Sportvorstand für Überraschung gut

Bobics großer Bluff: Kommt noch ein dicker Fisch?

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Fredi Bobic ist immer für eine Überraschung gut.

Frankfurt - Die Aussagen sind im Grunde nichtssagend, ausweichend. In der Sprache des Fußballs würde man sagen: Die Frankfurter Eintracht spielt ein wenig auf Zeit, wenn es um weitere Neuzugänge in der winterlichen Transferperiode geht. Von Peppi Schmitt

Diese endet am kommenden Donnerstag. Bis dahin müssen die Entscheidungen getroffen sein. „Wir müssen nicht hyperaktiv werden“, sagt Sportvorstand Fredi Bobic. Das sicher nicht. „Wir überlegen, ob wir noch was machen und prüfen einige Personalien“, sagt Bobic aber auch. „Nicht sicher, aber möglich“, sagt Manager Bruno Hübner, angesprochen auf neue Spieler.

Der Verkauf von Carlos Salcedo nach Tigres in Mexiko hat der Eintracht neue finanzielle Möglichkeiten eröffnet. Auch wenn die wirkliche Summe, die der Wechsel des mexikanischen Nationalspielers in die Heimat in die Frankfurter Kasse spült, nicht wirklich bekannt geworden ist. Zwischen 10 Millionen Dollar (8,8 Millionen Euro) und 10 Millionen Euro schwanken die Angaben, dazu könnte es unter bestimmten Voraussetzungen in Zukunft noch Zuschläge geben.

Bobic bestätigt nur „sehr gute Rahmenbedingungen“ beim Transfer und spricht im „Kicker“ von „Freiräumen“, die die Eintracht nun habe. Sportliche Ergänzungen erscheinen in Anbetracht der Herausforderungen im Frühjahr durchaus angebracht. Auch wenn das nicht alle so sehen. „Wir sind in der Innverteidigung mit vier Mann eigentlich ganz gut bestückt“, sagt der Sportchef. Mit David Abraham, Simon Falette, Evan Ndicka und Marco Russ stehen vier Spieler für zwei Positionen zur Verfügung. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Abraham ist sehr verletzungsanfällig und Falette würde gerne auch noch den Verein wechseln.

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Grundsätzlich bedenklich ist auch, dass es für den Abwehrchef, den Japaner Makoto Hasebe, gar keine Alternative gibt. Genauso wenig aktuell auch für den rechten Verteidiger Danny da Costa. Das ist die eine Seite der Medaille, die dafür spricht, doch noch einmal aktiv zu werden. Aber es gibt vieles zu bedenken.

Eintracht schlägt Freiburg beim Rückrundenauftakt: Bilder

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Die Bilder zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg © dpa
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So könnte es kontraproduktiv sein, dem starken da Costa einen ebenso starken, und dazu noch teuren, Neuzugang an die Seite zu stellen oder vor die Nase zu setzen. Und was passiert, wenn Timothy Chandler wie erwartet in zwei, drei Wochen auch spielfähig ist? Dann wären es plötzlich drei rechte Verteidiger.

Ein Aspekt am Rande: Einige Kandidaten, die mit der Eintracht in Verbindung gebracht werden, wären aktuell wegen Verletzungen gar nicht einsatzfähig: Das gilt für den Berner Verteidiger Kevin Mbabu (23) ebenso wie für Almamy Touré (22) vom AS Monaco, der sich seit Monaten mit muskulären Problemen plagt und in dieser Saison überhaupt erst vier Spiele gemacht hat.

Der Wunschkandidat aller Fans, der frühere Frankfurter Jesus Vallejo, kann ebenfalls seit Wochen wegen einer Verletzung wieder einmal nicht für Real Madrid spielen. Es sind also keine einfachen Entscheidungen, die Bobic, Hübner und Trainer Adi Hütter in den nächsten Tagen treffen müssen.

Nichts zu tun, das Geld für den Sommer zu sparen, wäre die Alternative zu schwierigen Wintereinkäufen. „Ich muss das Geld jetzt nicht im Winter verbraten“, blufft Bobic, „wir müssen schauen, dass wir für die Kaderplanung (im Sommer) einen gewissen Puffer schaffen.“ Beim Spiel in Bremen am Samstag wird der Trainer in jedem Fall auf weitere Neue verzichten müssen. Da mit Ausnahme des gesperrten Gelson Fernandes alle anderen zur Verfügung stehen, hat Adi Hütter dennoch ziemlich viel Auswahl.

Johnny die Guzman ist der erste Nachrücker-Kandidat, aber auch Mijat Gacinovic könnte ins Team kommen. Vielleicht sogar beide. Diese Lösung wäre möglich, wenn der Eintracht-Coach ein wenig defensiver spielen und darum einen seiner drei Stürmer draußen lässt.

Quelle: op-online.de

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