Hütter: „Natürlich wollen wir den Supercup gewinnen“

Mit Rönnow und Rebic gegen die Bayern

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Adi Hütter

Frankfurt - In 200 Länder wird das Supercup-Finale zwischen Pokalsieger Eintracht Frankfurt und Meister Bayern München am Sonntag (20.30 Uhr) übertragen. In Deutschland zeigt das ZDF die Partie live, kommentiert wird es von Claudia Neumann. Von Peppi Schmitt

Die Arena wird mit gut 51.000 Zuschauern ausverkauft sein, am Freitag gab es lediglich noch ein paar Restkarten. Nachdem die Bayern nach der Niederlage im Cupfinale von „Revanchegefühlen“ getrieben werden (Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Da ist noch eine Rechnung offen“), spricht der neue Frankfurter Trainer von großer Vorfreude. „Das Spiel hat einen hohen Stellenwert, es geht schließlich um einen Titel“, sagt Adi Hütter, „natürlich wollen wir gewinnen.“

Der Sieger erhält drei Millionen Euro von der Deutschen Fußball-Liga, der Verlierer zwei Millionen Euro. Der Österreicher Hütter will nach mehr als einem Monat Vorbereitung und zwei Trainingslagern in seinem ersten Pflichtspiel mit der Eintracht sehen, „was wir eintrainiert haben.“ Die Frankfurter möchten auch gegen die scheinbar übermächtigen Bayern aggressiv auftreten und mutig nach vorne spielen. „Alles wird sicher noch nicht hundertprozentig funktionieren“, erwartet Hütter, „aber ich möchte, dass wir von Anfang an zeigen, dass wir gewinnen wollen.“ Er freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Vorgänger. Mit Bayern-Coach Niko Kovac verbinde ihn eine Freundschaft. „Aber es spielen ja die Mannschaften gegeneinander, nicht die Trainer“, sagt er schmunzelnd.

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Hier also der ehemalige österreichische Nationalspieler auf der Frankfurter Bank, dort der ehemalige kroatische Nationalspieler auf der Münchner Bank. Wie viele neue Spieler die Frankfurter Fans sehen werden, wollte Hütter noch nicht verraten. Sicher ist, dass der neue Torwart Frederik Rönnow im Tor stehen wird, „wenn er sich fit fühlt“. Rönnow hat nach überstandener Knieverletzung während der gesamten Woche schmerzfrei trainiert. Wie ernst der Eintracht-Coach die Partie nimmt, zeigt, dass er sogar mit Ante Rebic plant. Der kroatische Vizeweltmeister ist ja erst am Mittwoch nach dreiwöchigem Sonderurlaub wieder ins Training eingestiegen. „Mit Ante sind wir variabler, er ist ein zusätzliches Element in unserer Offensive“, sagt er, Rebic werde im Aufgebot stehen. Nicht einsatzfähig ist alleine Nicolai Müller (Muskelverletzung), leichte Fragezeichen gibt es hinter Timmy Chandler und Jetro Willems. „Aber ich gehe davon aus, dass sie einsatzfähig sein werden“, sagt der Trainer, der schon bei der Nominierung des 18-Spieler-Aufgebotes die Qual der Wahl haben wird.

Mögliche Aufstellung im Supercup

Eintracht Frankfurt: Rönnow – Abraham, Hasebe, Salcedo – Da Costa, de Guzman, Torró, Willems – Fabián, Gacinovic – Jovic

Bank: Wiedwald, Chandler, Russ, Fernandes, Geraldes, Haller, Rebic

Quelle: op-online.de

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