Bei Muddy Angel Run

Diese Gießener Bayern-Fans zeigen der Eintracht die Mittelfinger - und das bei einer Wohltätigkeits-Veranstaltung

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Vier Frauen, die beim Muddy Angels Run in der Commerzbank-Arena teilnahmen, zeigten am Wochenende der Eintracht die Mittelfinger.

Vier Frauen, die beim Muddy Angels Run in der Commerzbank-Arena teilnahmen, zeigten der Eintracht am Wochenende die Mittelfinger. Viele Adler-Fans können aber nur müde lächeln.

Frankfurt/Main - Eigentlich diente der "Muddy Angels Run" einem guten Zweck: Ein Euro pro Teilnehmerin ging an den Verein Brustkrebs Deutschland, wie fnp.de berichtet. 12.000 Frauen machten mit, krochen völlig unerschrocken durch Schlamm-Gruben und überwanden im Team Hindernisse. 

Doch für vier Frauen war die wohltätige Veranstaltung in Frankfurt wohl eine willkommene Bühne, um den Fans von Eintracht Frankfurt zu zeigen, was sie vom Verein halten: Offensichtlich relativ wenig. Am Montag wird in verschiedenen Eintracht-Frankfurt-Gruppen ein Post des "FC Bayern Fanclub Giessen Bulls" geteilt, auf dem die vier Frauen mit Mittelfinger-Pose zu sehen sind. 

Viele Eintracht-Fans sind über diesen Post des "FC Bayern Fanclub Giessen Bulls" verärgert.

Bayern-Fanclub zeigt Eintracht den Mittelfinger: Foto im Netz aufgetaucht

Dazu steht geschrieben: "Unsere Damen beim Muddy Angel Run...Liebe Grüße." Gut möglich, dass es sich bei den Frauen auf dem Foto um Mitglieder des Fanclubs aus Gießen handelt. Eintracht-Fan Lara veröffentlichte den Post in der Facebook-Gruppe "Eintracht Frankfurt" und schrieb: "Muss man dazu noch was sagen - verärgert." Björn kommentiert:  "München ist es eigentlich nicht mal wert, irgend einen Gedanken daran zu verschwenden...arrogantes Kleinkinder-Verhalten." 

Viele Adler-Fans können über "soviel Neid" nach dem verlorenen Pokal-Finale des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt in Berlin allerdings nur lachen. Bei den meisten Usern sorgt das Foto für Gelächter - also halb so wild, wie es scheint. Auf der Seite des Bayern-Fanclubs ist das Foto nicht mehr zu finden. Ob es gelöscht wurde, ist nicht bekannt.

Matthias Kernstock

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