Portugiese Paciencia soll kommen

Neuer Stürmer für die Eintracht im Anflug

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Adi Hütter pflegt den Gedanken, hin und wieder mit zwei Angriffsspitzen anzutreten - dann passt Pacienca ins Anforderungsprofil.

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht will einen weiteren neuen Mittelstürmer holen. Vom FC Porto soll Goncalo Mendes Pacienca kommen. Von Peppi Schmitt

Eine entsprechende Meldung des „Kicker“ deckt sich mit Informationen unserer Zeitung. Offizielle Erklärungen der Eintracht gibt es noch nicht, vor der Bekanntgabe des Transfers steht noch die sportmedizinische Untersuchung. Perfekt ist der Wechsel also noch nicht. Die beiden Vereine sollen sich aber bereits über die Konditionen geeinigt haben, die Ablösesumme soll drei Millionen Euro betragen. Auf den ersten Blick ist die Verpflichtung eines weiteren zentralen Angreifers neben Luka Jovic und Sébastien Haller ein wenig irritierend. Zudem steht ja auch noch Branimir Hrgota im Kader, der freilich noch abgegeben werden soll. Allerdings pflegt der neue Trainer Adi Hütter durchaus den Gedanken, hin und wieder mit zwei Angriffsspitzen anzutreten. Und dann würde Pacienca schon eher ins Anforderungsprofil passen.

Der bald 24 Jahre alte Portugiese ist technisch versiert, kann den Ball mit beiden Füßen gut behandeln, könnte auch etwas weiter außen eingesetzt werden. Gespielt hat er im letzten halben Jahr für den portugiesischen Meister FC Porto, allerdings nur sehr, sehr wenig. Der 1,84 Meter große Angreifer hatte lediglich neun Einsätze, davon keinen einzigen über die volle Distanz. Porto hatte ihn im ersten Halbjahr der letzten Saison an den Liga-Konkurrenten Vitoria Setubal ausgeliehen. Dort zählte Paciencia zu den Stammkräften, konnte auch fünf Tore erzielen.

Auch für Portugal war er schon im Einsatz. Sein einziges Länderspiel für den Europameister hat er beim 1:1 im letzten November gegen die USA bestritten. In siebzehn U21-Länderspielen für Portugal hat er sechs Tore erzielt. Pacienca wird nicht der letzte Neue bleiben.

Immer wahrscheinlicher wird nämlich ein Wechsel von Ante Rebic zu einen der großen Klubs der Fußball-Welt. Die Sport-Bild berichtete von einem Interesse von Manchester United, die Bild bringt den kroatischen Nationalspieler einmal mehr mit Bayern München in Verbindung. Bislang nur Gerüchte, allerdings mit ernst zu nehmendem Hintergrund. Die Summen zwischen 50 und 60 Millionen Euro, die spekulativ als Ablöse genannt werden, sind schon jetzt für Frankfurter Verhältnisse schwindelerregend und würden den Pokalsieger in die Lage versetzen, selbst in bislang nicht gekannten Größenordnungen auf dem „Transfermarkt“ tätig zu werden. 70 Prozent einer eventuellen Ablöse würden in die Kassen der Eintracht fließen, mit dreißig Prozent wäre der AC Florenz beteiligt.

Quelle: op-online.de

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