Eine Woche vor dem Start

Eintracht: Bei zwölf Spielern ist die Zukunft noch ungewiss

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Ante Rebic, Kevin-Prince Boateng (im Hintergrund), Makoto Hasebe, David Abraham, Jetro Willems und Danny da Costa sollen allesamt bei Eintracht Frankfurt bleiben.

Frankfurt - Eine Woche vor dem Trainingsstart stehen 32 Spieler bei der Frankfurter Eintracht unter Vertrag. Hört sich schon ziemlich komplett an, ist es aber mitnichten. Von Peppi Schmitt

Sportvorstand Fredi Bobic, Manager Bruno Hübner und der neue Trainer Adi Hütter rechnen noch mit erheblichen Veränderungen im Aufgebot. Bei einem Dutzend Spieler ist die Zukunft noch nicht geklärt. Wir fassen den aktuellen Stand, „Stand jetzt“, wie es der ehemalige Trainer Niko Kovac sagen würde, zusammen.

Sie sind da und sie bleiben da (20 Spieler): Frederik Rönnow, Jan Zimmermann, Felix Wiedwald, Danny da Costa, Timothy Chandler, Jetro Willems, Deji Beyreuther, Marco Russ, Simon Falette, David Abraham, Johnny de Guzman, Kevin-Prince Boateng, Gelson Fernandes, Sahverdi Cetin, Mijat Gacinovic, Marijan Cavar, Makoto Hasebe, Sébastien Haller, Luka Jovic und Nicolai Müller.

Rönnow und Müller sind zwei Sommerneuzugänge, Cavar ist im letzten Winter gekommen. Cetin kann noch in der U19 spielen.

Sie sind da und sollen da bleiben (2) Spieler: Carlos Salcedo und Ante Rebic. 

Salcedo hat gerade den Vertrag bis 2020 verlängert. Doch nach seinen starken Leistungen bei der WM gibt es Interessenten für den Mexikaner. Rebic steht bis 2021 unter Vertrag, weckt aber nach seinen spektakulären WM-Aufritten Begehrlichkeiten. Der Kroate hat keine Ausstiegsklausel, aber der AC Florenz würde bei einem Verkauf mit 30 Prozent der Ablöse profitieren. Die Eintracht möchte beide Leistungsträger behalten.

Argentinien vor dem WM-Aus - Kroatien siegt 3:0

Nach dem 3:0-Sieg über Argentinien liegen sich die Kroaten Domagoj Vida (M,l) und Sime Vrsaljko (M,r) in den Armen. Foto: Andreas Gebert
Nach dem 3:0-Sieg über Argentinien liegen sich die Kroaten Domagoj Vida (M,l) und Sime Vrsaljko (M,r) in den Armen. Foto: Andreas Gebert © Andreas Gebert
Der Kroate Ante Rebic legt sich den abgefangenen Ball zum Torschuss zurecht. Foto: Michael Sohn/AP
Der Kroate Ante Rebic legt sich den abgefangenen Ball zum Torschuss zurecht. Foto: Michael Sohn/AP © Michael Sohn
Argentiniens Torwart Wilfredo Caballero schaut nach seinem Abstoßfehler, der zum 0:1-Rückstand führte, zu Boden. Foto: Pavel Golovkin/AP
Argentiniens Torwart Wilfredo Caballero schaut nach seinem Abstoßfehler, der zum 0:1-Rückstand führte, zu Boden. Foto: Pavel Golovkin/AP © Pavel Golovkin
Der Kroate Ante Rebic feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Argentinien. Foto: Andreas Gebert
Der Kroate Ante Rebic feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Argentinien. Foto: Andreas Gebert © Andreas Gebert
Eine der wenigen Szenen in denen sich Argentiniens Stürmerstar Lionel Messi (M) gegen die gut aufgestellten Kroaten durchsetzen kann. Foto: Cezaro De Luca
Eine der wenigen Szenen in denen sich Argentiniens Stürmerstar Lionel Messi (M) gegen die gut aufgestellten Kroaten durchsetzen kann. Foto: Cezaro De Luca © Cezaro De Luca
Luka Modric erzielt das 2:0 für Kroatien. Foto: Cezaro De Lucca
Luka Modric erzielt das 2:0 für Kroatien. Foto: Cezaro De Lucca © Cezaro De Luca
Hat sich selbst für seinen Einsatz gegen Argentinien mit einem Tor belohnt: Luka Modric. Foto: Cezaro De Luca
Hat sich selbst für seinen Einsatz gegen Argentinien mit einem Tor belohnt: Luka Modric. Foto: Cezaro De Luca © Cezaro De Luca
Ivan Rakitic (l) sorgte in der Nachspielzeit für das Tor zum 3:0 gegen Argentinien. Foto: Andreas Gebert
Ivan Rakitic (l) sorgte in der Nachspielzeit für das Tor zum 3:0 gegen Argentinien. Foto: Andreas Gebert © Andreas Gebert

Sie sind noch da, aber bald weg (3 Spieler): Omar Mascarell, Branimir Hrgota und Taleb Tawatha.

Mascarell hat noch einen Vertrag bis 2019, doch Real Madrid kann ihn für vier Millionen Euro zurückholen und meistbietend weiterverkaufen. Schalke soll angeblich bereit sein, bis zu 15 Millionen Euro zu bezahlen. Hrgota hat ein Angebot aus Hannover, Tawatha möchte zurück nach Israel.

Sie sind da, sollen aber noch gehen (3 Spieler): Max Besuschkow, Noel Knothe, und Nelson Mandela.

Die Nachwuchsspieler haben keine Einsatzchance, sollen ausgeliehen oder ganz abgegeben werden.

Die coolsten Eintracht-Sprüche nach dem Pokalfinale

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Sie sind da, aber es ist offen, ob sie bleiben (4 Spieler): Marc Stendera, Daichi Kamada, Danny Blum und Marco Fabián.

Gibt es ein Angebot für Fabián, darf er gehen. Bei den anderen drei sind „Leihgeschäfte“ möglich. Doch Stendera, Blum und Kamada wollen beim neuen Trainer zunächst einmal ihre Chance suchen.

Quelle: op-online.de

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