Nach der PK zum DFB-Pokalfinale:

So schätzen Kapitän David Abraham und Trainer Niko Kovac die Chancen auf eine Eintracht-Überraschung ein

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Jupp Heynckes (r.) und Niko Kovac stellen sich vor dem Pokalfinale am Samstagabend den Fragen der Presse.

Nur noch einmal schlafen, dann ist es endlich soweit: Der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt stehen sich im Finale des DFB-Pokals gegenüber. Doch zuvor begegneten sich Trainer und Kapitäne der großen Pressekonferenz des DFB. Das haben sie gesagt.

Berlin - Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt. Die Mannschaften sind bereits seit dem gestrigen Donnerstag in Berlin (hier gibt es das Spiel im Livesstream), um sich optimal auf das DFB-Pokal-Finale vorzubereiten. Es ist das Duell zwischen David, auch bekannt als Eintracht Frankfurt, und Goliath, also known as FC Bayern München. 

Doch bevor am Samstagabend (20 Uhr, bei extratipp.com im Live-Ticker) im Olympiastadion der Ball rollt, lädt der deutsche Fußballbund zur großen Pressekonferenz. Mit dabei sind die beiden Trainer Niko Kovac und Jupp Heynckes sowie die beiden Spielführer Thomas Müller und David Abraham. Was haben Sie (sich) vor dem Pokalfight zu sagen? Das alles gibt es bei DFB-TV im Livestream oder - zum Sparen des Datenvolumens - hier in unserem Live-Ticker.

Noch mehr zur #Eintracht:  Der Eintracht-Fahrplan für das Final-Wochenende im DFB-Pokal

Die wichtigsten Punkte aus der Pressekonferenz im Überblick

  • Thomas Müller ist topfit, er hatte sich lediglich den Magen verdorben und kann von Anfang an spielen.
  • Manuel Neuer ist bei Bayern im Kader, aber Sven Ullreich wird spielen.
  • Bayern-Trainer Jupp Heynckes und Mats Hummels sehen ein schwieriges Spiel vor sich - und widersprechen damit der öffentlichen Meinung einer klaren Dominanz ihres Klubs.
  • Eintracht-Trainer Niko Kovac sagt, sein Team müsse ans Maximum gehen und auf einen schwächeren Tag der Bayern hoffen, um das Spiel zu gewinnen.
  • Eintracht-Abwehrchef David Abraham spricht vor allem von dem Auftreten als Einheit - defensiv wie offensiv. Nur so sei es möglich, die Bayern zu schlagen

Die Pressekonferenz mit Jupp Heynckes, Niko Kovac, Thomas Müller und David Abraham im Live-Ticker

13.40 Uhr: Damit soll es das auch von unserer Seite gewesen sein. Vielen Dank fürs Mitlesen beim Live-Ticker. Wir hören uns morgen Abend wieder, wenn es dann um den DFB-Pokal geht. Bis dahin, ciao und tschüss aus der Extratipp-Redaktion!

13.39 Uhr: Mit den besten Wünschen für einen großen Fußballabend endet die Pressekonferenz. Doch bevor die vier Herren auf dem Podium wieder ins Hotel oder auf den Trainingsplatz dürfen, gibt es noch das obligatorische Foto vor dem Pokal.

13.37 Uhr: Ein polnischer Kollege hat wenig Verständnis für die mediale Kritik an Robert Lewandowski und bittet daher um die Einschätzung des Bayerntrainers. Der sagt: "Die Zusammenarbeit mit ihm ist überragend. Wenn eine Lawine losgetreten worden ist, springen mittlerweile alle auf und deshalb ist eine Endloskritik geworden, die ich nicht teilte. Er hat in dieser Saison 40-Pflichtspieltore erzielt. Das ist eindrucksvoll. Er darf sich nicht verrückt machen lassen, sondern an sich glauben und so viel Einsatz zeigen, dass er wieder viele Tore erzielt." Durststrecken habe es auch früher schon gegeben.

13.35 Uhr: Noch zwei Fragen, die erste geht an David Abraham. Wie will er Robert Lewandowski ausschalten. Die Antwort des Defensivspielers der Eintracht: "Natürlich haben wir uns mit Lewandowski auseinandergesetzt. Wir sind natürlich zu 100 Prozent fokussiert, aber nicht nur auf ihn, sondern auf den gesamten Bayernsturm. Wir wissen, was auf die Abwehr zukommt. Jetzt liegt es an uns, uns entsprechend einzustellen und abzustimmen, sodass wir als Abwehrverbund möglichst unseren besten Tag zu erwischen. Wir müssen defensiv hochkonzentriert agieren und offensiv ähnlich effizient sein, um zum Erfolg zu kommen.

13.34 Uhr: Mehr Infos zu Thomas Müller. Er kann von Anfang an spielen, sagt Heynckes. Er habe lediglich etwas Falsches gegessen.

13.32 Uhr: Jetzt wird's international. Ein finnischer Kollege fragt nach der Wichtigkeit von Torhüter Lukas Hradecky vor seinem letzten Spiel bei der Eintracht. Kovac: "Er ist ein Garant dafür, dass die Mannschaft in den letzten Jahren so erfolgreich war. Dies hat ihn für andere Mannschaften auch so interessant gemacht. Ich freue mich, dass ich ihn zwei Jahre trainieren durfte, denn er ist ein toller Torhüter und ein toller Junge. Ich wünsche ihm für morgen und für die Zukunft alles Gute."

13.31 Uhr: Heynckes sieht das anders als Fußball-Deutschland. "Diese Spieler aus den vielen Nationen zusammenzufügen, ist großartig. Wie die Mannschaft über weite Strecken zusammengespielt hat, mit Ehrgeiz, mit Leidenschaft, aber auch mit fußballerischer Klasse, das war überragend. Deshalb sehe ich das noch nicht so eindeutig."

13.30 Uhr: Jetzt macht auch der Moderator darauf aufmerksam, dass die Eintracht etwas kurz kommt. Also die nächste Frage an Niko Kovac. Der sagt: "Wir müssen morgen alles abrufen, ans Maximum kommen und darauf hoffen, dass die Bayern eben nicht einen solch guten Tag erwischen, wie es normal ist. Sollten beide Teams ihr Maximum erreichen, wird es für uns sehr, sehr schwer."

13.29 Uhr: Zurück zu Manuel Neuer. Wie sieht es um das Torwartspiel um Manuel Neuer aus, wenn er schon fit ist? "Es war außergewöhnlich, wie Manuel Neuer an sich gearbeitet hat. Er hat immer gesagt, dass er es schaffen wird, obwohl er dabei sehr vorsichtig sein muss. Mein Eindruck seit letztem Freitag ist ungemein positiv. Er hat eine Präsenz im Tor, das ist fast mit niemandem zu vergleichen." Er könne sich sicher relativ schnell wieder in den Wettkampfmodus im Alltag einfügen. Die Nation könne also beruhigt sein. Heynckes: "Er wird bei der Weltmeisterschaft ein großer Rückhalt sein."

13.26 Uhr: Für Jupp Heynckes ist es nicht sein letztes Spiel, das hatte er schon. Wie schon in den Wochen zuvor sagt er: "Ich hatte mein letztes Spiel mit dem Triple 2013." Dennoch werde er im "deutschen Wembley" - kleiner Seitenhieb an Mats Hummels, der beim Champions-League-Gewinn noch auf Dortmunder Seitenhieb - die Atmosphäre genießen, sodass es auch emotional werden könnte. "Es ist sicher noch einmal ein Highlight mit meinen Spielern. Wir haben so ein wunderbares Miteinander, das ich selten gespürt habe. Da wird man sich später gerne daran erinnern."

13.24 Uhr: "Wir können nicht behaupten, dass wir jedes Jahr ein Finale spielen", sagt Kovac, aber er sieht dennoch bei seiner Mannschaft eine gewisse Lockerheit, neben der Anspannung, die vielleicht jeder Spieler hätte. "Die Anspannung wird morgen im Laufe des Tages steigen und hoffentlich zu Beginn des Spiels haben. Dann werden wir sehen, was passiert. Bei mir persönlich ist es, dass es ein schönes Abschiedsgeschenk meiner Mannschaft ist." Kovac habe Wehmut vor seinem Weggang und hofft deshalb umso mehr auf ein positives Erlebnis.

13.22 Uhr: Jetzt geht es um die Kuriosität, dass Henyckes gegen seinen Nachfolger Kovac spielen wird. Hummels sagt ganz klar: "Für uns Spieler spielt das keine Rolle." Heynckes sagt, es sei besonders eine "wunderbare Konstellation für die Medien". Er sehe das ganz locker. "Ich weiß, dass Niko Kovac sehr gut präpariert sein wird, wenn er zum FC Bayern kommt. Das ist eine große Herausforderung und eine riesige Verantwortung, aber es geht immer weiter. Der FC Bayern wird auch mit Niko Kovac erfolgreich sein." Kovac selbst möchte kaum etwas hinzufügen, außer: "Das Jetzt ist entscheidend. Das, was morgen ist, ist total unwichtig."

13.18 Uhr: Jetzt geht es um Sandro Wagner und die Affäre um die Nationalmannschaft. Mats Hummels sagt: "Das ist seine Entscheidung. Wir haben ihn in der Woche vor allem getröstet, denn er ist ein super Typ und hat in dem halben Jahr bei Bayern immer Leistung gezeigt." Jupp Heynckes fügt hinzu: "Sandro ist total engagiert und sehr ehrgeizig. Er ist der erste Spieler an der Säbener Straße." Er habe den Traum gehabt, zum FC Bayern zurückzukehren, und den Traum, in der Nationalmannschaft bei einem großen Turnier zu spielen. Heynckes: "Ich denke, er hat zu voreilig emotional reagiert. Ich persönlich hätte es lieber anders gesehen, aber es ist seine persönliche Entscheidung. Die muss man respektieren."

13.16 Uhr: Die Fragerunde ist eröffnet. Los geht's mal wieder mit Jupp Heynckes. Er sagt, dass Thomas Müller mit Magen-Darm-Effekt ausfiel, aber wieder völlig fit ist. "Ich habe ihn nur direkt ins Hotel geschickt, damit wir die Pressekonferenz schneller über die Bühne bekommen, denn er redet ja sehr gerne." Damit hat der Bayern-Trainer die Lacher auf seiner Seite. Zur Causa Manuel Neuer sagt er: "Er wird nicht von Anfang an spielen, aber er wird ins Aufgebot gehen. Ich habe einen Matchplan, aber keinen mit Manuel Neuer speziell."

13.15 Uhr: "Eintracht ist eine schwer zu bespielende Mannschaft - schon seit vielen Jahren. Vor allem offensiv haben sie eine starke individuelle Qualität. Da steht uns eine wirklich schwierige Aufgabe bevor. Das ist allen bewusst. Es braucht eine Top-Leistung, um am Ende des Abends den Pokal in den Händen zu halten.

13.14 Uhr: David Abraham antwortet auf die Fragen auf spanisch. Er betont die Wichtigkeit, wie schon die gesamte Saison als Mannschaft zusammenzuarbeiten, kompakt aufzustehen. Jeder sei für den anderen da. So, als Einheit, wolle man auch morgen gegen die Bayern auftreten.

13.13 Uhr: Weiter geht's mit Niko Kovac. "Einige haben uns sicher belächelt, aber der Gedanke, noch einmal das Pokal-Finale war schon zu Saisonbeginn da und der Wunsch war groß. Deswegen bin ich froh, dass wir hier morgen das Spiel haben."

13.13 Uhr: Jetzt geht es aber mit den Fragen los. Die erste geht an Jupp Heynckes. Der ist erst heute nach Berlin gereist. Er denkt jeden Morgen beim Aufstehen über das Finale nach, sagt er.

13.12 Uhr: Mutmacher für die Frankfurter. In fünf Spielen gab es nur ein Gegentor.

13.10 Uhr: Jetzt ist die Eintracht dran. Es gibt alle Tore aus den vorherigen Runden zu sehen. Das sollte doch für das Finale machen, auch wenn die Bayern beeindruckende 24 Tore bis zum Finale geschossen haben.

13.08 Uhr: Doch keine Fragen zu Beginn, sondern erst einmal die Wege beider Teams ins Finale - es beginnen die Bayern. Dafür hat der DFB einen kleinen Clip vorbereitet.

13.07 Uhr: Kleiner, beeindruckender Fun-Fact: Das Pokal-Endspiel wird live in 185 (!) Länder übertragen.

13.06 Uhr: Jetzt sind die vier Herren inklusive Moderator da und haben Platz genommen. Es dürfte also in wenigen Augenblicken mit den ersten interessanten Statements losgehen. Interessant schon einmal: Für Thomas Müller sitzt Mats Hummels neben Jupp Heynckes.

13.03 Uhr: Immerhin die Vereinswappen sind jetzt ausgetauscht worden, so richtig los scheint es aber trotzdem immer noch nicht zu gehen. 

13.01 Uhr: Noch hat nicht jeder einen Platz gefunden und solange scheinen sich auch die Herren hinter der DFB-Wand noch nicht nach vorne auf ihre Plätze setzen zu wollen.

12.58 Uhr: Der Raum füllt sich mit jeder Menge Journalisten, es ist ein aufgerechtes Getuschel, doch von den eigentlichen Hauptakteuren ist noch nichts zu sehen. Immerhin der goldene Pokal ist schon und ist ein beliebtes Motiv für die Fotografen und Kameraleute.

12.53 Uhr: Noch einmal zur Erinnerung. Für den FC Bayern München werden Trainer Jupp Heynckes und Spielführer Thomas Müller in Vertretung von Manuel Neuer kommen, für Eintracht Frankfurt sind Coach Niko Kovac und David Abraham vor Ort. Der Auftritt Abrahams wird von der Bild übrigens so interpretiert, als wenn Eintracht-Urgestein Alex Meier morgen nicht im Kader ist.

12.52 Uhr: So, das war's mit den Junioren. Jetzt wird noch einmal der Pokal nach vorne gestellt und die vier Teilnehmer der PK scharen sich darum fürs Foto. Dann kommen wohl gleich die Profis.

12.38 Uhr: Während es derzeit noch um den Nachwuchs aus Kaiserslautern und Freiburg geht, hier noch einmal eine kleine Leseempfehlung, um die Zeit bis 13 Uhr zu überbrücken: Ein Eintracht-Fan fliegt für das DFB-Pokal-Finale zweimal um die halbe Welt.

12.32 Uhr: Jetzt geht's los, allerdings nur mit dem ersten Teil der Pressekonferenz: dem Juniorenfinale, das zum 32. Mal ausgetragen wird. Bei der Pressekonferenz sind auch hier - ganz wie bei den Profis - die beiden Trainer und Spielführer. Um 13 Uhr soll es wie geplant mit der PK rund um Eintracht Frankfurt und Bayern München losgehen.

12.31 Uhr: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Noch hat der Live-Stream nicht begonnen...

12.15 Uhr: In einer Viertelstunde geht es los - aber zunächst ist der Nachwuchs dran. Bevor die großen Stars aus München und Frankfurt das Wort erteilt bekommen, ist zunächst die Pressekonferenz für das Finale um den DFB-Vereinspokal der Junioren angesetzt. Das wird übrigens zwischen den U19-Teams des 1. FC Kaiserslautern und des SC Freiburg ausgetragen. Anstoß ist Samstagvormittag um 11 Uhr.

#Eintracht-News: Vor DFB-Pokal-Finale: So geht Eintracht Frankfurt gegen miese Ticket-Betrüger vor

Vorbericht

Holen sich die Bayern zum Abschied von Trainerlegende Jupp Heynckes das Double? Oder schafft es die Eintracht in ihrem dritten Pokalfinale der jüngeren Vergangenheit nach 2006 und 2017 endlich, den Pott mit an den Main zu nehmen? 

#Eintracht-Fans vor dem Pokal-Finale: Eintracht-Legenden bringen Fans mit irrer Aktion doch noch zum DFB-Pokal-Finale

Die Vorzeichen vor dem Finale am Samstagabend könnten unterschiedlicher nicht sein: Da sind die schier übermächtigen Bayern, die überlegen die Meisterschaft geholt, und in der Champions League nur wegen Pech ausgeschieden sind, auf der anderen Seite steht die - zumindest über weitere Strecken der Saison - Überraschungsmannschaft aus Frankfurt, die mit einem schwachen Schlussspurt nach den Querelen um den Wechsel von Niko Kovac auf die Bayern-Trainerbank mit Rang acht doch noch das internationale Geschäft verpasst hat. Wer kann die letzten Reserven noch einmal mobilisieren?

Die Eintracht ist in jedem Fall zuversichtlich. Sowohl Urgestein Marco Russ als auch Leader Kevin-Prince Boateng sagten in Pressekonferenzen ihres Vereins am Dienstag und Mittwoch, dass sie an die Überraschung glauben, dass es möglich sei, die Bayern in einem einzigen Spiel zu schlagen, und dass man sich auf die Tugenden der Eintracht verlassen sollte: unangenehm in den Zweikämpfen sein, als Mannschaft zusammen kämpfen, wenige Chancen zulassen und die eigenen Möglichkeiten vorne effektiv nutzen. Bleibt abzuwarten, ob sich die Bayern davon beeindrucken lassen.

#Eintracht-Nachrichten zum Pokal-Finale: Legende Körbel: „Wir sind mal wieder dran“

Das war der Weg der Eintracht ins Pokal-Finale

1. Runde / TuS Erndtebrück - EINTRACHT FRANKFURT 0:3 (0:1)

2. Runde / 1. FC Schweinfurt 05 - EINTRACHT FRANKFURT 0:4 (0:1)

Achtelfinale / 1. FC Heidenheim - EINTRACHT FRANKFURT 1:2 (0:0) n.V.

Viertelfinale / EINTRACHT FRANKFURT - FSV Mainz 05 3:0 (1:0)

Halbfinale / Schalke 04 - EINTRACHT FRANKFURT 0:1 (0:0)

Finale / FC Bayern München - EINTRACHT FRANKFURT (Samstag, 20 Uhr, hier live)

Philipp Keßler

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