So könnte die Eintracht spielen

Große Rotation gegen Hertha BSC Berlin

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Frankfurt - Akku leer? Kräfte am Ende? Temperaturen zu hoch? Es wird viel geunkt um den konditionellen Zustand der Spieler der Frankfurter Eintracht vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr - wir berichten im Liveticker). Von Peppi Schmitt

Zweifellos haben die Frankfurter den Nachteil des Mittwoch-Spiels. Dafür aber spielen sie zu Hause, werden nicht nur getragen von 51.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena, sondern auch von der Welle des Erfolgs. Und Trainer Niko Kovac hat genügend Alternativen, um dem Kräfteverschleiß personell entgegenzuwirken. Drei Spieler freilich werden sicher fehlen. Für Ante Rebic, so der Trainer, komme ein Einsatz nach seinem Muskelfaserriss in der Wade, „zu früh“. Carlos Salcedo ist in Mexiko und kuriert sich dort nach einer Operation wegen eines Schlüsselbeinbruchs aus. Und Simon Falette ist nach der zehnten gelben Karte gesperrt. Fraglich ist zudem der Einsatz von Kevin-Prince Boateng, der auf Schalke eine Prellung am Oberschenkel erlitten hat. Doch gerade seinen „Anführer“ hätte Kovac gerne dabei. „Ich hoffe, dass er spielen kann, wir brauchen ihn“, sagt der Frankfurter Trainer. Boateng wird alles daran setzen gegen seinen früheren Klub aus seiner Heimatstadt dabei zu sein. Viele anderen Positionen aber kann und wird Kovac wohl verändern.

Danny da Costa und Mijat Gacinovic, die auf Schalke nicht komplett gefordert waren, sind erste Kandidaten, Timothy Chandler, zuletzt ganz außen vor, wird sicher spielen. Auch Omar Mascarell wird zumindest eine Halbzeit spielen können. Beim Spanier freilich werden die Frankfurter genau darauf achten, ihn nach seinem Blitzcomeback nach Fußverletzung nicht überzustrapazieren. Gelson Fernandes hat sich wegen seines Platzverweises im Pokal „ausruhen“ können. Sébastien Haller sei ein „Topstürmer“, sagt Kovac, was darauf hindeutet, dass der Franzose zum ersten Mal seit Wochen wieder beginnen wird. Andere wie Taleb Tawatha, Branimir Hrgota und Aymen Barkok, drängen sich ebenfalls auf. Für den Eintracht-Trainer stellt sich die Frage: Wie viel kann er ändern ohne die Mannschaft entscheidend zu schwächen?

Die mögliche Aufstellung:

Hradecky – Abraham, Hasebe, Russ - Da Costa, Fernandes, Mascarell (Boateng), Chandler – Fabián, Haller, Gacinovic

Bank: Zimmermann, Willems, Tawatha, de Guzman, Wolf, Barkok, Jovic

Quelle: op-online.de

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