Heftige Kritik

Stendera soll weg: Jung-Profi kriegt von Sportchef Hübner sein Fett weg

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Mangelnde Leistungsbereitschaft? Die Eintracht will Marc Stendera ausleihen.

Die einen loben seine Technik, die anderen sagen, er sei zu faul für den Profi-Fußball. Jetzt überlegt die Eintracht, Marc Stendera auszuleihen. Sportdirektor Bruno Hübner spart nicht mit Kritik.

Frankfurt - War's das vorerst für Marc Stendera bei der Eintracht? Der Kicker schreibt in seiner Printausgabe, dass der hochtalentierte Mittelfeldspieler abgegeben werden könnte. Allerdings nur auf Zeit. 

Marc Stendera soll ausgeliehen werden

Die Eintracht überlegt, Marc Stendera auszuleihen.

Das Sportmagazin zitiert Sportdirektor Bruno Hübner: "Wir überlegen, ihn auszuleihen. Dann könnten wir sehen, wie er sich bei einem anderen Verein entwickelt und hätten die Option, dass er zurückkommt." 

Dann gibt es volle Breitseite gegen den 22-Jährigen, der sich in sechs Profijahren bei der Eintracht nicht durchsetzen konnte: "In dem Alter musst du spielen - egal wo. Die Hauptsache ist, dass du sportlich den nächsten Schritt machst. Du wirst nur besser, wenn du spielst und gefordert wirst. Nur Training und Zuschauen, das bringt dich nicht weiter."

Augen zu und durch: Marc Stendera beim Kopfball.

Marc Stendera: Das ewige Talent?

Marc Stendera gilt als Riesentalent, hat viele deutsche U-Nationalmannschaften durchlaufen. In der Saison 2012/13 wurde er in den Profikader der Eintracht berufen. An seiner Person scheiden sich die Geister jedoch schon seit Jahren. Während Fans des 22-Jährigen dessen Dribbelkünstler und Schusstechnik loben, werfen Kritiker Stendera mangelnden Willen und fehlende Leistungsbereitschaft vor. 

In der Bundesliga stand Marc Stendera in der vergangenen Saison in sieben Spielen lediglich 375 Minuten auf dem Platz. Dabei bereitete der Rechtsfuß einen Treffer vor. Noch vor wenigen Wochen hieß es, dass Stendera sich bei der Eintracht durchsetzen wolle.

Matthias Hoffmann

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