Tragödie auf dem Wasser

Horror auf Kreuzfahrtschiff! Mutter stürzt 40 Meter tief ins Meer - dann kommt alles ans Licht

Auf einem australischen Kreuzfahrtschiff ereignete sich eine Tragödie: Während eines Familienurlaubs stirbt eine dreifache Mutter - doch ihr Tod war kein Unfall.

Brisbane - Es sollte einfach nur ein schöner Familienurlaub werden: Natasha S. (47) und ihr Mann verbrachten ihre Ferien zusammen mit den drei gemeinsamen Kindern auf einem australischen Kreuzfahrtschiff. Doch dann änderte sich das einst glückliche Familienleben von einer Sekunde auf die andere - und niemand konnte etwas dagegen tun.

Vergangenen Donnerstagnachmittag standen Natasha S. und ihr Mann am Deck des riesigen Schiffes, Pacific Dawn, wie unilad.co.uk berichtet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Kreuzfahrtschiff rund 150 Seemeilen vor der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe Neukaledonien im Südpazifik auf dem Rückweg nach Brisbane. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen ein glückliches, liebevolles Paar. 

Innerhalb weniger Sekunden aber verwandelte sich das Familienglück in einen lebendigen Albraum: Gegen kurz nach vier Uhr nachmittags ging die Mutter wohl zwei Schritte zurück, nahm Anlauf und sprang über Board - 40 Meter in die Tiefe. Ihr Mann versuchte sie noch an den Beinen zu packen, doch der verzweifelte Versuch seine Ehefrau vor dem Tod zu bewahren, missglückte. Umgehend wurden auch Rettungsringe ins Wasser geschmissen, bis in die frühen Morgenstunden suchte man nach der Frau - alles ohne Erfolg. 

Erst ging man von einem tragischen Unfall aus - doch nun die bittere Wahrheit: Die dreifache Mutter und Ehefrau stürzte sich absichtlich von dem Schiff, vor den Augen ihres Mannes. Sie wollte nicht gerettet werden. Die zwischen 12 und 16 Jahre alten Kinder der beiden befanden sich zum Zeitpunkt des Suizids wohl an einem anderen Ort. 

Ein guter Freund der Familie veröffentlichte auf Facebook ein Statement zu dem tragischen Vorfall, er schreibt laut news.com.au: "Alles was auf dem Boot passiert ist, ist komplett gegenteilig zu dem was sie jemals wollte - also sage ich, sie muss wohl relativ schnell in einem sehr dunklen und verzweifeltem Platz in ihrem Kopf angekommen sein." Wohl veränderte sich das Verhalten der sonst sehr fürsorglichen Frau binnen 24 Stunden vor ihrem Tod. "Was ist wenn dir jemand sagt, alles ist okay - aber es das nicht ist?", fragt der Freund der Verstorbenen in seinem emotionalem Post. Für alle Angehörigen und Freunde von Natasha S. kommt ihr Selbstmord überraschend - wohl gab es nie Anzeichen für eine Depression. Ihre Familie so tief zu verletzten, wäre das Letzte gewesen, was sie wollte. Wieso sie sich an jenem Donnerstag trotzdem dafür entschied, ihr Leben zu beenden, ist nicht klar.

Die Leiche von Natasha S. wurde bis heute nicht gefunden und bleibt wohl auch weiterhin in den Tiefen des Ozeans verschollen. 

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Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depression leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

dpa / Natascha Berger

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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