Niederlage gegen FC Empoli

Hütter: „Weit weg von Zufriedenheit“

+
Der Portugiese Geraldes (rechts) wirkte noch wie ein Fremdkörper bei der Testspiel-Niederlage von Eintracht FRankfurt gegen FC Empoli.

Gais - Das war ziemlich ernüchternd. Nach einem guten Beginn ließ die Frankfurter Eintracht beim Freundschaftsspiel gegen den FC Empoli immer mehr nach und unterlag den Italienern schließlich verdient mit 0:2 (0:1). Von Peppi Schmitt

Trainer Adi Hütter, der 21 Spieler einsetzte, konnte erkennen, dass er noch ganz, ganz viel Arbeit vor sich hat. „Ich bin weit weg von Zufriedenheit“, sagte der neue Frankfurter Coach. Neben taktischen Unzulänglichkeiten wirkten die Frankfurter auch müde, in Anbetracht der neuen Anforderungen und der harten Arbeit im Trainingslager war beides nicht besonders überraschend. Besonders geärgert haben den Trainer die „zu leichten Ballverluste“.

Die neue Spielart war von Beginn an zu erkennen, es ging zunächst flott nach vorne, mit frühem Stören wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Jovic hatte eine große Chance, schoss knapp vorbei, Gacinovic scheiterte mit einem Freistoß knapp. Doch schon nach einer Viertelstunde musste die Eintracht dem hohen Tempo Tribut zollen. Zudem hatten sich die Italiener besser auf die harte Zweikampfführung eingestellt.

Bilder: Eintracht verliert Testspiel gegen Empoli

Nach und nach kam Empoli besser ins Spiel und ging schließlich auch in Führung. Vorausgegangen war ein doppelte Frankfurter Abwehrpanne. Ndicka ließ seinen Gegner unbedrängt vom rechten Flügel flanken und in der Mitte stand Caputo völlig alleine und hatte keine Mühe einzuschießen. Das war in der 37. Minute. Und danach kam bis zur Pause von der Eintracht nichts mehr. Die Frankfurter wirkten ziemlich platt, dadurch unkonzentriert. Der Portugiese Geraldes wirkte nach ein paar Tagen noch wie ein Fremdkörper, die zunächst flüssigen Angriffe über die Außen Chandler und Willems versandeten nun schon an der Mittellinie.

Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Gais: Neue Bilder

Mit einem Elfmeter in der 62. Minute nach einem Handspiel von Ndicka konnten die Italiener durch Caputo auf 2:0 erhöhen. Auch nach den zehn Wechseln in der zweiten Halbzeit blieben die Italiener die gefährlichere Mannschaft. Torwart Wiedwald verhinderte mit einigen guten Paraden weitere Gegentore. Die Eintracht selbst kam erst in der Schlussviertelstunde noch zur einen oder anderen Gelegenheit, so durch zwei Weitschüssen von Fabián.

Eintracht bis zur 61. Minute: Wiedwald – Abraham, Hasebe, Ndicka – Chandler, Torró, de Guzman, Willems – Geraldes, Gacinovic – Jovic

Eintracht ab 62. Minute: Wiedwald – Da Costa, Russ, Falette, Bejreuther – Souza, Fernandes – Fabián, Blum – Jovic (75.Haller), Paciencia

Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Südtirol: Bilder

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare