Eintracht kündigt Selbstvermarktung an

Frankfurt wird "extrem aufhorchen lassen"

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Axel Hellmann freut sich über die Selbstvermarktung.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt wird sich ab dem kommenden Jahr selbst vermarkten. Dazu hat der Verein einen neuen Bereich gegründet und wird mehrere Millionen Euro sparen. 

Nach 14 Jahren wird im Sommer nächsten Jahres die Zusammenarbeit zwischen der Frankfurter Eintracht und der Vermarktungsagentur „Lagardére“ (früher Sportfive) enden. Die Eintracht wird sich dann selbst vermarkten. Leiter des neuen Bereichs „Sales und Marketing“ ist seit Oktober Arnfried Lemmle, der zuletzt in gleicher Funktion bei der TSG 1899 Hoffenheim gearbeitet hat.

„Die Eintracht ist eine der prominentesten Klubmarken des Landes, von einer wahnsinnigen Leidenschaft beseelt, mit viel Power und Strahlkraft am Finanzplatz Frankfurt“, beschreibt er seine Motivation zum Vereinswechsel, „es reizt mich, ein Teil davon zu sein.“ Aktuell hat die neue Abteilung zehn Mitarbeiter, soll aber nach und nach auf mindestens 30 Mitarbeiter aufgestockt werden.

Eintracht-Zeugnis gegen 1. FC Nürnberg

Kevin Trapp: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Evan Ndicka N Dicka: Note 2 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Gelson Fernandes: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Jonathan de Guzman: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Luka Jovic: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Sebastien Haller: Note 2 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Mijat Gacinovic: Note 4 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
David Abraham: Note 3,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Makoto Hasebe: Note 2,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Marc Stendera: Keine Note © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Danny da Costa: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Allan Souza: Kein Note © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Training
Filip Kostic: Note 3,5 © Hübner
Eintracht Frankfurt - Apollon Limassol
Ante Rebic: Note 4 © dpa

Die Selbstvermarktung sei eine „neue Herausforderung“, sagt Vorstand Axel Hellmann, „aber das trauen wir uns zu.“ Die Eintracht erlebe in diesen Zeiten „eine wunderbare Wachstumsgeschichte, wir leben in einem Boom mit einer sportlichen Stabilisierung.“ Das Vertrauen der Partner und Kunden und bei der Stadt Frankfurt habe in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Bislang habe die Eintracht jährlich fünf bis sechs Millionen Euro an Provisionen an „Lagardére“ bezahlen müssen.

Hellmann sieht durch die Eigenvermarktung ein Einsparungspotenzial von mindestens drei Millionen Euro. „Ich glaube in Zukunft aber an ein noch größeres Optimierungspotenzial", sagt er. Der neue Chef Lemmle geht mit großem Enthusiasmus an die Aufgabe heran. „Eintracht Frankfurt wird in den nächsten Monaten extrem aufhorchen lassen“, glaubt er, „einige in der Liga werden mit den Ohren schlackern, was hier entsteht.“ (ps)

Quelle: op-online.de

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