Rode und Mascarell Kandidaten

„Wir haben auf dem letzten Loch gepfiffen“

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Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München

Frankfurt - Die Ergebnisse waren ziemlich ähnlich, 0:5 hat die Frankfurter Eintracht im ersten Pflichtspiel (Supercup) der Saison gegen den FC Bayern München. Jetzt 0:3 im letzten Pflichtspiel der Saison. Doch zwischen den Leistungen im August und Dezember lagen Welten, auch wenn das die Resultate nicht wirklich ausdrücken. Von Peppi Schmitt

Eher schon die Reaktionen des Publikums. Die Eintracht wurde von ihren Fans mit Applaus in die Winterpause verabschiedet, vor der Fankurve sogar begeistert gefeiert. „Das war fantastisch und macht uns Mut für die Zukunft“, sagte Trainer Adi Hütter. Die Eintracht war gegen den Rekordmeister im Sinne des Wortes nicht chancenlos. Ganz im Gegenteil. Nach einer Viertelstunde hätte es 2:0 oder gar 3:0 stehen können. „Da waren wir Chef im Ring“, sagte Hütter. Doch Luka Jovic, Sébastien Haller, Mijat Gacinovic und Danny da Costa vergaben gute Gelegenheiten. „Wir haben uns für den Aufwand einfach nicht belohnt“, stellte der Frankfurter Trainer fest. Es war ein enormer Aufwand gewesen.

Mit viel Mut und noch mehr Tempo hatten sich die Frankfurter auf die Münchner gestürzt und diese minutenlang völlig außer der Bahn gebracht. „Da hatten wir Glück“, sagte Bayern-Coach Niko Kovac. Das Tempo, das war klar, konnten die Frankfurter so nicht durchhalten. Schon gar nicht am Ende eines kräftezehrenden halben Jahres. „Wir haben auf dem letzten Loch gepfiffen“, räumte Hütter ein.

Die personelle Decke war schon vor dem Spiel dünn. Und wurde immer dünner. Dass David Abraham und Makoto Hasebe fehlen würden, war vorher klar. Von Lucas Torró spricht schon kaum jemand mehr. Dann hatte sich kurz vor Spielbeginn auch noch Ante Rebic abgemeldet, angeschlagen beim Spiel in Mainz am Mittwoch. Und nach einer guten halben Stunde musste dann auch Mijat Gacinovic mit einer Muskelverletzung vom Platz. Der Substanzverlust war eindeutig zu groß. Hütter hatte als Folge nicht mehr wirklich viel zum Nachlegen von der Bank. „Ich hätte mir die komplette Abwehr gewünscht und natürlich auch Ante, das wäre noch einmal ein entscheidender Faktor gewesen“, sagte er. Es sei klar, dass die Bayern mit ihrem Luxuskader Ausfälle deutlich leichter kompensieren könnten als die Eintracht.

Eintracht Frankfurt: Zeugnis gegen Bayern München

Eintracht Frankfurt präsentiert Kevin Trapp
Kevin Trapp: Note 3 © dpa
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Evan Ndicka: Note 4,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Simon Falette: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Gelson Fernandes: Note 3,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Jonathan de Guzman: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Luka Jovic: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Sebastien Haller: Note 3,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Mijat Gacinovic: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Carlos Salcedo: Note 5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Jetro Willems: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Danny da Costa: Note 3,5 © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Training
Filip Kostic: Note 3,5 © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Fototermin Saison 2018/2019 - Mannschaftsfoto, Porträttermin 2018/2019
Nikolai Müller: Ohne Note © Hübner

Die Frankfurter arbeiten in der kurzen Winterpause (Trainingsstart 3. Januar) daran, den Kader erst auszudünnen und dann aufzuforsten. Chico Geraldes geht zurück zu Sporting Lissabon, Deji Beyreuther auf Leihbasis zum FC Chemnitz. Es ist kein Geheimnis, dass Spieler wie Marco Fabián und Branimir Hrgota folgen werden. Beide haben in den letzten Monaten keine Rolle mehr gespielt. Auch Marc Stendera und dem vierten Torwart Felix Wiedwald würde der Klub bei Wechselwünschen sicher keine Steine in den Weg legen. Verstärken wird sich die Eintracht in der defensiven Abteilung, ganz hinten und im Mittelfeld. Ein heißer Kandidat ist der ehemalige Frankfurter, Offenbacher, Münchner und aktuelle Dortmunder Sebastian Rode (28). Das hatte die Offenbach-Post schon Anfang des Monats berichtet, nun auch die FR. Danach soll auch Omar Mascarell, im letzten Jahr Stammkraft, aktuell auf Schalke nicht glücklich, ein Kandidat sein. Beide könnten womöglich „ausgeliehen“ werden.

FC Bayern siegt 3:0 in Frankfurt: Bilder

Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München: Bilder
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Die Breite soll also mit hoher Qualität verstärkt werden. Damit die Eintracht auch gegen Spitzenteams länger mithalten kann. Im gleichen Maße wie die „Adler“ nachließen, konnten sich die Bayern steigern. Und als das 1:0 für die Gäste gefallen war, als der junge Evan Ndicka sich einen Patzer erlaubte und Thomas Müller dem Torschützen Franck Ribery den Schussweg freigespielt hatte (35.), war es bergab gegangen. „Mir hat dann die Körpersprache nicht mehr gefallen“, kritisierte der Frankfurter Trainer, „ich mag es einfach nicht, wenn man nach einem 0:1 gegen die Bayern schon früh den Kopf in den Sand steckt.“

In der Pause versuchte der Österreicher zu korrigieren, schaffte es, dass sich seine Mannschaft noch einmal aufraffte. Da Costa hatte eine hundertprozentige Ausgleichschance, ließ sie aber wieder liegen. Das 0:2 (78.), erneut durch Ribery, war dann die Entscheidung, das 0:3 (89.) durch eine verunglückte Flanke von Rafinha nur ein zusätzliches Ärgernis. „Mich ärger dieses Ergebnis“, sagte der Frankfurter Trainer, „weil wir 25 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht haben“. Man habe es lediglich „verabsäumt“ in Führung zu gehen und bei den Gegentoren „nicht gut verteidigt“. Hütter blieb auch in der Niederlage ein Mann der klaren Analysen.

Quelle: op-online.de

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