Poker um Trio bald eröffnet

Eintracht Frankfurts Traumsturm ist 150 Millionen Euro wert

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 Ante Rebic, Luka Jovic und Sébastien Haller (von links) sind viel Geld wert.

Frankfurt - Die drei Stürmer von Eintracht Frankfurt Luka Jovic, Ante Rebic und Sébastien Haller verzücken mit ihren Treffern die Fans - doch schon im Sommer könnten sie weg sein. Anders als bei anderen Abgängen, würden sie aber hohe Summen in die Kasse der Eintracht spülen. Von Peppi Schmitt  

150 Millionen Euro, so die Schätzungen von Ex-Nationalspieler und Spielerberater Karl-Heinz Förster in der Bild-Zeitung, sei das „Trio Infernale“ der Frankfurter Eintracht inzwischen wert. Für diese Summe könnten die Frankfurter am Ende der Saison ihren Prachtsturm Luka Jovic (60 Millionen Euro), Ante Rebic (50) und Sébastien Haller (40) angeblich verkaufen.

In Zeiten wie diesen, in denen die Preise vor allem für gute Stürmer in astronomische Höhen steigen, sind das keine utopischen Vorstellungen. Die Spieler selbst würden bei Vereinswechseln zu nationalen oder internationalen Spitzenklubs ihre Gehälter verdoppeln oder verdreifachen. Durchaus wahrscheinlich also, dass spätestens Anfang des neuen Jahres der ganz große Poker beginnt.

Die Eintracht hält dabei gute Karten in den Händen, steht die „Büffelherde“ doch langfristig unter Vertrag. Rebic bis 2022, Haller bis 2021 und Jovic bis mindestens 2021, wenn die Eintracht wie angekündigt die Kaufoption von Benfica Lissabon zieht.

Den möglichen schmerzlichen sportlichen Verlusten würden dann hohe wirtschaftliche Gewinne entgegenstehen. Verkaufserlöse gehören durchaus zur Vereinsphilosophie, daran hat Sportvorstand Fredi Bobic nie Zweifel gelassen. Schon in diesem Sommer hatte die Eintracht vier absolute Leistungsträger verloren. Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen) und Kevin-Prince Boateng (Sassuolo) sind allerdings ablösefrei gegangen, Marius Wolf (Borussia Dortmund/ 6 Millionen Euro) und Omar Mascarell (Schalke/ 5 Millionen Euro) haben viel aber nicht das ganz große Geld gebracht. Verdient haben in erster Linie die Spieler. Freilich sind sie alle (noch) nicht so richtig glücklich geworden. Ausnahme vielleicht Boateng, der im italienischen Sassuolo Stammkraft ist und mit dem Außenseiter für Überraschungen sorgt.

Die anderen drei aber haben vor allem mit Verletzungen zu kämpfen. Torwart Hradecky hat wegen einer Zyste im Unterkiefer erst neun Spiele für Bayer Leverkusen absolviert und steht nicht wie erhofft im Kampf um Champions-League-Plätze, sondern am Rande der Abstiegszone. Omar Mascarell hat, unter anderem wegen eines Muskelfaserrisses, erst drei Einsätze aufzuweisen. Und Schalke steht nicht ganz vorne wie letzte Saison, sondern ziemlich weit hinten.

Eintracht feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder

Eintracht Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder
Weiter auf Höhenflug: Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke © dpa
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Am letzten Sonntag war er beim Gastspiel der Schalker in Frankfurt nur trauriger Bankdrücker und musste von den Ex-Kollegen getröstet werden. Nicht viel besser ist es bislang Stürmer Wolf in Dortmund ergangen. Vier Einsätze hat er erst aufzuweisen, einen Muskelfaserriss hinter sich. Immerhin: Der BVB steht ganz vorne in der Tabelle. Die Chancen, sich gegen die neuen Stars die Jadon Sancho und Christian Pulisic durchzusetzen, sind nicht wirklich groß.

Das Geld stimmt also beim ehemaligen Eintracht-Trio, die sportliche Perspektive aber nicht mehr. Das ist übrigens schon einigen anderen Frankfurtern in der Vergangenheit so ergangen. Erinnert sei an die Wolfsburg-Wechsel von Marco Russ, Patrick Ochs oder Sebastian Jung, die alle in der VW-Stadt sportlich nicht wirklich vorangekommen sind.

Mit Aymen Barkok geht ein weiterer ehemaligen Frankfurter in diesen Wochen und Monaten einen schweren Weg. Gleich zu Beginn seiner Zeit bei Fortuna Düsseldorf hat sich der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler eine schwere Knieverletzung zugezogen und hat beim 1:7-Debakel der Düsseldorfer in Frankfurt sein Saisondebüt gefeiert. Trainer Friedhelm Funkel hält freilich große Stücke auf den U 20-Nationalspieler.

Einer von dem es am wenigsten erwartet wurde, ist bislang der größte persönliche Gewinner unter den Abgängen im Sommer. Daichi Kamada kommt bei VV St. Truiden immer besser in Fahrt. Beim 4:1-Auswärtssieg bei KAS Eupen schnürte er am Wochenende einen Doppelpack für seinen Club. Es waren schon die Saisontreffer Nummer sieben und acht für den flinken Angreifer in der ersten belgischen Liga. Kamadas Leihvertrag läuft noch bis Sommer 2019. Geht die Entwicklung so weiter, könnte er im nächsten Sommer gestärkt zur Eintracht zurückkehren.  

Quelle: op-online.de

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