Beeindruckende Angriffswucht

Adi Hütter macht die Eintracht noch besser

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Adi Hütter

Frankfurt - 4:1 gegen Hannover, 4:1 gegen Lazio Rom, jetzt 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf – für die Gegner ist es in diesen Tagen und Wochen kein Vergnügen bei der Frankfurter Eintracht zu spielen. Von Peppi Schmitt

Alle schwärmen sie von der Frankfurter Offensive, von außergewöhnlichen Stürmern wie Luka Jovic, Sébastien Haller und Ante Rebic. „Ich bin sehr glücklich, solche Spieler zu haben“, sagt Trainer Adi Hütter, dem es in wenigen Wochen trotz eines schwierigen Starts tatsächlich geglückt ist aus dem Schatten seines Vorgängers Niko Kovac zu treten. Hütter hat die Frankfurter Mannschaft auf ein noch höheres Niveau gehoben, die Begeisterung in der Arena kennt kaum noch Grenzen. Das 7:1 gegen die bemitleidenswerte Fortuna war der bisherige Höhepunkt. „Der ganze Tag war außergewöhnlich“, sagte Hütter, „ich genieße es.“

Es ist schön für einen Trainer zu sehen, wenn eine Mannschaft ihm und seinen Ideen folgt. „Sie setzen um, was mir in meinem Kopf vorschwebt“, sagt er mit einem Lächeln, „ich habe schon klare Vorstellungen.“ Die hat er vom ersten Tag an geäußert, doch der Beginn war so wenig verheißungsvoll, dass die Überraschung über die schrittweise Umsetzung noch immer groß ist. Offensivfußball hatte der österreichische Fußball-Lehrer angekündigt, „wir wollen die Zuschauer auf unserem Weg mitnehmen.“ Das gelingt von Woche zu Woche besser. „Unsere Idee ist es nach vorne zu spielen, Begeisterung zu entfachen“, sagt Hütter. Nicht immer könne es Spektakel geben, aber die Grundidee müsse verfolgt werden.

Eintracht-Zeugnis gegen Fortuna Düsseldorf

Eintracht Frankfurt präsentiert Kevin Trapp
Kevin Trapp: Note 2 © picture alliance/dpa
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Frederik Rönnow: Ohne Note © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Evan Ndicka: Note 2,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Jonathan de Guzman: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Luka Jovic: Note 1 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Sebastien Haller: Note 1 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Mijat Gacinovic: Note 2 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Lucas Torro: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
David Abraham: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Makoto Hasebe: Note 2 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Marc Stendera: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Danny da Costa: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Branimir Hrgota: Ohne Note © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Training
Filip Kostic: Note 2,5 © Hübner

Dazu gehören natürlich die Angreifer, zu den inzwischen die halbe Mannschaft zählt. Nicht nur die „Ballermänner“ an vorderster Linie. Sébastien Haller glänzt als Vorbereiter und Ballverteiler inzwischen fast genauso hell wie als Torschütze, Luka Jovic ist ein neuer Star in der Liga. Und Ante Rebic, der Vizeweltmeister, hat gegen Düsseldorf wegen einer Sperre nicht einmal gespielt. Drei solche Stürmer hat kaum ein anderer Klub in der Liga. Aber da sind ja auch noch Mijat Gacinovic, der Antreiber im Mittelfeld, und die beiden Außen Danny da Costa und Filip Kostic. Das ist geballte Angriffswucht. Nach und nach hat der neue Trainer die Einstellung zum Spiel in den Köpfen verändert. Sie denken nach vorne. Nach dem Triumph gegen Düsseldorf hat er ein Beispiel genannt. Es hat nicht die Stürmer betroffen, aber das Stürmen. „Evan Ndicka hat sich am Anfang immer nach hintern abgedreht und den sicheren Ball zum Torwart gespielt“, erklärte der Eintracht-Trainer, „jetzt nimmt er den Ball und schaltet sich nach vorne ein.“

7:1 gegen Düsseldorf! Frankfurt feiert wilde Jovic-Party

Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf: Bilder
Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf: Bilder zum Spiel. © dpa
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Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf: Bilder zum Spiel. © dpa
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Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf: Bilder zum Spiel. © dpa
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Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf: Bilder zum Spiel. © dpa
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Ein Rädchen greift aktuell ins andere. Ndicka, 19 Jahre alt, spielt wie ein alter Hase. Hasebe, 33 Jahre alte, spielt den Libero wie ein junger Hüpfer. „Einfach klasse“, lobt Hütter. Die Eintracht habe eine „angenehme Phase“, es sei nun seine Aufgabe, „dass wir den Boden nicht unter den Füßen verlieren.“ Er lebt die Bescheidenheit vor. Die Mannschaft habe noch viel Luft nach oben. „Es gibt immer noch ein paar Sachen, die mir nicht passen“, sagt er, „wir verlieren manchmal noch zu leicht die Bälle, das kann gegen starke Mannschaft ins Auge gehen.“ Angst, die Spieler könnten die aktuellen Erfolge überbewerten, hat er nicht wirklich. Die Bescheidenheit der Spieler bei den Interviews nach dem Abpfiff hätten ihm ein gutes Gefühl gegeben. „Das stimmt mich positiv“, sagt Hütter, „wir können am Donnerstag wieder Vollgas geben.“ Da bietet sich der Eintracht im Europa-League-Heimspiel gegen Apollon Limassol die Chance mit einem Sieg die K.o.-Runde schon fast perfekt zu machen. „Siege geben Selbstvertrauen“, sagt Adi Hütter, „es kann gerne so weitergehen.“

Quelle: op-online.de

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