Power für die Offensive

Holt Eintracht Frankfurt jetzt den Wolf-Nachfolger in Frankreich?

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Jonathan Bamba (r.) von St. Etienne ist offenbar bei Eintracht Frankfurt als Ersatz für Marius Wolf im Gespräch.

Steht Marius Wolf bei Eintracht Frankfurt vor dem Absprung? Die Spekulationen über eine Wechsel des Shootingstars halten sich hartnäckig. Nun soll der Bundesliga-Klub aus Hessen in Frankreich auf der Suche nach einen möglichen Nachfolger bereits fündig geworden sein.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt rechnet offenbar mit einem Abgang von Shootingstar Marius Wolf. Bereits vor dem sensationellen DFB-Pokalsieg gegen den FC Bayern München am Samstag (3:1) war über einen Wechsel des Talents spekuliert worden. Nun scheint der Klub sich auf die Suche nach einem Nachfolger begeben zu haben.

Immerhin: Bamba mit sieben Toren in 34 Spielen

Wie der Kicker berichtet, soll die Eintracht Interesse an einer Verpflichtung von Jonathan Bamba von St. Etienne aus der ersten französischen Liga haben. Der 22-Jährige machte in 34 Ligaspielen mit immerhin sieben Toren auf sich aufmerksam. 

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Der Stürmer, der einen französischen und einen ivorischen Pass besitzt, könnte laut den Informationen im Sommer ablösefrei gehen. Sein aktueller Marktwert beträgt laut transfermarkt.de schlappe sechs Millionen Euro. Er wäre also ein echtes Schnäppchen. So wie seinerzeit Wolf, der für gerade einmal eine halbe Million Euro von Hannover 96 an den Wechsel gewechselt war und sich unter Trainer Niko Kovac zu einem Stammspieler entwickelt hatte. Der soll allerdings laut Berichten eine Ausstiegsklausel im Vertragen haben.

Marius Wolf (r.), hier gegen Bayerns Thiago, könnte den Klub laut Medienberichten im Sommer für die festgeschrieben Ablösesumme von 5 Millionen Euro verlassen.

Wie sieht der personelle Umbruch ein Eintracht Frankfurt aus?

Bamba gilt in Frankreich als hoffnungsvolles Talent, der im Sturm vor allem auf Außen sehr gut eingesetzt werden kann. Er ist zudem französischer U21-Nationalspieler (10 Spiele/3 Tore). Bleibt nur die Frage, was der neue Eintracht-Trainer Adi Hütter dazu sagt. Der wird erst in der kommenden Woche nach dem Pokal-Endspiel in der Schweiz zwischen seinem derzeitigen Klub Young Boys Bern und dem FC Zürich in Frankfurt vorgestellt. Dann soll laut einer Mitteilung des Vereins die Arbeit am Kader für die kommende Saison beginnen.

Fest steht: In Trainer Niko Kovac und Torhüter Lukas Hradecky verliert die Eintracht zur neuen Spielzeit zwei wichtige Personen. Zudem ist auch die Zukunft von Ante Rebic nach einem Interview in dieser Woche zumindest etwas unklar. Allerdings kommt auf die Eintracht mit der Liga, dem DFB-Pokal und der Europa League, für die sich die Hessen mit ihrem Pokalsieg qualifiziert haben, gleich eine Dreifachbelastung zu. Dies erfordert einen breiteren Kader, macht den hessischen Bundesligaverein aber angesichts der internationalen Einsätze für junge Fußballer auch durchaus attraktiv. Ob Bamba das überzeugt?

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Philipp Keßler

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