Abraham pausiert, Fernandes bricht Training ab

Eintracht: Raus aus dem Krach, rein in die Berge

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Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Thun

Öfter mal was Neues: Im vergangenen Sommer hat die Frankfurter Eintracht ihre Trainingslager in den USA und in Italien durchgeführt. Jetzt ist eine Seen-Tour in der Schweiz angesagt.

Thun - Eine Woche arbeiten die Frankfurter seit Sonntag am Thuner See, dann wird umgezogen nach Bern und in Biel am Bielersee wird Fußball gespielt. Im Rahmen des „Uhrencups“ treffen die Frankfurter dort am Mittwoch auf Young Boys Bern und am Freitag auf den FC Luzern. Es sind die beiden einzigen wirklichen ernsthaften Tests vor dem Start in die Europa-League-Qualifikation am 25.August (in Nis oder Tallin).

Alle sind froh, aus Frankfurt wegzukommen. Die letzten Tage auf dem Gelände der Arena waren von großer Unruhe und noch größerer Lautstärke geprägt. Unter anderem, weil das Konzert der auch politisch umstrittenen Deutschrockgruppe „Freiwild“ in der Arena stattgefunden hat. „Angenehm ist was anderes, es war schon störend“, sagte Trainer Adi Hütter, „es ist gut, dass wir jetzt erstmal weg sind.“

Laktat-Test: Werte der Spieler "sehr gut"

In der Schweizer Bergwelt werden die Frankfurter die Grundlagen für die neue Saison legen, die durch die frühen EL-Quali-Spiele kompliziert und komprimiert beginnen wird. „Wir starten in viel besserer Verfassung als vor einem Jahr“, sagt Hütter gelassen. Die Werte seiner Spieler bei den obligatorischen Laktat-Tests seien „sehr gut“ gewesen, deutlich besser als vor der letzten Saison, als die Spieler nach dem sensationellen Pokalsieg gegen die Bayern während der Ferien doch arg geschludert hatten. Damals war Hütter fast schon erschrocken über den physischen Zustand der Mannschaft.

Jetzt glaubt er daran, das neue Team ziemlich schnell auf ein gutes körperliches Level bringen zu können. „Dazu müssen wir den neuen Spielern auch die Spielidee nahebringen“, nennt er als Ziel des ersten Trainingslagers, dem Ende Juli ein zweites im österreichischen Windischgarsten folgen wird.

Hütter kehrt zurück in seine Wahlheimat

Hütter kehrt zurück in seine Wahlheimat. Drei Jahre hat er von 2015 bis 2018 in Bern gearbeitet und die Young Boys zur ersten Schweizer Meisterschaft nach 32 Jahren geführt. Im letzten Jahr ist er dann zu Eintracht gewechselt und feierte vor allem in der Europa-League große Erfolge. Nun also die Rückkehr.

31 Spieler (27 Feldspieler, drei Torhüter) hat er mitgenommen in die Schweiz. Simon Falette spielt noch beim Afrika-Cup. Jan Zimmermann ist zu Hause geblieben, weil seine Frau Nachwuchs erwartet. Zurück sind seit Samstag die Nationalspieler Frederik Rönnow, Mijat Gacinovic, Filip Kostic, Ante Rebic, Taleb Tawatha und Evan Ndicka. Sie alle waren beim ersten Training im Stadion „Lachen“ dabei. Tawatha konnte wegen einer leichten Blessur nur laufen. Kapitän David Abraham hat wegen einer kleinen Verletzung eine Pause eingelegt und Gelsen Fernandes musste wegen einer Fußverletzung die Einheit vorzeitig abbrechen.

Von Peppi Schmitt

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Quelle: op-online.de

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