Spieler postet Statement

Nach heftiger Fan-Kritik: Jetzt spricht Sebastian Rode

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Sebastian Rode nimmt zur Fan-Kritik Stellung.

Frankfurt – Kurz nach seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt war Sebastian Rode von den Dortmunder Fans stark kritisiert worden. Vor dem Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) nimmt der Mittelfeldspieler erstmals Stellung dazu. Von Christian Weihrauch

Rode sagte kurz nach seinem Wechsel dem Kicker: "Ich habe bei Bayern und Dortmund gespielt, die Eintracht-Fans brauchen sich vor niemandem zu verstecken. Hier ist teilweise eine bessere Stimmung als im Westfalenstadion." Das hatte gesessen.

BVB-Fans mit Shitstorm gegen Sebastian Rode

Viele Dortmund-Fans wollten das nicht einfach auf sich sitzen lassen und schlugen in den Sozialen Netzwerken zurück. „Weißt Du was, Rode? Bleib am besten in Frankfurt und verp*ss Dich. An Deiner Stelle würde ich einfach ganz ruhig sein", schrieb zum Beispiel ein Nutzer bei Twitter. Ein Shitstorm bricht über Sebastian Rode herein, zu dem er sich bis heute nicht geäußert hat.

Doch vor dem Spiel gegen den BVB hat der Frankfurter nun einiges klarzustellen. Ich möchte „den neulich in den Medien entstandenen Eindruck richtig stellen, dass ich gegen Dortmunder Fans nachtreten würde. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemals die Absicht habe nachtragend zu sein. Außerdem weiß jeder Fußballfan, dass sowohl die Dortmunder und Frankfurter Anhänger zu den stimmungsvollsten Fanlagern in der Bundesliga zählen. Das wird man am Wochenende wieder sicherlich sehen können. Daher freue ich mich auf eine packende Begegnung“, postete Rode bei Facebook.

Rode bedankt sich bei Fans von Borussia Dortmund

Gleichzeitig nutzte er die Chance, sich bei den Fans und dem BVB zu bedanken. „Ich blicke in Dortmund auf eine Zeit zurück, in der ich viele großartige Menschen kennenlernen durfte. Deshalb möchte ich diesen Moment nutzen, um noch einmal einen Dank an die ehemaligen Kollegen und Fans von Borussia Dortmund zu richten, die mich immer kraftvoll unterstützt haben, auch wenn es sportlich nicht so oft rund lief.“

Sebastian Rode wechselt im Winter zu Eintracht Frankfurt

Rode war im Winter für etwa eineinhalb Millionen Euro vom BVB an Eintracht Frankfurt verliehen worden. In seiner Zeit Dortmunder Zeit fasste er kaum einen Fuß in der Mannschaft, bei Eintracht Frankfurt stand er in den beiden bisherigen Partien sofort in der Startelf.

Rode ist bei den Frankfurtern kein Unbekannter. Als er im Sommer 2010 zur Eintracht kam, war der gebürtige Südhesse - Rode stammt aus Alsbach-Hähnlein - gerade mal 20 Jahre alt. Er galt als großes Talent, das die Jugendabteilungen von Darmstadt 98 und Kickers Offenbach durchlaufen hatte. Insgesamt machte Rode 108 Partien  für Eintracht Frankfurt, schoss fünf Tore und bereitete 15 Treffer vor. 2014 folgte der Wechsel zum FC Bayern München, ablösefrei.

Quelle: op-online.de

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