Lösung für "Deutschproblem"

Verträge für zwei A-Jugendspieler

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Torhüter Tobias Stirl soll einen Profi-Vertrag bekommen.

Frankfurt - Bei der TSG 1899 Hoffenheim hatte einst die sogenannte „Trainingsgruppe 2“ traurige Berühmtheit erlangt.

Trainer Markus Gisdol hatte fünf Profis „aussortiert“, die nicht mit der Mannschaft trainieren durften, darunter immerhin Nationalspieler wie Tim Wiese und Tobias Weiß, der später auch für ein halbes Jahr in Frankfurt kickte. Bei der Eintracht gibt es diese „Trainingsgruppe 2“ auch. Seit zehn Tagen trainieren Marc Stendera, Daichi Kamada, Nelson Mandela und Branimir Hrgota unter der Leitung des Technischen Direktors Marco Pezzaiuoli. Auch nach der Rückkehr der Mannschaft aus dem Trainingslager hat sich daran nichts geändert.

Das Quartett stand am Mittwochvormittag nicht mit den anderen auf dem Platz. Die Presseabteilung erklärte, die vier Profis würden „individuell im Kraftraum trainieren“. Die Signale stehen also weiter auf Trennung. Vor allem bei Stendera und Hrgota soll es erste Interessenten geben. „Wir sind in Gesprächen“, sagt Sascha Bürger, Berater von Stendera. Eine Entscheidung sei spätestens in der kommenden Woche zu erwarten.

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Eine interne Lösung für ihr „Deutschproblem“ haben die Frankfurter auch gefunden. Um die von der Deutschen Fußball-Liga geforderten zwölf deutschen Profis im Kader zu haben, sollen Verträge mit zwei A-Jugendspielern geschlossen werden. Torhüter Tobias Stirl, der schon einige Male mittrainiert hat, und Abwehrspieler Jean Patrice Kabuya, in Wiesbaden geboren, werden helfen, die Quote zu erfüllen.

Quelle: op-online.de

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