Auf Leihbasis

Transfer-Hammer: Kevin Trapp zurück bei Eintracht Frankfurt

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Kevin Trapp ist zurück bei der Eintracht

Frankfurt - Kevin Trapp ist zurück bei Eintracht Frankfurt. Wie der Verein mitteilt, erhält der Torwart auf Leihbasis einen Vertrag bis zum Saisonende.

Schon zwischen 2012 und 2015 hatte Kevin Trapp insgesamt 96 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt absolviert, außerdem drei Länderspiele der deutschen A-Nationalmannschaft. Auch bei der Weltmeisterschaft diesen Sommer in Russland gehörte er zum Aufgebot der DFB-Elf. Der 1,89 Meter große Schlussmann spielte zuletzt bei Paris St. Germain.

„Die aktuellen Knieprobleme von Frederik Rönnow haben uns zum Nachdenken veranlasst. Leider hatte sich unser Stammtorhüter in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen, die noch nicht ganz verheilt ist und ihm immer wieder zu schaffen macht. Wir glauben an seine Qualitäten und sind davon überzeugt, dass er in die Rolle als Nummer Eins hineinwachsen wird. Nun aber bot sich uns die Chance, mit Kevin einen Torhüter zu verpflichten, der nicht nur sofort spielbereit, sondern auch eine absolute Identifikationsfigur mit großem Führungspotential ist. Es zeigt die Wertigkeit unseres Klubs, dass sich ein aktueller Nationalspieler gegen andere Topklubs entscheidet und zu uns kommt“, sagt Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Vor sechs Jahren war Trapp vom 1. FC Kaiserslautern an den Main gewechselt.

Und auch Trapp selbst freut sich über den Wechsel: „Als ich in Paris war, habe ich mich immer sehr gerne an die tolle Zeit in Frankfurt zurückerinnert. Der Kontakt zu den Klub-Verantwortlichen und vielen ehemaligen Mitspielern wie beispielsweise Marco Russ ist nie abgerissen, und ich habe mich im Mai sehr für die Eintracht gefreut, als sie den DFB-Pokal geholt hat. Für mich war es wichtig, in ein Umfeld zu kommen, in dem ich mich wohlfühle und wo ich spielen kann. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei der Eintracht.“

War Video-Panne Hacker-Angriff?

Offiziell verkündete die Eintracht erst am späten Vormittag den Wechsel. Überraschend kam der zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr. Grund war ein Video, dass bereits heute Morgen online ging. Wenig später wurde es aber wieder von der Seite genommen. Bei der vermuteten Video-Panne soll es sich aber um einen Hacker-Angriff gehandelt haben, das berichtet die Bild. So sei das Video vom Verein unpubliziert und durch einen Deeplink geschützt bei YouTube hochgeladen worden, von außen habe das dann aber jemand veröffentlicht. Die Eintracht selbst sei wohl nicht Schuld gewesen. (jo)

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Quelle: op-online.de

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