Gerüchte um Wechsel von Eintracht-Trainer

Eintracht-Frankfurt-Trainer Niko Kovac äußert sich erneut zur Unruhe wegen FC Bayern 

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Trainer-Ticker: Wird Niko Kovac (46) neuer Trainer beim FC Bayern München? Hier gibt es alles zu den Gerüchten um den Eintracht Frankfurt-Coach.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und Trainer Niko Kovac erteilten dem FC Bayern München wohl eine Absage. Bleibt der Trainer wirklich in Frankfurt?

  •  Eintracht Frankfurt bangt um seinen Trainer Niko Kovac: Der FC Bayern München soll ein Auge auf den 46-Jährigen geworfen haben.
  • Zum Saisionfinale überschlagen sich die Spekulationen um den Nachfolger beim Rekordmeister FC Bayern München: Kovac soll auf der Liste bei den Bayern stehen.
  • Niko Kovac selbst bestreitet Gespräche mit dem FC Bayern.
  • Alle Infos gibt es in diesem Wechsel-Ticker, der laufend aktualisiert wird. 
  • Alle Transfers bei Eintracht Frankfurt gibt es in unserem Ticker-Text

06.04.: Pressekonferenz: Kovac nimmt erneut Stellung zu Bayern-Gerüchten

Für Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt haben die Diskussionen um seinen möglichen Wechsel zu Bayern München keinen Einfluss auf die Leistungen der Mannschaft. "Es gibt bei uns keine Probleme. Das Team machte es in den zurückliegenden Wochen sehr gut. Dass wir uns nicht immer belohnt haben, lag nicht an den Diskussionen", sagte Kovac vor dem Punktspiel gegen 1899 Hoffenheim am Sonntag (18.00 Uhr/Sky). Anders war dies noch beim kommenden Gegner gewesen. Als TSG-Coach Julian Nagelsmann bei den Bayern im Gespräch war, führte dies zu einem erheblichen Leistungseinbruch. Mittlerweile haben sich die Kraichgauer stabilisiert und liegen in der Tabelle als Siebter nur drei Punkte hinter Frankfurt. Kovac wird seit geraumer Zeit als Nachfolger von Jupp Heynckes in München gehandelt. Während der 46-Jährige nicht überrascht sei, dass das Thema in den Medien aufgebauscht werde, spiele es für ihn selbst nur eine untergeordnete Rolle. "Eigentlich ist das alles nebensächlich", sagte Kovac, der unter der Woche auf einer Beerdigung war und mit Blick darauf meinte: "Es gibt so viel Wichtigeres im Leben als so eine Diskussion."

sid

05.04.2018: Kovac sagt dem FC Bayern wohl ab

Frankfurt/Main - "Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich im kommenden Jahr hier Trainer bin", sagte Kovac am Mittwochnachmittag. Der einstige Bayern-Profi hat in Frankfurt einen Vertrag bis 2019, gilt aber als einer der Favoriten auf die Nachfolge von Jupp Heynckes in München. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic wandte sich nun ebenfalls an die Presse. "Ich kann die Eintracht-Fans beruhigen. 

Wir haben keinen Kontakt zu Bayern München, es gibt keine Anfrage für Niko Kovac", sagte er: "Wir planen hier gemeinsam die Zukunft." Rund um die 1:2-Niederlage der Hessen bei Werder Bremen am Sonntag hatten Spekulationen um die Zukunft des Trainers das sportliche Tagesgeschäft überlagert. Dies will Bobic in jedem Fall verhindern, die in dieser Saison überraschend starke Eintracht kämpft aussichtsreich um die Champions-League-Teilnahme. "Wir haben uns Ziele gesetzt", sagte er: "Die wollen wir nicht durch irgendwelche Diskussionen kaputtmachen." Bobic selbst sei von diesem Thema "nicht genervt, ich bin eher gelangweilt. Weil es bei uns eben gar kein Thema ist." Gemeinsam mit Sportdirektor Bruno Hübner rede er "sehr offen, sehr klar und sehr ehrlich" mit Kovac.

sid

Meldungen vom Mittwoch, 4.03.2018

Update 4.03., 16.30 Uhr: Wie Hessenschau-Reporter Joscha Bartlitz via Twitter mitteilt, hat sich Fredi Bobic am Rande einer Trainingseinheit (46) zu den Wechselgerüchten um Eintracht-Frankfurt-Trainer Niko Kovac geäußert. Der Sportvorstand stellte demnach klar, das der Verein keinen Kontakt zum FC Bayern München habe. Bobic sagte: „Ich kann die Eintracht-Fans beruhigen. Wir haben keinen Kontakt zu Bayern München. Es gibt keine Anfrage für Niko Kovac. Wir planen gemeinsam hier die Zukunft.“

4.03.2018, 8 Uhr: Körbel zu Kovac und Bayern: „In München näher dran an Zuhause“

Frankfurt/Main - Bundesliga-Rekordspieler Karl-Heinz Körbel kann sich Eintracht Frankfurts Niko Kovac gut als Chefcoach beim FC Bayern München vorstellen. Nach seinen Eindrücken ist eine Entscheidung aber noch nicht gefallen. „Wenn die Bayern in der Sache Druck machen, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Niko Kovac wackelt“, sagte Körbel in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwoch). „Vor dem Spiel in Bremen habe ich mit ihm gesprochen. Da hatte ich vom Gefühl her den Eindruck, dass er erst mal nicht mit dem Gedanken spielt, zu den Bayern zu gehen.“

Niko Kovac voll auf den Erfolg von Eintracht Frankfurt konzentriert

Der 63-Jährige, der für die Eintracht 602 Erstliga-Spiele bestritten hat, glaubt, dass Kovac derzeit komplett auf den Erfolg mit seiner Frankfurter Mannschaft konzentriert sei. „Was dann kommt, ob die Bayern Ernst machen und sagen, Niko, wir wollen dich unbedingt haben, und wir zahlen der Eintracht eine Ablösesumme von drei, vier oder fünf Millionen Euro, wird man sehen“, sagte Körbel.

Wie Hessenschau-Reporter Joscha Bartlitz via Twitter mitteilt, hat sich Fredi Bobic (46) zu den Wechselgerüchten um Eintracht Frankfurt-Trainer Niko Kovac geäußert.

Die Eintracht-Legende verweist auch darauf, dass Kovac nicht auf das Geld schaue und dass seine Familie in Salzburg lebt. Dies könne bei dessen Überlegungen eine Rolle spielen: „In München wäre er näher dran an seinem Zuhause (...) Irgendwann hast du die Schnauze voll vom vielen Hin- und Herpendeln.“

Kovac gilt neben Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig als Topfavorit für die Nachfolge von Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Der Frankfurter selbst verwies dieser Tage auf seinen bis 2019 laufenden Vertrag bei der Eintracht, vermied aber ein klares Bekenntnis zu seinem derzeitigen Club. Für Frankfurt, so Körbel, wäre es „unheimlich schwierig“, einen Nachfolger für Kovac zu finden.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte am Montag zur offenen Trainerfrage bei den Münchnern erklärt: „Ich habe ja gesagt, dass ich davon ausgehe, dass wir bis Ende des Monats den Trainer präsentieren werden“, sagte er. Zu möglichen Kandidaten äußerte sich Rummenigge nicht. Jupp Heynckes hört beim FC Bayern im Sommer auf.

dpa

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