Auftritt in Würzburg

Ultras-Rapper Bosca: So knapp entging er einer Schlägerei

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Der Frankfurter Rapper Bosca ist in Würzburg aufgetreten. Das passte Hardcore-Fans aus Nürnberg offenbar gar nicht.

50 Vermummte stören ein Festival in Würzburg. Der Grund: Offenbar wollen sie einem Ultra-Konkurrenten an die Wäsche. Die Polizei verhindert Schlimmeres.

Frankfurt - Stell Dir vor Du bist auf einem Festival. Bierchen in der Hand, der Kopf wippt zur Musik, entspannte Stimmung - und plötzlich tauchen 50 Vermummte auf und grölen lautstark Parolen. So geschehen auf dem "Umsonst&Draußen"-Festival in Würzburg, berichtet unter anderem Focus.de.

Bosca in Würzburg: Waren es FCN-Ultras?

Der Grund für den Aufmarsch: Ein Konzert des Frankfurters Bosca. Der Rapper ist Mitglied der Gruppe Ultras Frankfurt. Und der Auftritt des Hardcore-Fans quasi vor der eigenen Haustür schmeckte den Platzhirschen aus Nürnberg offenbar gar nicht. 

50 Fans sollen sich auf dem Festival zusammengerottet haben und dann vermummt und laut grölend über das Festival gezogen sein. Bei den Beteiligten handelt es sich nach Informationen von Faszination-fankurve.de um Ultras des 1. FC Nürnberg. Zwischen Fans beider Clubs besteht eine langjährige Abneigung. 

Danke Würzburg, ihr wart wunderbar!!!

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Anrufer hatten die Polizei alarmiert, die die Lage in den Griff bekam. Es kam zu keinerlei Straftaten. Die Personalien von 25 Personen wurden festgestellt.

Bosca und Vega: Vor Jahren schon Ärger

Bereits im Jahr 2013 kam es nach einem Konzert des Frankfurter Rappers Vega, der ebenfalls als Mitglied von Ultras Frankfurt gilt, zu einer Massenschlägerei mit Anhängern des FCN.

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