Fokus auf Pokalpartie bei Schalke

Kovac blendet Thema Bayern aus

Frankfurt - Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac will von den Diskussionen um seinen Wechsel zum FC Bayern München vor dem DFB-Pokalspiel seines Teams beim FC Schalke 04 nichts mehr wissen.

"Ich denke, dass Sie mich verstehen, wenn ich sage, dass ich mich auf morgen konzentriere. Daran werde ich gemessen", sagte der Chefcoach des Bundesliga-Siebten bei der Pressekonferenz am Dienstag. Auf die Frage, ob er angesichts der Debatte in den Medien und bei den Fans besonders großen Druck verspüre für die Halbfinal-Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky), sagte Kovac: "Ich lese wirklich sehr wenig, ich habe diesbezüglich auch nichts gelesen."

Er versuche, das Thema auszublenden: "Der Fokus gilt einzig allein dem morgigen Spiel und den nächsten Wochen." Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der 46-jährige Kroate nächste Saison Nachfolger von Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Rekordmeister wird.

Die Eintracht hat danach eine 1:4-Niederlage in Leverkusen erlitten, im Saison-Endspurt scheint dem Europa-Cup-Aspiranten etwas die Luft auszugehen. Dem widerspricht Kovac allerdings: "Die Mannschaft ist körperlich in einem sehr guten Zustand, da gibt es keine Zweifel."

Abstieg rückt für HSV und Köln näher - Kovac verliert

Stuttgarts Benjamin Pavard (M) und Daniel Ginczek (l) jubeln nach dem Tor zum 1:0. Foto: Marijan Murat
Stuttgarts Benjamin Pavard (M) und Daniel Ginczek (l) jubeln nach dem Tor zum 1:0. Foto: Marijan Murat © Marijan Murat
Hoffenheims Nico Schulz (r) und Torschütze Hoffenheims Adam Szalai (verdeckt) freuen sich über das 2:0. Foto: Sebastian Gollnow
Hoffenheims Nico Schulz (r) und Torschütze Hoffenheims Adam Szalai (verdeckt) freuen sich über das 2:0. Foto: Sebastian Gollnow © Sebastian Gollnow
Leverkusens Mannschaft bejubelt das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Federico Gambarini
Leverkusens Mannschaft bejubelt das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Federico Gambarini © Federico Gambarini
Herthas Torschütze Davie Selke (r) jubelt über einen Treffer gegen den FC Köln. Foto: Ralf Hirschberger
Herthas Torschütze Davie Selke (r) jubelt über einen Treffer gegen den FC Köln. Foto: Ralf Hirschberger © Ralf Hirschberger
Bayerns David Alaba jubelt über sein Traumtor zum 4:1. Foto: Sven Hoppe
Bayerns David Alaba jubelt über sein Traumtor zum 4:1. Foto: Sven Hoppe © Sven Hoppe

Der letztjährige Pokalfinalist (1:2 gegen Borussia Dortmund) muss in Gelsenkirchen auf Angreifer Ante Rebic (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten. Dafür könnte der Serbe Luka Jovic stürmen und Kevin-Prince Boateng wieder ins Mittelfeld zurückkehren.

Offen ließ Kovac, ob Omar Mascarell, der im Februar einen Haarriss im Fuß erlitten hatte, sein Comeback gibt. "Omar hat die letzten zwei, drei Tage ganz ordentliche Fortschritte gemacht. Sollte er schmerzfrei sein, ist das eine Alternative. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen", sagte der Eintracht-Coach über den spanischen Mittelfeldakteur. (dpa)

Quelle: op-online.de

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