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Trotz Sperre: Sonderlob für Ante Rebic - Kehrt Haller wieder zurück?

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Ante Rebic (rechts) spielt gegen Benfica Lissabon überragend.

Ante Rebic bekommt nach dem Sieg von Eintracht Frankfurt von allen Seiten Lob. Doch gegen den FC Chelsea ist er gesperrt. Wer vertritt ihn dort? Vielleicht Sébastian Haller.

Frankfurt - Martin Hinteregger verletzt. Evan Ndicka gesperrt. Marco Russ noch nicht fit. Almamy Touré nicht gemeldet. Abwehrnot? Nicht bei der Eintracht. Trainer Adi Hütter hat Simon Falette aufgestellt, zum ersten Mal seit dem 26. Januar. Und der Franzose hat das Spiel seines Lebens gemacht.

„Das war herausragend“, stellte Sportvorstand Fredi Bobic fest. „Wer im ersten Spiel nach drei Monaten so auftritt, zeigt, dass er ein Klassemann ist“, sagte Kollegen Hinteregger. „Simon verkörpert, was die ganze Mannschaft auszeichnet“, lobte Trainer Adi Hütter, „wenn er gebraucht wird, ist er da.“ Die Lobeshymnen prasselten nur so nieder auf den 27 Jahre alten französischen Verteidiger, der bis zur Erschöpfung gerannt und keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen war.

Erster Einsatz für die SGE seit langem: Simon Falette ist froh und müde

„Ich bin einfach nur froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte Falette, „aber jetzt bin ich ganz schön müde.“ Dickes Lob gab`es auch für Ante Rebic. „Er war der beste Mann auf dem Platz“, sagte Trainer Hütter. Ante rannte und rannte. Er tat dem Gegner weh und hatte beim entscheidenden Tor die Vorarbeit für den Schützen Sebastian Rode geleistet.

Bitter für ihn und die Eintracht: Rebic ist nach der dritten gelben Karte fürs Hinspiel gegen Chelsea gesperrt. Vielleicht kehrt bis dahin Angriffsführer Sébastian Haller (Bauchmuskelverletzung) zurück.

Wird Haller rechtzeitig wieder fit?

„Es wird immer besser, es könnte klappen“, sagte Haller am Donnerstag. Und Falette? Der wird beim Spiel am Montag in Wolfsburg wahrscheinlich wieder auf der Bank sitzen. „Da habe ich wieder die Qual der Wahl“, sagt Trainer Hütter.

Hinteregger („Vielleicht kann ich spielen“) könnte zurückkehren, Ndicka ist wieder dabei, auch Touré. Welch Geist aktuell in seiner Mannschaft herrscht, hat der Trainer am Freitag feststellen können. Obwohl er den Spielern frei gegeben hatte, waren fast alle zur Pflege und Regeneration in die Arena gekommen. „Das ist Eigenverantwortung“, freute sich der Eintracht-Coach, „ich spüre wie hungrig meine Jungs sind.“

Von Peppi Schmitt

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Quelle: op-online.de

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