Rotation in Europa League

Wen schont Adi Hütter gegen Lazio Rom?

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Muss Ante Rebic auf die Bank?

Frankfurt - Sportlich geht es um nichts mehr, wenn die Frankfurter Eintracht am Donnerstag bei Lazio Rom antritt. Die Frankfurter sind bereits als Erster der Europa-League-Gruppe H für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Aber geht es wirklich um Nichts? Von Peppi Schmitt

Vor noch nicht ganz so langer Zeit wäre alleine schon die offizielle UEFA-Siegprämie von 520.000 Euro noch ein echter Anreiz gewesen. Für die Eintracht gibt es neben der halben Million noch weitere gute Gründe, im Römer Olympiastadion nicht „abzuschenken“, um Kräfte für die Bundesliga zu sparen. Zum einen werden rund 10.000 Frankfurter Anhänger in die italienische Hauptstadt reisen und das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen. Sie zu enttäuschen kann nicht im Sinne der Mannschaft liegen.

Zum anderen wäre nach den Pleiten gegen Wolfsburg und in Berlin eine dritte Niederlage innerhalb von zwölf Tagen sicher nicht förderlich für das Selbstvertrauen der Spieler. Trainer Adi Hütter steht vor einer kniffligen Aufgabe. Bisher ist es ihm und der Mannschaft vorzüglich gelungen, die Doppelbelastung aus nationalem und internationalem Fußball gewinnbringend zu bewältigen. Die Eintracht hat aus den Siegen gegen Marseille, Rom und Limassol Selbstvertrauen getankt für die Liga. Nicht nur Sportvorstand Fredi Bobic führt den bisherigen Erfolgsweg durch beide Wettbewerbe auch auf die mentale Einstellung zurück.

Die Eintracht hat von Beginn an den Europapokal angenommen. „Von uns wird nie jemand hören, dass wir müde wegen der Doppelbelastung sind“, sagt Bobic, „das spielt sich alles nur im Kopf ab.“ Logische Folge aus dieser Einstellung: Fünf Siege in Europa in fünf Spielen. Und nun: Der Versuch auch das sechste Spiel zu gewinnen. Die andere Seite ist die an einigen Stellen fehlende Breite im Aufgebot. Verletzungen, wie jene von Kapitän David Abraham, sind nur schwer zu kompensieren. Spieler wie Danny da Costa oder Ante Rebic leben extrem von ihrer Physis, von Frische und von körperlichem Topzustand. Beide können sie in diesen Tagen aber gar nicht topfit sein. Da Costa nicht, weil er in der Tat mangels Alternativen (Kollegen Timmy Chandler ist seit Monaten verletzt) immer spielen musste. Rebic nicht, weil er nach der Weltmeisterschaft in keinem guten körperlichen und konditionellen Zustand zurückgekommen ist.

Bilder: Eintracht verliert zweites Spiel in Folge

Bilder vom Spiel Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin.
Bilder vom Spiel Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin. © dpa
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„Ich bin noch nicht bei hundert Prozent“, gibt der kroatische Vizeweltmeister zu. Der Trainer glaubt, „dass wir Ante erst zur Rückrunde komplett hinkriegen.“ Dumm gelaufen ist für die Frankfurter dazu noch die Kadermeldung Anfang September. Spieler wie Carlos Salcedo und Marco Fabián waren damals verletzt, sind heute aber fit. Sie könnten spielen, dürfen aber nicht, weil sie nicht auf der Kaderliste stehen. Andere wie Goncalo Paciencia waren damals fit, sind aber heute verletzt. Er steht auf der Liste, dürfte spielen, kann aber nicht.

Und so muss der Trainer Kompromisse suchen, Lösungen finden, schlicht die richtigen Spieler aus einem beengten Aufgebot auswählen. Einerseits muss Hütter eine schlagkräftige Mannschaft aufs Spielfeld schicken, andererseits muss er mit Blick auf die drei eminent wichtigen Bundesligaspiele gegen Leverkusen, Mainz und München Kräfte sparen. Deshalb werden sicher einige Profis spielen, die zuletzt länger auf der Bank gesessen haben.

Simon Falette, Jetro Willems, Taleb Tawatha, Mijat Gacinovic und Nicolai Müller sind Kandidaten. Auf einen Torwartwechsel von Kevin Trapp zu Frederik Rönnow hat sich der Trainer schon festgelegt. Spannend ist die Frage, ob Hütter Francisco Geraldes einmal eine Chance gibt, nachdem der Portugiese bislang vor allem wegen Verletzungen kein einziges Mal gespielt hat und offenbar mit einer Rückkehr in seine Heimat im Winter liebäugelt.

Quelle: op-online.de

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