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Rode: „Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein“

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Von: Peppi Schmitt

Sebastian Rode
Sebastian Rode spielte bereits von 2010 bis 2014 für die Eintracht. © dpa

Frankfurt - Der erste Wintertransfer der Frankfurter Eintracht ist perfekt: Von Borussia Dortmund kommt Sebastian Rode, der schon von 2010 bis 2014 für die Eintracht gespielt hatte. Das letzte Hindernis, die sportmedizinische Untersuchung, wurde erfolgreich genommen. Von Peppi Schmitt

Am heutigen Donnerstagabend hat der Klub den Transfer offiziell bestätigt Der 28 Jahre alte Rode wird zunächst bis zum Saisonende für eine geringe Gebühr ausgeliehen. „Wir sind überzeugt, die Qualität des Kaders mit Sebastian, einem absoluten Teamplayer, weiter anzuheben“, sagt Sportvorstand Fredi Bobic, „er passt charakterlich ganz hervorragend in unser Team.“ Möglich geworden sei der Wechsel, so Bobic, „weil er zu uns wollte und seinen Beitrag geleistet hat.“ Im Klartext: Rode hat auf Geld verzichtet. Rode hatte sich schon am letzten Samstag das Heimspiel gegen die Bayern im er Arena angeschaut, ist jetzt voller Vorfreude. „Ich bin sehr glücklich darüber, endlich wieder voll angreifen zu können“, sagte er, „die Mannschaft hat viel vor in den nächsten Monaten, dazu will ich meinen Beitrag leisten.“ Am 4. Januar wird er mit der Eintracht ins Trainingslager nach Amerika reisen.

Der Mittelfeldspieler, den die Eintracht einst von den Offenbacher Kickers geholt hatte, war Teil der erfolgreichen Frankfurter Mannschaft unter dem damaligen Trainer Armin Veh. Er hat 108 Pflichtspiele für die Eintracht bestritten, bevor er 2014 nach Vertragsende ablösefrei zum FC Bayern München gewechselt ist. Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer hatte den Deal forciert und der frühere Trainer des Rekordmeisters Pep Guardiola hielt große Stücke auf Rode. Im ersten Jahr gehörte Rode, Spitzname „Seppl“, in München zu den Stammkräften, im zweiten Jahr dann wurde er immer mehr aufs Abstellgleis gedrängt. Vor zweieinhalb Jahren ging er dann zu Borussia Dortmund, wurde dort aber nicht glücklich. Sein letztes Bundesligaspiel hat er im Mai 2017 bestritten. In dieser Saison wurde er nur zweimal in der Regionalliga-Mannschaft des BVB eingesetzt.

Die größten Hindernisse in seiner Karriere waren bisher die vielen Verletzungen, die er erlitten hat. Aktuell soll er topfit sein. Trotz der fehlenden Spielpraxis hofft die Eintracht, dass Rode mit seiner Schnelligkeit, Spielintelligenz und seinem Fleiß genau jener Spieler ist, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Spaniers Lucas Torro dringend gebraucht wird. Im Klartext: Ein Sebastien Rode in Form wäre für die Frankfurter eine enorme Verstärkung. Beim Training in Dortmund wurde an der Bergstraße aufgewachsene Profi über Wochen genau beobachtet und für gut genug befunden. Man habe ihm „genau unter die Lupe genommen“, sagte Sportboss Bobic, „und wir haben festgestellt, dass er seine Verletzung komplett überwunden hat.“ Rode war Anfang des Jahres an der Leiste operiert worden. Bobic: „Wir sind der Überzeugung, dass diese Lösung für alle Parteien ein Gewinn ist.“

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