Alle vier, fünf Tage muss die SGE ran

Endspurt für die Eintracht: 13 Spiele in sechzig Tagen?

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Die Eintracht hat die kommenden Wochen ein hartes Programm vor sich.

Noch genau 60 Tage dauert die Saison bestenfalls für die Frankfurter Eintracht, beginnend mit dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart, endend mit dem Europa-League-Finale am 29. Mai in Baku.

Frankfurt - Alle vier, fünf Tage werden die Frankfurter im letzten Viertel der Saison noch spielen, achtmal in der Liga, sicher zweimal in Europa, möglicherweise aber auch fünfmal in Europa. Das Programm der letzten beiden Monate könnte schwieriger nicht sein. In der Bundesliga trifft die Eintracht auf drei um ihre Existenz kämpfende Abstiegskandidaten (Stuttgart, Schalke, Augsburg), auf drei direkte Konkurrenten um die internationalen Plätze (Wolfsburg, Hertha Leverkusen), auf den Nachbarn Mainz 05 und am letzten Spieltag auf den Titelfavoriten FC Bayern. Dazu geht es zweimal gegen Benfica Lissabon, im Erfolgsfall im Halbfinale wahrscheinlich zweimal gegen den FC Chelsea.

Da ist es wichtig, dass Trainer Adi Hütter auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Aktuell ist kein Stammspieler verletzt, gegen den VfB können am Sonntagabend alle eingesetzt werden. Die länger ausgefallenen Lucas Torró und David Abraham sind wieder dabei, die Blessuren, die sich Mijat Gacinovic und Martin Hinteregger bei Länderspielen zugezogen haben, sind nicht weiter schlimm. „Wir müssen noch einmal alles aus uns herausholen“, sagt der Trainer, „unsere Aufgabe im Trainerteam ist es, den Spielern die Motivation zu geben, weiter ungeschlagen zu bleiben.“ Elfmal in Folge ist dies der Eintracht zuletzt gelungen.

Die jüngste Bundesligapause haben die Frankfurter in der Mehrzahl zur aktiven Erholung genutzt, nur die Nationalspieler waren in Spielen oder Trainingseinheiten bei den Nationalmannschaften gefordert. Seit Mittwoch wurde wieder fast komplett zu Hause trainiert und Hütter hat die Zügel ein wenig angezogen. Es gab eine Laufeinheit für alle und es wurde mit dem Ball intensiv geübt. „Die Jungs sind unglaublich fokussiert bei der Sache“, lobt der Frankfurter Trainer, „es bereitet richtig Spaß, sie zu trainieren.“

Von Peppi Schmitt

Quelle: op-online.de

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