Deutliche Worte

Wegen Kovac: Eintracht-Boss attackiert den FC Bayern

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Eintracht-Boss Wolfgang Steubing

Eintracht Frankfurts Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing kritisiert das Verhalten der Bayern-Führung scharf.

Bayern-Boss Rummenigge hatte bis nach dem Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und Pokal gezögert, um dem ehemaligen Eintracht-Trainer Nico Kovac sein Vertrauen auszusprechen. Die Folge waren muntere Spekulationen in Medien und Öffentlichkeit um eine vorzeitige Ablösung des Trainers.

Gegenüber bild.de polterte Steubing nun: "So würde ich meine Trainer nie behandeln! Nie! Ich würde meinem Trainer nie so wenig Akzeptanz und Ehrfurcht entgegen bringen." Wie es anders geht, erklärt Steubing auch: "Wenn mein Trainer einen Titel holt, würde ich ihm gratulieren." 

"Das ist nämlich gar nicht so einfach“

Nach der letztlich sehr erfolgreichen Saison wird Kovac Trainer beim Rekordmeister bleiben, doch Steubing hat auch schon einen Rat für die Zukunft parat: "Ich hoffe, die Bayern finden als seinen Nachfolger noch mal einen, der so korrekt, anständig und diszipliniert ist wie Niko. Das ist nämlich gar nicht so einfach.“

Kovac darf sich nun auch Meistertrainer nennen. Nur sieben Meistertrainer in der Geschichte der Bundesliga wurden wie er bereits als Spieler Deutscher Meister. Dies sind neben Kovac Helmut Benthaus (Meistertrainer 1984), Jupp Heynckes (erstmals 1988/89), Franz Beckenbauer (1993/94), Matthias Sammer (2001/02), Thomas Schaaf (2003/04) und Felix Magath (erstmals 2004/05). 

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