„Fridays for Future“

Greta Thunberg: DJ Fatboy Slim mischt Rede auf - die Nummer ist MEGA

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Greta Thunberg: Fatboy Slim hat ihre Rede zu einem Song gemixt und er ist mega

Die Fans Greta Thunberg sind in Sorge: Gibt es doch nicht den Friedensnobelpreis für die Klimaaktivistin?

Update vom 10. Oktober 2019: Ihr Englisch ist gut, ihre Aussprache klar und der Unterton dramatisch - Greta Thunbergs Rede beim UN-Klimagipfel in New York war nicht nur inhaltlich ein besonderes Ereignis. Die außergewöhnliche Aussprache der Klimaaktivistin hat auch in der Musikwelt Gehör gefunden. Als einer der Ersten wurde der Musiker David Scott auf das Potenzial von Greta Thunbergs Zeilen aufmerksam. Er mixte die Worte der 16-Jährigen mit dem hier „Right here, right now“ des DJs Fatboy Slim. 

Dass der britische Musikstar nicht zuerst auf die Idee gekommen ist, scheint beinahe verwunderlich. Schließlich passt vor allem die Zeile aus Greta Thunbergs Ansprache "Right here, right now is where we draw the line" auf den 1999 erschienen Song zu passen. Über Twitter erfährt Fatboy Slim, der eigentlich Norman Cook heißt, doch noch von dem Mashup seines Songs. Der DJ schien begeistern von dem Remix zu sein. Kurz darauf spielt er die neue Greta-Thunberg-Version seines Hits „Right here, right now“ bei einem Auftritt in der britischen Stadt Gateshead, wie theguardian.com berichtet. So macht er auch seine Fans auf die angesprochenen Klimaprobleme aufmerksam.

Greta Thunberg: Fatboy Slim mixt Klimagipfel-Rede mit „Right here, right now“

Zahlreiche Besucher der Show in Gateshead posteten Videos von besagtem Abend. Die Clips zeigen wie die Konzerthalle anfangs in blauem Licht erstrahlt, die Zuschauer noch ruhig sind und der Song sich langsam aufbaut. Zu dem schneller werdenden Beat spielt Fatboy Slim diese Zeilen aus Thunbergs Rede: "Menschen sterben. Ganze Ökosysteme brechen zusammen. Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens. Und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld." 

Das Publikum in England tanzt schneller Schritte und immer mehr Arme werden in die Höhe gerissen. „Right here, right now“ ertönt Greta Thunbergs Stimmer immer wieder aus den Boxen. Und dann erreicht der Beat seinen Höhepunkt und die Fatboy-Slim-Fans rasten aus - Zu der bewegenden Rede einer Klimaaktivistin.

Update vom 9. Oktober 2019: Anfangs war Greta Thunberg noch niemandem ein Dorn im Auge. Ein Mädchen aus Schweden, dass mit ein paar bunten Plakaten die Welt retten wollte. Doch im Laufe des Jahres wurden die „Fridays for Future“-Demonstrationen immer größer und Greta Thunberg zu einer der populärsten Klimaaktivistinnen unserer Zeit. Mit dem Bekanntheitsgrad steigt meist auch die Zahl der Kritiker. Diese könnten die 16-Jährige nun den Friedensnobelpreis kosten. Bislang galt die Schwedin als Favoritin für den angesehenen Preis. 

Wer die Nobelpreise für Medizin, Chemie und Physik erhält, weiß die Weltöffentlichkeit bereits. Im Laufe der Woche gab das Nobelkomitee die Preisträger bekannt. Erst am Freitag, 11. Oktober, entscheidet sich, wer den Friedensnobelpreis bekommen soll. Anders als bei den Naturwissenschaften lassen sich vorab Favoriten anhand der Wettquoten ausmachen. 

2019 waren sich die Londoner Buchmacher zunächst sehr sicher, wer den Friedensnobelpreis in Händen halten wird. Seit Mitte August liegen Greta Thunbergs Gewinnchancen bei über 60 Prozent, wie die Welt berichtet. Ende September schien der Friedensnobelpreis für Greta Thunberg sicher. Der Klimaaktivistin wurde eine 78-prozentige Chance auf den Gewinn errechnet. Die 300 anderen Nominierten bleiben hinter Thunberg weit zurück. 

Greta Thunbergs Chancen auf den Friedensnobelpreis sinken - das ist der Grund

Thunbergs Besuch beim UN-Klimgipfel in New York ließ ihre Nobelpreis-Chancen wieder geringer werden. Die emotionale Rede der 16-Jährigen, die sich an die Machthaber der Welt richtete, löste neben Bewunderung auch Unverständnis aus. So fielen Greta Thunberg Chancen laut welt.de auf den Friedensnobelpreis bis zum 7. Oktober auf 67 Prozent ab. Aber auch mit diesem „schwächeren“ Wert ist die Schwedin noch immer die Favoritin unter den Nominierten.

Mit 28 Prozent ist Greta Thunberg der momentan Zweitplatzierte nicht wirklich dicht auf den Fersen. Der Premierminister von Äthiopien, Ahmed Abiy Abiy, hatte es 2018 geschafft, mit Eritrea Frieden schließen. Und das kurz nach seinem Amtsantritt. Äthiopien und Eritrea waren zuvor seit einem blutigen Grenzkonflikt vor 20 Jahren verfeindet. In den Wettbüros rangiert aktuell Raoni Metuktire mit 13 Prozent. Der Häuptling aus dem Amazonas-Gebiet kämpft gegen Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro und setzt sich für den Erhalt des Regenwaldes ein. Greta Thunberg bis zum Freitag zu überholen, könnte auch für Metuktire schwierig werden. 

Greta-Thunberg-Eklat: Fußballtrainer verliert Job, als er sie heftig beleidigt

Update vom 3. Oktober: Der weltweite Klimastreik geht am Freitag in die nächste Runde. Während Menschen von Europa bis Amerika friedlich auf die Straße gehen, wird der Hass mancher Verblendeter immer schlimmer. Die Anfeindungen gegen „Fridays for Future“-Gründerin Greta Thunberg (16) erreichen jetzt ein ganz neues Level.

Erst vor Kurzem wurde Greta Thunberg von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zu einer Botschafterin des Gewissens ernannt. Nun ist die junge Schwedin für den alternativen Nobelpreis im Gespräch. Seit gut einem Jahr streikt Greta Thunberg für die Umwelt, wurde inzwischen zu einem weltweiten Gesicht für den Kampf für eine bessere Zukunft. Die „Fridays for Future“-Bewegung und deren Ziele schmecken aber nicht jedem. Immer wieder hagelt es Kritik an der Schülerin, mitunter wird ihr Asperger-Syndrom (mit dem Autismus verwandte Entwicklungsstörung) als Angriffsfläche benutzt. Doch ein Mann schoss jetzt völlig über das Ziel hinaus, sein Hass erreicht ein ganz neues Level.

Ein Fußballtrainer drehte kürzlich völlig durch, beleidigte Greta Thunberg bei Facebook als Prostituierte. Er schrieb wörtlich: „Mit 16 könnte sie schon anschaffen gehen, alt genug dafür wäre sie ja.“ Der Wüterich heißt Tommaso Casalini und ist Jugendtrainer beim italienischen Club U.S. Grosseto. Der Verein reagierte sofort auf die Hassrede und warf den Übungsleiter raus. Der entschuldigte sich später, sprach von einem „Moment des Zorns“. Half aber alles nichts, Tommaso Casalini muss sich nach dem Greta-Thunberg-Bashing einen neuen Arbeitgeber suchen.

Das Hass auf Greta Thunberg wird immer schlimmer.

Greta Thunberg: Warum so viele Menschen die "Fridays for Future"-Gründerin hassen

Update vom 2. Oktober: Ob jung oder alt: Den Namen Greta Thunberg dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. In kurzer Zeit hat die 16-jährige Schwedin eine weltweite Bewegung ausgelöst: „Fridays for Future“. Millionen Anhänger hat sie mittlerweile auf ihrer Seite. Gleichzeitig gibt es aber auch erschreckend viele Menschen, die das Mädchen regelrecht hassen. 

Eine Facebook-Gruppe, die sich als Gegenbewegung zu „Fridays for Future“ verstand, musste jetzt sogar vorläufig offline gehen: In dem Portal wurde eine Morddrohungen gegen Greta Thunberg gepostet. Medienpsychologe Tobias Rothmund klärt über dieses Hasserfüllte Verhalten auf. „Das ist die Spitze des Eisbergs“, äußert er sich gegenüber der Funke-Medien-Gruppe über den Vorfall. „Die Gruppe spricht Leute an, die sich gezielt gegen 'Fridays for Future' positionieren.“ Extreme Hassbekunden - wie zum Beispiel die Morddrohung - bleiben für ihn jedoch ein extremer Einzelfall. Doch gleichzeitig betont der Psychologe auch: „Wir stellen fest, dass es eine immer breiter werdende Widerstandsbewegung gegen 'Fridays for Future' gibt. Das drückt sich in unterschiedlichen Weisen aus.“ 

„Fridays for Future“: Psychologe erklärt, warum so viele Greta Thunberg hassen

Aber woher kommt plötzlich all der Hass gegen Greta Thunberg? Längst sind es nicht mehr nur die sozialen Medien, in denen das Mädchen beleidigt wird. Auch öffentliche Personen, zum Beispiel Journalisten und Politiker, positionieren sich in letzter Zeit immer häufiger gegen die Klimaaktivistin. Für diese Entwicklung hat Rothfuß eine Erklärung parat: „Dahinter steckt Widerstand gegen Veränderungen. Die 'Fridays-for-Future'-Bewegung erinnert uns daran, dass das, was wir für das Klima tun, nicht ausreicht und fordert schnellere, radikalere Veränderungen.“

Genau dieser Punkt mache aber vielen Angst. „Radikale schnelle Veränderungen sind für viele Menschen bedrohlich. Es ist kein Wunder, dass die Politik sich in der Klimapolitik schwer tut mit radikalen Schritten“, erklärt der Psychologe. Vor allem konservative Personen haben laut ihm Schwierigkeiten bei der Vorstellung, dass sich am Bestehenden etwas ändern könnte. 

Und gerade Greta Thunberg ist eben das Gesicht dieser populären Umweltbewegung. „Mit persönlichen Attacken gegen sie kanalisieren viele Menschen ihre Angst vor Veränderung“, sagt der Medienpsychologe. Ein ähnliches Verhalten sieht er bei Leuten, die den Klimawandel komplett leugnen. „Für manche Menschen ist es eine Strategie, sich der Veränderung entgegenzustellen. Also den menschengemachten Klimawandel zu leugnen und sich die Argumente herauszupicken, die dazu passen.“

Hass gegen Greta Thunberg: „Menschen kanalisieren ihre Angst vor Veränderung

Für genau dieses Verhalten gibt es laut dem Psychologen einen speziellen Begriff: Motivierte Informationsverarbeitung. Konkret bedeutet das, dass in der Wahrnehmung eines Menschen auch persönliche Hoffnungen und Ängste mitschwingen können. Oder auf den Punkt gebracht: Man sieht, was man sehen will. Was kann man dagegen machen? „Wir müssen Sorgen vor Veränderung ernst nehmen und diesen sinnvoll begegnen“, erklärt Rothfuß seinen Lösungsansatz. Das bedeutet im Klartext: Fortschrittliche Klimapolitik muss nicht automatisch für jeden einzelnen radikale Veränderung bedeuten. Aber sie kann womöglich verhindern, dass der Klimawandel unsere bestehenden Verhältnisse dauerhaft ändert - ob es und passt oder nicht. Wegen des Klimawandels wird es in 60 Städten bald Chaos geben.

Update vom 27. September: Dass die Klimaaktivistin Greta Thunberg und der US-Präsident Donald Trump nicht die besten Freunde werden, war abzusehen. 57 Jahre und entgegengesetzte Meinungen zur Klimakrise trennen die junge Schwedin und den Republikaner. Die Ansichten von Donald Trump seien so festgefahren, dass es nur „Zeitverschwendung“ wäre mit dem Politiker persönlich zu sprechen, meinte Greta Thunberg. Auch wenn es bei dem UN-Sondergipfel in New York statt einem Gespräch nur zu bösen Blicken kommt, bleibt die Kommunikation zwischen den ungleichen Berühmtheiten nicht aus. 

Greta Thunberg reagiert genial auf Donald Trumps sarkastischen Tweet 

Der US-Präsident twitterte ein Video von der 16-jährigen Aktivistin, in dem sie sich wütend an die Machthaber der Welt wendet. Sie würden den Anfang eines Massenaussterbens ignorieren, appelliert Thunberg mit Tränen in den Augen beim UN-Klimagipfel. Donald Trumps Kommentar zu der emotionalen Szene: „A very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future.“ Mit seinem ironischen Tweet zeigt Trump, dass er die Zukunftssorgen der 16-Jährigen belächelt. Thunberg ist natürlich alles andere als „very happy“ über die Aussichten des Planeten.

Unbemerkt von Greta Thunberg soll der Tweet des Präsidenten nicht bleiben. Statt sich gegen den gehässigen Spruch zu wehren, reagiert die Schülerin genial auf den sarkastischen Beitrag: Kurzerhand fügt Greta Thunberg die Zeile in ihre Profilbeschreibung auf Twitter ein. Unter ihrem Namen ist also nun zu lesen: „A very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future.“ (zu deutsch: „Ein sehr glückliches junges Mädchen, dass sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut.“) So kontert die 16-jährige Schwedin mit Sarkasmus auf die Herabwertungen des 73-jährigen Amerikaners.

Greta Thunberg rasiert Donald Trump mit nur einem Blick

Update vom 25. September: Am Rande des Klimagipfels in New York sind sich zwei begegnet, die das eigentlich nicht wollten: Greta Thunberg und Donald Trump. Und obwohl die beiden nicht einmal ein Wort miteinander redeten, sorgt derzeit ein Video dieses Treffens für Schlagzeilen in den sozialen Netzwerken. 

Greta Thunberg und Donald Trump: Präsident ignoriert Klima-Aktivistin

Donald Trump erschien unangekündigt auf dem Klimagipfel in New York. In der Halle wurde er von Journalisten umringt und ging nur wenige Meter an Greta Thunberg vorbei. Notiz nahm er dabei nicht von der 16 Jahre alten Klima-Aktivistin. Greta Thunberg hingegen schon: Als sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika sah, schickte sie ihm einen Todesblick hinterher. 

Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Dieser ist mittlerweile schon zum Meme mutiert, wird auf Social Media fleißig geteilt. „Heutige Mood: Greta Thunbergs Todesblick zu Donald Trump“, schreibt ein Nutzer auf Twitter, ein anderer: „Das ist quasi der endgültige Ritterschlag für dieses bewundernswerte Mädel!“  

Greta Thunberg und Donald Trump: Präsident macht sich über Klima-Aktivistin lustig

Über das „Treffen“ mit Greta Thunberg verlor Donald Trump erst später Worte - auf seiner Lieblings-Kommunikationsplattform Twitter. „Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, die sich auf eine helle und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen!“ Diese Äußerung wird von vielen als sarkastische Bemerkung aufgefasst, da sie sich auf ein Video von Gretas „Wutrede“ bezieht, die sie auf dem Klimagipfel hielt. 

Kein Wunder also, dass die Schwedin nicht gut auf Donald Trump zu sprechen ist. Ein Treffen mit ihm hatte sie schon im Vorfeld ihrer Amerika-Reise ausgeschlossen. Mit ihm über das Klima zu reden sei „Zeitverschwendung“, so Greta Thunberg. 

Greta Thunberg: Schöner Promi mit frechstem Spruch bei „Fridays for Future“

Update vom 22. September: Die „Fridays for Future“-Bewegung nimmt immer mehr Fahrt auf. Während Initiatorin Greta Thunberg (16) in den USA viele Unterstützer findet, ist auch hierzulande einiges los. Die Macher von „Fridays for Future“ haben eine ganze Klimawoche ins Leben gerufen. Bereits am Freitag demonstrierten deutschlandweit zigtausende Menschen für mehr Umweltbewusstsein. Unter den Demonstranten war auch ein Promi, der mit einem besonders frechen Spruch überraschte. 

Viele bekannte Gesichter mischten sich unter die von Greta Thunberg gegründeten „Fridays for Future“-Demos. Darunter auch Ines Anioli (33). Die hübsche Brünette machte im Internet Karriere, betreibt einen Youtube-Kanal und ist auch mit Podcasts erfolgreich. Bei Instagram folgen dem Greta-Thunberg-Fan fast 200.000 Menschen. Genau dort nutzte die Komikerin ihre Berühmtheit und posierte auf einer „Fridays for Future“-Veranstaltung. In ihrer Hand ein selbstgemaltes Schild mit frechem Spruch.

Ines Anioli ist bekannt für ihre mitunter heftigen Witze. Doch bei „Fridays for Future“ war die 33-Jährige ganz brav. Ohne Augenzwinkern ging es natürlich auch nicht - doch dieser Gag ist durchaus gelungen. Auf dem Schild der Influencerin stand: „Klima ist wie Bier: Warm scheiße!“ Hätte Greta Thunberg sicherlich auch drüber gelacht.

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Greta Thunberg: "Fridays for Future"-Aktivistin fällt Schwedin in den Rücken

Update vom 20. September: Auf Kreuzfahrtreisen gehen und die Umwelt schützen schließt sich eigentlich aus. Trotzdem gibt es viele Menschen, die auf die von Greta Thunberg ins Leben gerufenen  „Fridays for Future“-Demonstrationen gehen, aber selbst auf umweltschädliche Dinge nicht verzichten wollen. Dies zeigt eine Klasse der Frankfurter Carl-Schurz-Schule. Denn wie fnp.de* berichtet, wird diese ihre Abschlussfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen - obwohl die Schule mit dem ersten Preis des bundesweiten Wettbewerbs "Umwelt macht Schule" ausgezeichnet wurde. Mit dabei ist sogar ein Mädchen, das regelmäßig bei der von Greta Thunberg eingeführten „Fridays for Future“-Demonstrationen teilnimmt. Fällt sie der Klimaaktivistin etwa in den Rücken?

Laut dem Schulleiter Michael Winn schließt sich eine Kreuzfahrt und Umweltschützen allerdings nicht sofort aus, denn die Klasse werde „vor Ort den Umweltoffizier treffen und die Schüler können kritische Fragen stellen“. Darüber hinaus sagte er, dass die CO2-Bilanz bei nur 600 Kilogramm pro Kopf liege und die Klasse für diese Menge Umwelt-Zertifikate gekauft habe und die Reise daher CO2 neutral sei. Trotzdem hagelte es in den Medien Kritik und viele warfen der Schule vor, dass sie ihre Schüler dazu ermutigt umweltschädliche Reisen anzutreten. Was wohl Greta Thunberg dazu sagen würde?

Greta-Thunberg-Schock! "Brutale Kollision" - ist das Schiff am Ende?

Update vom 19. September: Diese PR-Aktion hatte weltweit für Diskussionen gesorgt: Greta Thunberg (16) weigerte sich, mit einem Flugzeug in den Vereinigten Staaten von Amerika zu fliegen, nahm stattdessen ein Boot, das nur mithilfe von Solarstrom und Wind betrieben wird. Jetzt der Schock: Die „Malizia II“ hatte eine brutale Kollision. Ist das das Ende der Rückfahrt Richtung Europa? 

Wir erinnern uns: Die Anreise von Greta Thunberg hat nicht allen geschmeckt. Kritiker bemängelten vor allem die Tatsache, dass die mehrköpfige Crew für die Segelyacht per Flugzeug in die USA nachreisen musste. Auf diese Weise wurde pro Kopf mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) verbraucht, als wenn Greta Thunberg und ihr Vater hin- und zurückgeflogen wären. Diese Diskussion ist weitestgehend verstummt. Die junge Klimaaktivistin demonstrierte inzwischen vor dem Weißen Haus, besuchte eine Talkshow, wurde von Amnesty International ausgezeichnet und traf Ex-Präsident Barack Obama (58). 

Die Greta-Thunberg-Yacht „Malizia II“ hat eine „brutale Kollision“ hinter sich.

Während die Schwedin Greta Thunberg ihr Programm abspult, gerät die Yacht „Malizia II“ in die Schlagzeilen. Der Grund: Das millionenschwere Schiff krachte bei einem Tempo von 20 Knoten (entspricht 37 Kilometern pro Stunde) gegen einen Gegenstand im Wasser. Bei dieser laut einem Crewmitglied „brutalen Kollision“ wurde das Boot dermaßen beschädigt, dass es den Hafen der 6000-Einwohner-Insel Saint Pierre ansteuern musste. Wie segelreporter.com berichtet, musste sogar ein Experte eingeflogen werden, um die „Malizia II“ durchzuchecken. 

Ist das jetzt das Ende der Rückfahrt des Greta-Thunberg-Schiffs? Nein. Nach der Reparatur ist die Yacht wieder auf Kurs in Richtung Frankreich, soll in Kürze sogar an einer Regatta über den Atlantik teilnehmen.

Greta Thunberg: DAX-Konzerne mit klarem Zeichen gegen „Fridays for Future“

Ursprüngliche Meldung: Stockholm - Weltweit mittlerweile Schüler auf die Straße um für besseren Klimaschutz zu protestieren. Den Anstoß hat sie gegeben: Greta Thunberg, 16 Jahre alt und in Stockholm geboren, Schwedin. Für den 20. September ruft die „Fridays for Future“-Bewegung zu einem globalen Klimaschutz-Streik auf. Nicht nur Schüler, auch Erwachsene sollen an den Protesten teilnehmen und ihrem Arbeitsplatz an diesem Freitag fernbleiben. 

Der Hass auf Greta Thunberg (16) erreicht ein ganz neues

Greta Thunberg: „Fridays for Future“ ohne diese Teilnehmer?

Doch diese Nachricht dürfte eine echte Enttäuschung für die „Fridays for Future“-Bewegung werden: Wie sueddeutsche.de berichtet, werden die Streiks zum großen Teil ohne die deutschen Arbeitnehmer stattfinden. Auf Anfrage bei den 30 Dax-Konzernen habe man überwiegend die Antwort erhalten, dass die Betriebe ihre Mitarbeiter nicht auf den Aktionstag hinweisen oder den Protest gar direkt unterstützen würden. 

So muss der Klima-Streik am 20. September wohl ohne viele Angestellte stattfinden. Für Greta Thunberg, die derzeit in den USA ist und am Montag mit dem wichtigsten Preis von Amnesty International ausgezeichnet wurde, dürfte das ein herber Rückschlag sein. Die 16-Jährige streikt seit über einem Jahr jeden Freitag für das Klima. Mittlerweile haben sich weltweit Menschen ihren Protesten angeschlossen. Für ihren Einsatz hat Amnesty ihr nun den „Ambassador of Conscience Awards“ (“Botschafter des Gewissens Preis“) verliehen. 

Greta Thunberg: Herber Rückschlag bei „Fridays for Future“

In Deutschland sind Streiks, die kein tariflich regelbares Ziel haben, verboten. Deshalb können Arbeitnehmern, die wegen eines Streiks an ihrem Arbeitsplatz fehlen, Strafen drohen, die bis zur Kündigung gehen. Für einen Streiktag müsse man sich freinehmen oder das Fehlen mit dem Arbeitgeber abklären. „Eine Teilnahme am Klimastreik ist definitiv ein Kündigungsgrund", zitiert sueddeutsche.de einen Berliner Arbeitsrechtler. 

Greta Thunberg selbst will wohl am Freitag selbst beim Klimastreik in New York teilnehmen. Die 16-Jährige hatte für Aufsehen gesorgt, als sie nicht etwa mit dem Flugzeug in die USA reiste, sondern per Schiff. Durch ihren Einsatz für besseren Klimaschutz ist sie mittlerweile für viele Menschen ein Vorbild geworden. Thunberg hat das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus. 

Greta Thunberg: Skandal bei „Fridays for Future“ in Marburg

Sie selbst sagt, dass das ein Teil des Grunds sei, warum sie sich so sehr für das Klima einsetzt. Ihre Sichtweise auf die Welt sei anders. Thunberg inspiriert Menschen weltweit, diese Woche kündigte dieser deutsche TV-Star an, beim Klimaprotest mitstreiken zu wollen. Ihr Engagement kommt nicht nur positiv an. Thunbergs Name ist dieser Tage in aller Munde - oft allerdings in seltsamer Aussprache; selbst in der Tagesschau. Wie es richtig geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Vor kurzem sorgte ein Hitlergruß am Rand einer „Fridays for Future“-Demo in Marburg für Aufsehen. 

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