United Colors of Frankfurt

Bunter Rauch vor Eintracht-Spiel im Stadion: Das steckt dahinter

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United Colors of Frankfurt: Choreografie im Eintracht-Stadion mit buntem Rauch sorgte für Aufsehen.

United Colors of Frankfurt: Choreografie im Eintracht-Stadion mit buntem Rauch sorgte für Aufsehen.

Frankfurt/Main - Beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Hoffenheim (Alles zum Spiel in diesem Artikel) gab es für die 55.500 Zuschauer im Stadion eine Überraschung: Vor dem Anpfiff der Partie zogen bunte Rauchschwaden durchs Stadion. Fans zündeten in der Nordwestkurve unter dem Motto "United Colors of Frankfurt" den farbfreudigen Rauch. Die Botschaft dahinter: "Eintracht lebt von Vielfalt, eine Aktion gegen gegen Diskriminierungen und Rassismus. Außerdem zogen die Eintracht-Ultras drei Blockfahnen mit Logo der Ultras und dem Frankfurter Stadtwappen im Unterrang der Nordwestkurve hoch. Die Aktion wurde unter der Woche angekündigt, T-Shirts mit entsprechendem Logo wurden für einen guten Zweck verkauft.  Der Erlös geht an die Teestube Jona, einem Obdachlosenprojekt im Bahnhofsviertel, das im Sinne der Vielfalt jeden willkommen heißt.

Die Vorsitzende des Eintracht Frankfurt Fanclubverbands e.V., Ina Kobuschinski, erklärte am Freitag: "Es ist wichtig, Haltung zu zeigen und ein Statement nach außen abzugeben, das kann man am besten mit einem Shirt. Wir hatten im Fan-Haus Louisa schon einen sehr gut angelaufenen Vorabverkauf für die offiziellen Fanclubs. Wir haben schon über 5000 Shirts verkauft."

Im Netz sorgte die Rauch-Aktion, die mit der Feuerwehr und der Stadt Frankfurt abgesprochen war, allerdings auch vereinzelt für Kritik. Vor allem in den sozialen Netzwerken kommentierten eingie User die Aktion.

Ein Video der Aktion gibt es mittlerweile bei Youtube. Die Aktion schien dem Spiel zwischen der Eintracht und Hoffenheim nicht zu schaden. Niko Kovac und Julian Nagelsmann umarmten sich herzlich nach dem Abpfiff. Die beiden Trainer waren nach dem leistungsgerechten 1:1 (0:0) zwischen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim offensichtlich zufrieden, auch wenn der Punkt keinem der beide Teams im Kampf um die Champions-League-Qualifikation so richtig weiterhilft.

Matthias Kernstock

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