Nach dem Sieg über die Bayern

„Das ist der Wahnsinn, was hier los ist“ - Zehntausende Fans feiern in Frankfurt ihre Pokalhelden

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Rund 25.000 Fans feierten auf dem Frankfurter Römer ihre Eintracht.

Frankfurt steht Kopf: Nach dem Gewinn des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München haben in der Stadt Zehntausende die Helden ihrer Eintracht gefeiert. Der scheidende Trainer Niko Kovac reagierte überwältigt.

Frankfurt - Zehntausende Fans haben dem DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt am Sonntag einen begeisterten Empfang in der Heimat bereitet. „Das ist der Wahnsinn, was hier los ist“, sagte der überwältigte Sportvorstand Fredi Bobic nach der Rückkehr aus Berlin, wo die Hessen am Samstagabend durch einen 3:1-Sieg gegen Bayern München erstmals seit 30 Jahren wieder den Pott geholt hatten.

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Um kurz nach Vier landete der Charterflieger, den Kapitän Alexander Meier und sein Vertreter David Abraham gemeinsam mit dem Pokal in der Hand als Erste verließen. Vom Frankfurter Flughafen ging es in einem Cabrio-Corso durch ein dichtes Spalier von Tausenden Menschen zum Römer, wo sich schon Stunden zuvor rund 25 000 Fans versammelt hatten.

Der bekennende Eintracht-Fan und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gratuliert Trainer Niko Kovac zum Titel.

Bei der Ankunft im Frankfurter Rathaus wurde Trainer Niko Kovac, der im Sommer zum Rekordmeister nach München wechselt, von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beglückwünscht. Dann ging es hinaus auf den Balkon, auf dem Kovac unter dem frenetischen Jubel der Fans den Pokal stolz in die Höhe reckte. „Es ist ein wunderschöner Tag nach einem historischen Sieg“, rief Kovac in die Menge, die ihn mit Sprechchören feierte. „Der Pokal ist ein Geschenk der Mannschaft an euch.“

Die Fans harrten stundenlang im Zentrum Frankfurts aus, ehe sich der Autokorso mit der Mannschaft vom Flughafen durch die Stadt geschlängelt hatte.

Die Presse hatte zuvor die Leistung der Hessen begeistert gefeiert. Diese hatten sich mit dem Sieg auch für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert - und damit den VfB Stuttgart aus der Qualifikation rausgeworfen.

dpa/phk

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