem Schminktutorial sowie die Namensgebung der Lidschatten-Palette bitter auf. Viele sind der Meinung: Ein so riesiges Unternehmen wie L’Oréal könne und solle weitaus mehr im Kampf für die Gleichberechtigung von Mann und Frau tun, als einer Schmink-Palette den Namen "Feminist" zu geben. 

Organisation teilt Video von L’Oréal und Lena auf Facebook - und alle lassen ihrer Wut freien Lauf

Die Organisation "Pinkstinks" teilte das Video auf ihrem Facebook-Kanal und schrieb zornig dazu: "We f*cking HATE you, L’Oreal Paris!" - mit diesem klaren Statement hatten sie gleich viele andere auf ihrer Seite, die sich in den Kommentaren über die Werbekampagne mit Lena Meyer-Landrut aufregten. 

Eine Userin schreibt: "Hurra, endlich erklärt jemand uns Feminist*innen, wie man sich schminkt.", andere hoffen, dass L’Oréal diesen Spot nur satirisch gemeint hat. Viele sind auch überhaupt nicht überrascht und finden, dass der Feminismus schon länger von verschiedenen Unternehmen als Marketingstrategie benutzt wird - da es eben "aktuell so hipp unter jungen Frauen" ist. 

Das Video für L’Oréal kam bei vielen nicht gut an - Lena äußert sich nicht zu der Kritik. 

L’Oréal und Lena Meyer-Landrut: So gehen sie mit der Kritik um

Auf die viele Kritik reagierten weder Lena noch das Kosmetikkonzern mit Ernsthaftigkeit. Die ehemalige ESC-Gewinnerin, die neben ihren Schminktutorials gerade auch durch ihre halbnackten Auftritte auf Instagram Schlagzeilen macht, reagierte überhaupt nicht - und L’Oréal entfernte das Video einfach von YouTube. Davor belehrte das Unternehmen die Zuschauer in den Kommentaren noch, "Feminist" sei nur der Name der Palette - mehr nicht.

Hier kann man sich den Anfang des YouTube-Videos noch ansehen:

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