Saison 2018/19

Das erwartet Dragoslav Stepanovic von der SGE

Frankfurt - Natürlich ist Dragoslav Stepanovic Fan der Eintracht. Der Serbe ist auch als Legende in die Vereinsarbeit des Clubs eingebunden. Aber in erster Linie ist „Stepi“ noch Trainer, in Frankfurt längst im Kultstatus. Und deshalb sieht er die kommende Spielzeit ziemlich differenziert. Von Peppi Schmitt

Die letzte Saison habe die Eintracht gerade mit dem Pokalsieg „über den Erwartungen“ gespielt, sagt er, darum könnte es diesmal „ganz schwierig“ werden. Die Erwartungshaltung werde den Druck auf den neuen Trainer und die neue Mannschaft erhöhen. Und schließlich, so Stepi, „wird man den Verlust von vier wichtigen Spielern sicher merken.“

Stepanovic sieht auch noch ein paar andere Probleme. So habe die Eintracht mit Frederik Rönnow zwar sicher einen guten Torwart geholt, „aber ob das so gut klappt wie damals mit Lukas Hradecky, ist ja nicht sicher.“ Hradecky habe sich im Nachhinein als besserer Torwart herausgestellt als es der vor drei Jahren nach Paris abgewanderte Kevin Trapp gewesen sei. Stepi will nicht schwarzsehen, das entspricht nicht seiner Natur, darum vertraut den handelnden Personen. „Die werden das schon hinkriegen“, sagt er. Ein paar Ratschläge aber hält er bereit. An die sportliche Führung: „Sie müssen noch ein paar wirklich gute Leute holen, denn wir spielen ja in drei Wettbewerben. Dafür braucht der Trainer einen guten, ausgeglichenen Kader.“ Und an den Trainer: „Keine übertriebenen Experimente. Ich würde mich schnell auf eine erste Elf festlegen und sie im Supercup und im Pokal schon für Freiburg einspielen.“

Dragoslav Stepanovic (69) hat 63 Spiele für die Eintracht bestritten, war von 1991 bis 1993 und 1996 Trainer der Adler. Von ihm stammt der legendäre Spruch: „Lebbe geht weider.“

Quelle: op-online.de

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