Eintracht-Sportdirektor im Gespräch

Hübner: „Abstiegskampf ist nicht unser Anspruch“

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Bruno Hübner

Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner spricht über die Euro-League, Ante Rebic und Eintracht-Trainer Adi Hütter. Ein Interview nach dem Sieg über Hannover.

Frankfurt - Hübner hat am Montag auf den Sieg gegen Hannover in der Commerzbank-Arena und das Spiel gegen Rom vorausgeblickt. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat die Aussagen aufgezeichnet. Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat die Bedeutung der Europa-League noch einmal herausgehoben. „Wir wollen die Gruppenphase überstehen, das ist unser Ziel“, sagte er, „ein Heimsieg gegen Rom wäre ein Riesenschritt“.

Über die Bedeutung des 4:1 gegen Hannover: „Wir wollten den Sieg unbedingt, das hat man gespürt. Er ist genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen, der Erfolg gibt der Mannschaft Sicherheit. Ich gehe mal davon aus, dass dieser Sieg keine Eintagsfliege ist, sondern eine Tendenz bedeutet. Wir hatten ja auch vorher nicht so schlecht gespielt, aber da hatte das Spielglück gefehlt. Bei einer Niederlage hätte ja der direkte Abstiegsplatz gedroht und wir wären die gesamte Vorrunde hinten drin gewesen. Und das ist nun wirklich nicht unser Anspruch.“

Über die Rückkehr von Ante Rebic: „Genau so wünscht man sich das. Ante ist ein Unterschiedsspieler, darum haben wir uns auch so bemüht, ihn zu halten. So einen Spieler bekommt man nicht so einfach.“

Über das Euro-League-Spiel gegen Rom: „Das wird ein absolutes Highlight, dafür werden schon unsere Fans sorgen. Die Mannschaft wird alles abrufen, wir wollen wieder für Furore sorgen. Für uns hat Europa einen hohen Stellenwert und nach dem Sieg in Marseille haben wir jetzt eine ganz große Chance. Würde uns noch ein Sieg gelingen, wäre das ein Riesenschritt um weiterzukommen. Wir wurden belächelt, als wir das Überstehen der Gruppenphase als Ziel ausgegeben haben. Jetzt ist es möglich. Außerdem wollen wir den deutschen Fußball gut vertreten.“

Über die „Systemfrage“: „Trainer Adi Hütter hat mit der Aufstellung gegen Hannover richtig gelegen. Es scheint so, dass es für die Mannschaft mit der Dreierkette besser ist, da fühlt sie sich wohl. Makoto Hasebe ist da in einer anderen Situation. Das liegt ihm.“

Über die Angriffsstärke: „Es tut dem Trainer ja fast schon leid, wenn er einen der beiden, Haller oder Jovic, draußen lassen muss, wenn er nur mit einer Spitze spielt. Das zeigt die Qualität.“

Über den Europa-League-Kader, in dem Spieler wie Souza und Fabián fehlen, weil die UEFA eine bestimmte Anzahl von deutschen Spielern vorschreibt: „Da sitzt man vor dem Blatt und sieht sofort die Probleme. Für uns bedeutet es, dass wir deutsche Spieler entwickeln müssen, die uns auf dem Platz helfen. Wir müssen den Nachwuchs also stärken. Darauf wird in Zukunft der Fokus liegen.“

Eintracht feiert deutlichen Sieg gegen Hannover 96: Bilder

Eintracht feiert deutlichen Sieg gegen Hannover 96: Bilder
Bilder vom Spiel Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96 © dpa
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Über das Debüt von Allan Souza: „Er ist viel gelaufen, hat ein spielerisches Element in unser Spiel gebracht. Er hat gezeigt, dass wir richtig gehandelt haben. Er ist ein ganz anderer Spieler als Gelson Fernandes, kann einen außergewöhnlichen Pass spielen. In Kombination mit Lucas Torró hat das gegen Hannover gepasst.“

Über die Reservistenrolle von Marc Stendera: „Er hat es sehr schwer. Wenn man so lange nicht gespielt hat, fährt der Zug immer weiter weg. Selbst der Trainer kann es nicht mehr greifen, was Marc zu leisten imstande ist. Eigentlich hat er ja in den vergangenen Jahren schon angedeutet, dass er ein Bundesligaspieler ist. Irgendwie hat er sich selbst verloren. Er muss einfach auf den Platz und spielen.“

Über die Reaktionen der Torhüter nach der Verpflichtung von Kevin Trapp: „Frederik Rönnow hat es sehr professionell aufgenommen. Er hat gewusst, dass seine Knieverletzung doch nicht so einfach ist. Für Felix Wiedwald aber war es ein Nackenschlag.“

Quelle: op-online.de

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