Ex-Spieler ist ein Kandidat

Holt Eintracht Frankfurt einen Torró-Ersatz? 

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Holt die Eintracht noch einen Ersatz für Lucas Torró (rechts)?

Frankfurt - Holt Eintracht Frankfurt wegen der schweren Verletzung noch einen Ersatz für Lucas Torró? Ein ehemaliger Spieler wäre ein Kandidat. Von Peppi Schmitt

Seit Mittwochnachmittag ist die „Büffelherde“ wieder komplett. Luka Jovic ist gesund von zwei Länderspielen mit Serbien zurückgekehrt, Ante Rebic hat den Abstieg Kroatiens aus der Nations-League-Gruppe A körperlich gut verkraftet und Sébastien Haller muss sich weiter in Geduld üben, wenn es um Nominierungen für die französische Nationalmannschaft geht.

Überbelastet wurden die „Büffel“ aus dem Sturm der Frankfurter Eintracht in den letzten zehn Tagen jedenfalls nicht, was Eintracht-Trainer Adi Hütter vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim FC Augsburg genau in den Kram passt. Denn die jüngste Bundesligapause wegen der Länderspiele sollten seine Spieler zur Regeneration nutzen und in aller Ruhe die Akkus für den Jahresendspurt wieder aufladen. Dass Rebic bei Kroatien nur Teilzeitkraft war und Jovic bei Serbien gar nur für wenige Minuten eingesetzt wurden, ist da durchaus hilfreich.

Hütter wird nun wieder gefragt werden in welcher Formation er das Spiel beim „Angstgegner“ in Augsburg, dort hat die Eintracht in der gemeinsamen Bundesliga-Geschichte noch nie gewonnen, angehen wird. Mit allen drei Top-Stürmern? Oder nur mit zwei? Und wenn ja, mit welchem Duo? Der Frankfurter Trainer hat schon angekündigt, darauf nicht mehr eingehen zu wollen.

Alle Varianten sind grundsätzlich möglich. Und alle Varianten können gewinnbringend sein, das hat die jüngere Vergangenheit bewiesen. Für den Augsburger Trainer Manuel Baum ist die Unwissenheit über die mögliche Zusammenstellung in der Frankfurter Offensive durchaus eine anspruchsvolle Denkaufgabe. Denn mit der Besetzung verändert sich das Spiel der Eintracht durchaus. Ob Rebic beispielsweise aus dem tieferen Mittelfeld kommt oder über Außen stürmt, macht sicher einen Unterschied in der Statik des Spiels.

Da die Frankfurter nach den zwei Wochen Pause nun vor drei Spielen innerhalb von neun Tagen stehen, wird der Trainer ziemlich sicher auch schon die nächsten Begegnungen im Blick haben. Am Donnerstag steht das Heimspiel in der Europa-League gegen Olympique Marseille auf dem Spielplan, am Sonntag darauf kommt dann der VfL Wolfsburg. Rotation ist also möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich. Einiges spricht dafür, dass in Augsburg die drei Stürmer gemeinsam auf Torejagd gehen werden.

Denn die offensive Alternative in der Spielmacherposition, Mijat Gacinovic, hat für Serbien zweimal gespielt in den letzten acht Tagen, hatte also am wenigstens Zeit, sich zu erholen. Das könnte er nun auf der Bank in Augsburg nachholen. Ob sich Trainer Hütter so entscheiden wird, ist allerdings offen. Für die eine oder andere Überraschung ist der österreichische Fußball-Lehrer nämlich immer gut.

Eintracht feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder

Eintracht Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder
Weiter auf Höhenflug: Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke © dpa
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Mit den Rückkehrern Carlos Salcedo und Chico Geraldes verschärft sich der Konkurrenzkampf um die Plätze im Aufgebot und bringt den Trainer in eine noch komfortablere Position. Für die Anfangself kommen die beiden nach langen Verletzungspausen allerdings noch nicht in Frage. Die personelle Auswahl ist grundsätzlich üppig, nur im defensiven Mittelfeld halten sich die Alternativen zu Gelson Fernandes und Johnny de Guzman in engen Grenzen. Marc Stendera kann dort spielen, andere Anwärter gibt es wegen der Verletzung von Lucas Torró nicht. Der Spanier wird in diesen Tagen in Barcelona an der Leiste operiert und wird vier bis fünf Monate ausfallen.

Durchaus möglich also, dass die Eintracht in der winterlichen Transferperiode noch einmal tätig wird. Die Verantwortlichen denken darüber nach, haben sich aber noch nicht entschieden. Vor der Saison hatte man den ehemaligen Frankfurter Sebastian Rode von Borussia Dortmund auf dem Schirm.

Aus finanziellen Gründen soll der Wechsel da aber nicht realisierbar gewesen sein. Unter dem neuen BVB-Trainer Lucien Favre spielt der ehemalige Offenbacher aber keine Rolle, hat gerade seinen erstens Einsatz in der U 21 in der Regionalliga West gehabt. Die Borussia würde einem Wechsel sicher nicht ablehnend gegenüberstehen. Und Rückholaktionen sind bei der Eintracht ja nicht mehr verpönt. Bei Kevin Trapp hat das ja wunderbar geklappt…  

Quelle: op-online.de

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