Eintracht-Routinier hat große Ziele

Makoto Hasebe: „Ich will unbedingt nochmal Champions League spielen“

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Makoto Hasebe

Makoto Hasebe ist eigentlich ein bescheidener Mensch. Vor dem Saison-Endspurt formuliert er jetzt aber doch große Ziele. Auch die Champions League spielt dabei eine Rolle. 

Frankfurt - Makoto Hasebe ist ein bescheidener Mensch. Das entspricht seinem japanischen Naturell. Der 35 Jahre alte Profi ist freundlich und zurückhaltend, nur auf dem Spielfeld kann er manchmal auch aufbrausend sein. Seit Wochen spielt er als „Libero“ der Frankfurter Eintracht in bestechender Form und hat gerade erst seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. 

Die ganz großen Worte sind von ihm selten zu hören. Nun aber, vor dem Endspurt in Liga und Europacup, hat er große Ziele formuliert. „Ich will unbedingt nochmal Champions League spielen“, sagt er, „wir wollen mindestens den vierten Platz verteidigen und wir können ja auch noch Dritter werden.“ Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat aufgezeichnet, was Hasebe den Medienvertretern gesagt hat.

Eintracht Frankfurt: Verteidiger Makoto Hasebe spricht über den Endspurt der Hessen

Über das Spiel auf Schalke am Samstag: „Wir haben sehr gut trainiert und sind bereit. Wir hatten ja genug Zeit, uns vorzubereiten, während die Schalker nur zwei Tage Zeit haben. Sie haben sich in dieser Saison bisher schwer getan, da ist für uns sicher mehr drin als nur ein Punkt. Wir müssen auf jeden Fall mehr laufen als die Schalker und mehr Leidenschaft zeigen. Wenn wir zu hundert Prozent unsere Qualitäten zeigen, dann gewinnen wir sicher.“

Über die Ziele im Saisonfinale: „Ich will unbedingt in meiner Karriere noch einmal Champions League spielen (mit dem VfL Wolfsburg hat in der Saison 2009/10 schon einmal in der Königsklasse gespielt, die Red.). Wir müssen zwar bescheiden bleiben, aber wir wollen mindestens den vierten Platz verteidigen und wir können ja auch noch Dritter werden. Im Europacup ist Benfica ein Top-Gegner. Aber Donezk und Inter Mailand waren genauso schwer und die haben wir auch geschlagen.“

Über seine Topform in der Rolle als Libero: „Da muss ich mich in erster Linie bei meinen Mitspielern bedanken. Sie laufen ohne Ende. Meine Aufgabe ist es dann nur noch, abzuräumen, wenn mal einer durchkommt und das Spiel aufzubauen. Das ist nicht so schwierig. Ich gebe alles für den Fußball und lebe immer wie ein Profi.“

Eintracht Frankfurt: Makoto Hasebe spricht über die neue Rolle der Gejagten

Über die Schwächephasen am Ende der Saison in den letzten beiden Jahren: „Oft ist bei uns die Leistung am Ende runtergegangen, das stimmt. Daraus müssen wir lernen. Wenn wir mal ein paar Ausfälle haben, haben wir jetzt trotzdem genug Qualität im Kader. Ich denke, wir schaffen das diesmal bis zum Ende.“ 

Über seinen Nasenverletzung aus dem Spiel gegen Inter Mailand: „Das war nicht so schlimm, nur ein Haarriss. Ich musste ja nicht operiert werden, jetzt ist wieder alles gut.“

Über die neue Rolle der Gejagten:

„Für uns ändert sich nichts. Wir haben bisher immer gut gearbeitet und wir werden einfach weiter so gut arbeiten. Zur Zeit herrscht bei uns die beste Atmosphäre seit ich hier bin (2014, die Red.).“

Von Peppi Schmitt

Quelle: op-online.de

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